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Vorsicht vor WhatsApp Abofalle

Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland müssen sich in Acht nehmen – erstrecht, wenn Sie den beliebten Instant-Message-Dienst WhatsApp nutzen. Eine Abofalle versucht aktuell, bei der Aktualisierung anstatt der jährlichen 0,89 Euro direkt 4,99 Euro mit den Usern zu verdienen – pro Woche.

Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland müssen sich in Acht nehmen - erstrecht, wenn Sie den beliebten Instant-Message-Dienst WhatsApp nutzen. Eine Abofalle versucht aktuell, bei der Aktualisierung anstatt der jährlichen 0,89 Euro direkt 4,99 Euro mit den Usern zu verdienen - pro Woche.

Vorsicht vor Pop-Up-Fenster

„Dein Whatsapp ist bald abgelaufen“, erscheint es in diesem Fenster, das sich plötzlich auf dem Handy einblendet. Dort soll möglichst schnell die neueste Version des beliebten Messengers gedownloadet werden. Doch genau hier heißt es Vorsicht, wie das österreichische Portal mimikama.at berichtet. Dieses Fenster wird von einem Fremdanbieter eingespielt, wer diesem folgt und auf den Button „Jetzt herunterladen“ drückt, tappt fast auf direktem Weg in die Abo-Falle und wird für den hundertfachen Betrag zur Kasse gebeten. So wird der Handynutzer auf eine andere Webseite oder in den Google-Play-Store umgeleitet, wo das „Fake-WhatsApp“ final heruntergeladen und dann installiert wird.

Video: Die besten Tipps und Tricks in Sachen Whatsapp

Im Play-Store in der Abofalle

Dort kann nun die falsche WhatsApp-Version installiert werden, die anstatt weniger als 2 Cent pro Woche 4,99 Euro kostet. Doch die gewohnte Funktion „des Messengers“ erfüllt dieses Programm offenbar nicht, so dass der Download bzw. die Aktualisierung schnell zum teuren Vergnügen wird. Deshalb heißt es aktuell lieber zwei Mal hinsehen bzw. WhatsApp selbst aktualisieren, ohne das Pop-Up-Fenster zu beachten.

Böser Anbieter aus Holland

Wie das österreichische Portal mimikama.at berichtet, verbirgt sich hinter der teuren Software für das Smartphone das niederländische Unternehmen Globway B.V.. Im Vergleich zu WhatsApp, das seine jährlichen Kosten beispielsweise über den Bezahldienst PayPal einzieht, werden die wöchentlich anfallenden 4,99 Euro über die Handyrechnung abgezogen – so merkt der geschädigte Handyuser im schlimmsten Fall erst nach mehreren Wochen, dass er sich anstatt dem bewährten Produkt WhatsApp einen Fake heruntergeladen hat und dafür tief ins Portemonnaie greifen muss. 

Im Internet mit Abzocke und Abofalle aufgeführt 

Wer sich über das niederländische Unternehmen Globway B.V. informieren möchte und den Namen einfach über Google eintippt, wird schnell fündig. Dort wird direkt auf der ersten Seite vor dem Unternehmen aus unserem Nachbarland gewarnt, genauer vor Abzocke und der Abofalle. Des weiteren wird auf Diskussions-Foren verwiesen, wo Geschädigte erfragen, wie ein Handyabo von der Firma Globway wieder vom eigenen Handy entfernt werden kann. Augenscheinlich scheint dies aber nicht ganz einfach zu sein.

Diese Whatsapp Tipps und Tricks kennen Sie sicher nicht. Schauen Sie jetzt das Video hier!

Selbst checken, wie lange WhatsApp noch läuft

Mit nur wenigen Handgriffen, kann selbst überprüft werden, ob ein WhatsApp-Update aktuell nötig ist und ob demnächst der Instant-Messenger-Dienst für ein weiteres Jahr gebucht werden muss. Das geht ganz leicht: Einfach WhatsApp öffnen und unter Einstellung auf den Menüpunkt Account gehen, dann auf Zahlungsinfo tippen. Hier wird genau angezeigt, wie lange WhatsApp noch auf dem Handy läuft. Von dort aus ist es auch möglich das Programm ohne Pop-Up-Fenster zu verlängern. Wer beispielsweise direkt um 5 Jahre seinen Zugang verlängern möchte zahlt unterm Strich weniger als bei dem niederländischen Abo in einer Woche – nämlich 3,34 Euro für 5 Jahre und spart direkt 25 Prozent.  

Der Hype reißt nicht ab: WhatsApp hat nun eine halbe Milliarde Nutzer

Surftipp: Die besten Whatsapp Tipps und Tricks. Hier das Video anschauen!

 

Christian Esser

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