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Personalentwicklung

Entscheidungen treffen – diese Methoden können Ihnen helfen

Wir treffen jeden Tag Hunderte von kleinen und vielleicht unbedeutenden Entscheidungen. Was ziehe ich an, was frühstücke ich, wohin gehen wir mit den Kollegen zu Mittag essen und vieles mehr. Im Allgemeinen fällt es uns sehr leicht, diese Entscheidungen im Bruchteil einer Sekunde zu treffen. Das ändert sich, wenn externe Faktoren hinzukommen. Die Fähigkeit, mit unklaren Entscheidungsspielräumen umzugehen, wird in so einem Fall wichtig.

CC0 Lizenz: Photo by bruce mars on Unsplash

Das Outfit für einem normalen Tag im Büro ist schnell zusammengestellt. Aber wenn am gleichen Tag ein wichtiges Meeting mit einem zukünftigen Kunden ansteht, ist die Wahl der Kleidung plötzlich gar nicht mehr so leicht. Manche Menschen wägen in solchen Situationen ständig das Für und Wider ab, hinterfragen ihr Bauchgefühl und grübeln viele weitere Tage darüber nach, ob die getroffene Entscheidung richtig war.

Dieses Verhalten belastet und kann weitere Entscheidungsprozesse hemmen. Viele Menschen fürchten einfach das Ergebnis, welches ihre Entscheidung bringen wird. Um sich aus dieser Entscheidungsstarre zu befreien, kann es helfen, die Folgen einer Entscheidung besser abschätzen zu können. Die passende Methode dafür, muss jeder für sich selbst bestimmen.

Mit der 10-10-10 Regel vorausschauend Denken 

Ein einfaches aber effektives Werkzeug zur Vereinfachung von Entscheidungsprozessen ist die 10-10-10 Regel. Suzy Welch, Wirtschaftsredakteurin rät im gleichnamigen Buch dazu, bei der Entscheidungsfindung drei verschiedene Zeiträume zu betrachten. Wie denke ich in 10 Minuten über meine Entscheidung? Wie sähe es in 10 Monaten aus? Wie würde ich in 10 Jahren darüber denken? Dieses Werkzeug hilft, die Entscheidung aus anderen Perspektiven zu betrachten. Wenn Sie voraussehen können, dass Sie eine heute getroffene Entscheidung in 10 Monaten bedauern, wählen Sie lieber eine andere Option.

Mit dem Worst-Case-Szenario Zuversicht schaffen

Diese Methode stellt eine einfache Frage in den Mittelpunkt: „Was ist das Schlimmste, was passieren kann?“ Sammeln Sie auf einer MindMap die Ihrer Meinung nach schlimmsten Ergebnisse, die nach der Entscheidung eintreten könnten. In einem zweiten Schritt überlegen Sie, wie Sie mit dem schlimmsten Szenario umgehen. Sie werden sehen, dass der Worst-Case schwierig, aber lösbar sein wird.

Mit der Pro- und Contra-Liste die passende Lösung finden

Eine Methode, die bei Entscheidungen zwischen zwei Alternativen sehr hilfreich sein kann, ist die Pro-Contra-Liste. Die Methode beruht auf der Annahme, dass es keine richtigen oder falschen Entscheidungen gibt. Aber unsere Entscheidungen können sich vor- und nachteilig auf das gewünschte Ergebnis auswirken. Stellen Sie für Ihre Entscheidungsoptionen eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile auf und zählen Sie die Ergebnisse aus. Sie werden sehen, dass Ihnen bei einer Option mehr Vorteile als bei der anderen einfallen.

Wenige Alternativen machen die Entscheidung leichter

Uns stehen heute so viele Möglichkeiten offen, dass wir viele unserer Entscheidungen am Schluss bedauern. Immer denken wir, dass A, B, C oder X, Y, Z eine bessere Wahl gewesen wäre. Eine Lösung für dieses Dilemma stellt die Verknappung der Alternativen dar. Stehen Sie vor einer Entscheidung, erarbeiten Sie sich zwei bis drei alternative Lösungsansätze. Treffen Sie Ihre Entscheidung auf dieser Vorauswahl.

 

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