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Weniger als 800 000 Arbeitslose in NRW – Schlusslicht Ruhrgebiet

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich im Februar besser als erwartet: Saisontypisch stieg die Arbeitslosigkeit zwar um 0,5 Prozent auf 793 388, jedoch ausschließlich in der Altersgruppe der jungen Ausbildungsabschließenden. Im regionalen Vergleich ist das Ruhrgebiet Schlusslicht.

Matthias St�bener / pixelio.de

Auch auf dem Stellenmarkt spiegelt sich die positive Grundtendenz wider: Es wurden fast 10.000 Stellen mehr als im Januar gemeldet. Die Arbeitslosenquote stagnierte mit 8,6 Prozent auf dem Wert des Vormonates. Schlusslicht mit der Arbeitsmarktlage war auch im Februar das Ruhrgebiet mit einer Arbeitslosenquote von 11,6 Prozent. Während die Arbeitslosigkeit in Hagen (8,8 Prozent) und Hamm (9,9 Prozent) noch relativ nah am Landesschnitt lag, erreichte sie die höchsten Werte in Duisburg (13,6 Prozent) und Gelsenkirchen (13,5 Prozent).

„Die optimistischen Konjunkturaussichten drücken sich in echten Belebungen auf dem Arbeitsmarkt aus: Die Auftragslage der Unternehmen ist gut und dafür benötigen sie Personal“, so Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der NRW-Regionaldirektion. Eine weitere gute Nachricht: Im Februar konnten 136.335 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 19.707 oder 16,9 Prozent mehr als im Januar. 37.635 Menschen meldeten sich ab, weil sie eine neue Beschäftigung aufnahmen, was einem Plus von über 10 Prozent – sowohl im Vergleich zu Januar als auch zum Vorjahr – entspricht.

Jüngere: öfter arbeitslos, dafür kürzer

Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen lag im Februar bei 7,7 Prozent und damit um 0,9 Prozentpunkte unter der aller zivilen Erwerbspersonen. Jüngere im Alter von 15 bis unter 20 Jahren sind dabei wesentlich seltener von Arbeitslosigkeit betroffen als 20- bis 25-Jährige, denn sie können alternativ die Schule weiter besuchen. Die Arbeitslosigkeit der 20- bis unter 25-Jährigen beruht überwiegend auf dem Problem, nach Abschluss der beruflichen Ausbildung nahtlos in eine Beschäftigung zu finden.

Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist bei Jüngeren merklich höher ausgeprägt als bei allen zivilen Erwerbspersonen. Allerdings dauert die Arbeitslosigkeit im Durchschnitt weniger lang. So waren zwei Drittel der arbeitslosen jungen Menschen sechs Monate und kürzer arbeitslos, während es in der gesamten Gruppe der Arbeitslosen nur gut 52 Prozent waren. Nicht nur die Dauer der Arbeitslosigkeit fällt bei jungen Menschen kürzer aus als bei älteren. Auch Beschäftigungsverhältnisse werden eher beendet als in der älteren Vergleichsgruppe.

Arbeitskräftenachfrage zieht spürbar an

Dass die positive Stimmungslage auf dem Arbeitsmarkt zu großen Teilen auf einen konjunkturellen Schub zurückzuführen ist, belegt die gestiegene Nachfrage nach Arbeitskräften. So kamen im Februar 33.834 neue Stellenmeldungen hinzu und addierten sich auf einen Bestand von 84.805 Stellen.

 

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