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Deutsche Bahn fordert 750 Millionen Schadensersatz

Herstellern von Schienen und Weichen wird vorgeworfen, Preisabsprachen vorgenommen zu haben. Die Deutsche Bahn sieht sich im Nachteil und verklagt nun den Stahlkonzern ThyssenKrupp und andere Mitglieder des Schienenkartells. Die Bahn fordert 750 Millionen Euro Schadensersatz.

Herstellern von Schienen und Weichen wird vorgeworfen, Preisabsprachen vorgenommen zu haben. Die Deutsche Bahn sieht sich im Nachteil und verklagt nun den Stahlkonzern ThyssenKrupp und andere Mitglieder des Schienenkartells. Die Bahn fordert 750 Millionen Euro Schadensersatz.

Die Deutsche Bahn hat die Klage beim Landgericht Frankfurt eingereicht. Die gesetzeswidrigen Absprachen des Schienenkartells haben laut Aussagen der Bahn zu höheren Preisen für Gleise und Weichen geführt. Doch nicht nur die Deutsche Bahn sieht sich als Geschädigte, auch die Steuerzahler wurden durch die Preisabsprachen benachteiligt. Schließlich wurde das Staatsunternehmen bei der Modernisierung und beim Ausbau des Streckennetzes vom Bund unterstützt.

Auf ThyssenKrupp kommen Strafzahlungen in Höhe von 400 Millionen zu

Die Schadensersatzforderung ist in der Klageschrift noch nicht konkret beziffert. Es wird aber von einem vorläufigen Streitwert in Höhe von 750 Millionen Euro ausgegangen. Auf den Stahlkonzern ThyssenKrupp kommt aller Voraussicht nach eine Forderung von rund 400 Millionen Euro zu, das Unternehmen hat mehr als die Hälfte der Schienen an die Deutsche Bahn geliefert. Von den Zahlungen profitiert auch der Bundeshaushalt, da der größte Teil des Schadens auf den Bund zurückfällt. Die Deutsche Bahn stimmt sich mit dem Verkehrsministerium ab. Für ThyssenKrupp könnte eine Schadensersatzzahlung das Ende bedeuten. Schließlich ist das Unternehmen bereits finanziell angeschlagen.

Die Preisabsprachen wurden bereits im Frühjahr 2011 bekannt. Das Bundeskartellamt hat reagiert und Bußgelder von rund 125 Millionen Euro verlangt, davon mehr als 100 Millionen Euro vom Stahlkonzern ThyssenKrupp. Die Klage der Deutschen Bahn richtet sich an weitere Firmen, ausgenommen ist das österreichische Unternehmen Voestalpine. Das Unternehmen fungiert als Kronzeuge und hat wesentlich zur Aufklärung beigetragen. Voestalpine muss lediglich ein Bußgeld von 8,5 Millionen Euro zahlen.

 

Christian Weis

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