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Marketing

Werbebranche – Arbeitsmarkt beginnt zu beben

Im ersten Halbjahr 2009 sind die Arbeitsplatzangebote für Werbeberufe von Agenturen, Medien und werbenden Firmen um 41 Prozent eingebrochen. Zugenommen hat in der Werbebranche auch die Arbeitslosenquote, während die Anzahl der Beschäftigten gesunken ist.

Im ersten Halbjahr 2009 sind die Arbeitsplatzangebote für Werbeberufe von Agenturen, Medien und werbenden Firmen um 41 Prozent eingebrochen. Zugenommen hat in der Werbebranche auch die Arbeitslosenquote, während die Anzahl der Beschäftigten gesunken ist.

Dieser Trend sei gegenwärtig noch kein Grund zur Sorge vor einer generellen
Entlassungswelle in dem vielschichtigen Wirtschaftszweig, analysiert die
Dachorganisation Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).

So liege die Arbeitslosenquote Ende Juni mit 4,8 Prozent nur leicht über dem
Vorjahreszeitraum mit 4,1 Prozent, als die Wirtschaftskrise noch nicht
entbrannt war. „Auch im Vergleich mit der gesamten Quote der aktuell
Erwerbslosen mit 8,1 Prozent ist die Kommunikationsbranche vorerst von der
Rezession verschont“, sagte ein ZAW-Sprecher in Berlin.

Auch sei der Rückgang der Anzahl von Beschäftigten im Kernbereich der
Werbebranche, wie Agenturen, Werbeabteilungen und Werbeträgern um 0,5 Prozent auf 186 948 Arbeitnehmer vorerst nicht grundsätzlich besorgniserregend.

Ebenso sollte der eingeknickte Offertenmarkt für Werbefachexperten als
typische Personalpolitik der Unternehmen der Werbewirtschaft gewichtet
werden: In rezessiven Phasen versuchten insbesondere Werbeagenturen ihr
Stammpersonal zu halten, frieren aber Expansionspläne bis zum nächsten
Aufschwung ein. Entsprechend sei der Rückgang der Arbeitsplatzofferten bei
den Agenturen um 41 Prozent (1 101 Angebote), der Medien um 32 Prozent (300
Offerten) sowie der werbenden Medien um 58 Prozent (164 Angebote) ein
personalstrategisches Verhalten.

Konjunkturelle Fragezeichen

Sollte die deutsche Wirtschaft ihren durch die US-Bankenkrise ausgelösten
Schwächeanfall nicht in den kommenden sechs Monaten überwinden, werde aber der Werbemarkt weiter rückläufig sein und entsprechend auf die
Arbeitsmarktsituation drücken.

Für das zweite Halbjahr sieht der ZAW noch keine grundlegende Trendwende. Der Dachverband, dem 43 Organisationen aller Stufen der kommerziellen
Marktkommunikation angehören, bleibt bei seiner Frühjahrsaussage von einem
Rückgang der Investitionen in Werbung zwischen 5 bis 8 Prozent.

Im vergangenen Jahr 2008 hatten die Werbeausgaben in Deutschland mit 30,67
Mrd € abgeschlossen, woran die Medien mit 20,36 Mrd € profitierten.

 

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