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Fachbeiträge Marketing

Partnerprogramme kurbeln auch jenseits der Grenzen den Verkauf an

21 Jahre nachdem der Onlinehändler Amazon im Juli 1996 sein erstes Partnerprogramm startete, hat sich der Markt sehr stark professionalisiert und ist international geworden.

<a href="https://pixabay.com/de/users/kulinetto-6689062/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">David Schwarzenberg / Kulinetto</a> / <a href="https://pixabay.com/de/finanz-analytik-verwischen-gesch%C3%A4ft-2860753/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Pixabay.com</a>

Das einfache Prinzip der Online-Vermarktung über Partnerprogramme erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit im Online-Marketing. Wesentliches Element ist dabei die Vermittlungsprovision. Der Publisher oder Vertriebspartner – der „Affiliate“ – erhält sie vom Advertiser oder Händler – vom „Merchant“ – und stellt dafür auf seiner Website Werbeflächen zur Verfügung, auf denen für Produkte oder Dienstleistungen des Partners geworben wird.

Mit entsprechenden Parametern („Tags“) innerhalb eines solchen Affiliate-Links oder Cookies im Browser des Users, kann der Affiliate eindeutig identifiziert werden und erhält daraufhin, je nach Handlung eines vermittelten Kunden bzw. dem vereinbarten Vergütungsmodell, den entsprechenden Geldbetrag gutgeschrieben.

Das richtige Abrechnungsmodell wählen

„Die Bandbreite der Abrechnungsmöglichkeiten kann dabei von der Bezahlung nach Klick, Kauf oder Newsletter-Abo bis zu Pay per View oder Pay per Install bei Softwareprodukten und Apps reichen“, erläutert Valentina Piol, Head of Affiliate Marketing bei der Duisburger Digital-Marketing-Agentur metapeople und stellvertretende Vorsitzende der Fokusgruppe „Affiliate Marketing“ im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Abrechnungsmodelle wie CPO (Cost per Order), CPA (Cost per Action) und CPL (Cost per Lead), die sich zum Beispiel nach ihrer Komplexität, der Cookie-Lebenszeit und der Eignung für bestimmte Branche unterscheiden, haben sich mittlerweile als Standard etabliert. So sind CPA-und CPO-Modelle für die Bereiche Mode, Retail und Reise oder schnell drehende Konsumgüter (FMCG) gängig, während Vertragsgeschäfte – etwa bei Versicherungen – meist auf CPL-Basis abgerechnet werden.

Welches Netzwerk ist das Richtige?

Neben den öffentlichen Affiliate-Netzwerken, über die diese Partnerschaften professionell organisiert werden, sind in den Kernmärkten Nordamerika und Europa zunehmend auch rein technikorientierte Dienstleister mit Tracking-Plattformen („Private Network Solutions“) aktiv, die unter anderem zur kompletten Analyse der Customer Journey genutzt werden können.

Nach der Erfolgsgeschichte in den bereits etablierten Märkten wie USA, Großbritannien und Deutschland breitet sich Affiliate Marketing mittlerweile immer weiter aus: Auch Frankreich, die Niederlande, Kanada, Brasilien oder Mexiko sind inzwischen entwickelte Märkte. Die osteuropäischen Staaten, Russland, China, Indien, Argentinien, Peru, Chile oder Südafrika zählen dagegen beim Affiliate-Marketing aktuell eher noch zu den Entwicklungsländern.

„Gerade für Unternehmen, die bereits international aktiv sind, ist Affiliate-Marketing ein risikoarmer Kanal zum Gewinnen neuer Kunden jenseits der Grenzen“, so Valentina Piol. Denn es biete auch dort ein breites Spektrum an Werbemöglichkeiten. Diese seien allerdings von Land zu Land sehr unterschiedlich ausgeprägt. Und die einzelnen Affiliate-Netzwerke seien in den diversen Regionen auf dieser Welt nicht überall gleich stark. Deshalb sei ihre Auswahl – neben der intensiven Beschäftigung mit dem jeweiligen Zielmarkt und den dort typischen Publishermodellen – eine entscheidende Aufgabe bei der Planung von globalen Partnerprogrammen.

Die Duisburger Digital-Marketing-Agentur metapeople, die mit ihrer Marke metaapes inzwischen für zahlreiche renommierte Kunden Affiliate-Kampagnen in mehr als 40 internationalen Märkten betreut, rät deshalb zu einem maßgeschneiderten Konzept. „Es sollte optimal zur Marke und dem zu bewerbenden Produkt passen und so die erforderliche Reichweite generieren, mit der sich sowohl eine Umsatzsteigerung erzielen als auch die Bekanntheit einer Marke stärken lässt“, so die Expertin Valentina Piol.

Über die metapeople GmbH 
Als Agentur für effektives Performance-Marketing bietet die metapeople GmbH mit seinen 30 weltweiten Standorten seit mehr als 18 Jahren erstklassige Lösungen in den Bereichen Affiliate, Display Media, SEA, SEO, Social Media, Data & Analytics, Artifcial Intelligence sowie Consulting und Tracking aus einer Hand an. Seit Mai 2011 agiert metapeople, mit der seit 2004 bestehenden Affiliate-Marke metaapes, Hand in Hand mit NetBooster und kann somit die beste Qualität für Kunden auf allen wichtigen europäischen Märkten realisieren.

 

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