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DAT-Report 2019: Die Deutschen lieben ihr Auto immer noch

Der aktuelle DAT-Report zeigt, dass die Deutschen unverändert großen Wert darauf legen, dass sich ihr Fahrzeug in einem einwandfreien Zustand befindet. Die meisten verlassen sich dabei auf ihre Stammwerkstatt. Ein relativ neuer Trend ist die Rückkehr zum Benziner. Zudem spielen das Internet und die digitale Unfallabwicklung eine immer größer werdende Rolle auf dem Automarkt.

Der aktuelle DAT-Report zeigt, dass die Deutschen unverändert großen Wert darauf legen, dass sich ihr Fahrzeug in einem einwandfreien Zustand befindet. Die meisten verlassen sich dabei auf ihre Stammwerkstatt. Ein relativ neuer Trend ist die Rückkehr zum Benziner. Zudem spielen das Internet und die digitale Unfallabwicklung eine immer größer werdende Rolle auf dem Automarkt.

Bildrechte: Flickr AUDI TT Derral Chen CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Deutschen lieben das Auto – ein Klischee, das bis heute stimmt. Zumindest deuten die Zahlen des DAT-Reports 2019 darauf hin. Demnach ist es 88 Prozent der Fahrzeughalter wichtig, dass sich der Pkw in einwandfreiem Zustand befindet. Rund jeder Fünfte würde sogar dann Reparaturen am Wagen erwägen, wenn diese unwirtschaftlich sind. Den meisten ist die Pflege des Innenraums sowie des Außenbereichs sehr wichtig. 36 Prozent der Autohalter sorgen dafür, dass der Wagen wenigstens einmal pro Monat gewaschen wird. Für fast alle Autokäufer ist das Fahrzeug ein Zugang zu uneingeschränkter Mobilität und mit Freude am Fahren verbunden.

Nachfrage nach Benzinern und Elektroautos steigt

Der DAT-Report zeigt auch, dass die Investitionsbereitschaft der Deutschen groß ist. Für einen Gebrauchtwagen wurden im Durchschnitt 11.780 Euro ausgegeben. Neuwagen wurden im Schnitt für 31.130 Euro verkauft. Der Gebrauchtwagenmarkt ist im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent gewachsen und gegenwärtig doppelt so groß wie der Neuwagenmarkt. Wenig überraschend ist nach den Dieselskandalen und Verbotszonendiskussionen die erhöhte Nachfrage nach Benzinern.

Erfreulich ist der Zuwachs des Interesses an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. 24 Prozent der Neuwagenkäufer und 12 Prozent der Gebrauchtwageninteressenten erkundigten sich danach. Allerdings kam im vergangenen Jahr auf 100 Anfragen nur ein verkaufter Wagen mit alternativem Antrieb. Gründe für die noch schwächelnden Verkaufszahlen sind die geringere Reichweite, die höheren Anschaffungskosten und die Ladesituation. Rund ein Drittel der Interessenten hat keine Lademöglichkeiten in der Nähe. Die Tendenz hin zum Elektrofahrzeug ist jedoch aufgrund des regen Interesses als positiv zu bewerten.

Das Werkstattprofil der Deutschen

Deutsche sind ihrer Werkstatt treu. Laut DAT-Report bringen 80 Prozent der Pkw-Halter ihren Wagen möglichst zur selben Reparaturstätte. Nur 17 Prozent fühlen sich in ihrer Werkstatt schlecht beraten und wechseln. Für Informationen, Terminbuchungen und sonstige Leistungen wird das Internet immer wichtiger. Bei der Wahl der Reparaturstätte beispielsweise achtet ein Drittel der Autobesitzer auf die Bewertungen im Internet. Auffallend ist, dass vor allem Jüngere nach seriösen Kundeneinschätzungen suchen.

Geht es um die Terminabsprache, sind Telefon und Internet die wichtigsten Medien. 60 Prozent buchen ihren Werkstatttermin über das Telefon, aber auch über das Netz werden immer mehr Buchungen verzeichnet. Der DAT-Report zeigt eine solide Online-Buchungsbereitschaft für Reparatur- und Wartungsarbeiten: Etwa 36 Prozent der Fahrzeughalter vereinbaren Wartungsaufträge verbindlich im Netz. Mittlerweile gibt es zahlreiche Online-Vermittler für solche Werkstattaufträge. Sucht jemand beispielsweise ein Austauschgetriebe und den Einbauservice dazu, sind mit wenigen Klicks Materialien und verbindlicher Werkstatttermin gebucht. So einfach wie die Buchung ist auch die Informationsbeschaffung im Internet. 80 Prozent informieren sich vor einem Autokauf mittlerweile online.

Digitalisierung schreitet voran

Der DAT-Report zeigt, dass die Bereitschaft, digitale Medien zu nutzen, auch im Bereich Auto- und Unfallabwicklung gegeben ist. 45 Prozent der Befragten könnten sich zum Beispiel vorstellen, Unfallschäden via App zu dokumentieren. Eine Möglichkeit wäre es, Unfallstelle und Schaden mit dem Smartphone zu fotografieren und die Daten über eine App an die Versicherung zu senden. Anhand dieser Informationen würde der Versicherer den Schadenumfang errechnen. Unter den Befragten gaben aber auch 30 Prozent an, dies nicht über den digitalisierten Weg erledigen zu wollen.

 

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