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Wer hätte das gedacht: Computerspiele fördern die Geselligkeit!

In den Kinder- und Jugendzimmern Deutschlands boomt die Geselligkeit. Herbeigeführt wird diese oft und gerne durch das gemeinsame Spiel am Computer. Der Highteck-Verband BITKOM seziert dieses Phänomen in einer aktuellen, repräsentativen Umfrage

In den Kinder- und Jugendzimmern Deutschlands boomt die Geselligkeit. Herbeigeführt wird diese oft und gerne durch das gemeinsame Spiel am Computer. Der Highteck-Verband BITKOM seziert dieses Phänomen in einer aktuellen, repräsentativen Umfrage

Laut dieser spielen 93 Prozent aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren Computer- und Videospiele. Mehr als die Hälfte – insgesamt 53 Prozent – ist dabei nicht gern allein, sondern spielt am liebsten gemeinsam mit anderen. Ein Drittel zockt bevorzugt mit weiteren Personen in einem Raum und ein Fünftel der befragten Jugendlichen gibt an, am gern mit anderen über das Internet zusammen zu spielen. 

Mädchen gamen lieber allein

Dabei zeigen die jungen Herren der Schöpfung mit 30 Prozent ein höheres Interesse am gemeinschaftlichen Spiel über das Internet, als die Damen dieser Altersklasse. Nur 8 Prozent von diesen können sich dafür begeistern. Zocken in einem Raum bereitet allerdings beiden Geschlechtern gleichermaßen Vergnügen: Die Jungen liegen mit 37 Prozent nur marginal weiter vorn als die Mädchen mit 31 Prozent.

Die Freude an der geselligen Spielerei hat jedoch längst nicht alle jungen Menschen der 10- bis 18-Jährigen ergriffen. 37 Prozent davon geben an, lieber alleine vor dem PC oder der Spielekonsolen zu daddeln. Hierbei ist der Anteil der Mädchen mit 47 Prozent deutlich höher als der der Jungen mit 28 Prozent.

Interaktion und Kommunikation

Die hohe Zahl derer, die lieber mit anderen zusammenspielen, geht wahrscheinlich auf die vielen Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation zurück, die Computerspiele bieten. So jedenfalls schätzt der Games-Fachmann des Bitkom, Timm Hoffmann, die Umfrage-Ergebnisse ein. Gamer können etwa ihren Computer in einem Raum über ein lokales Netzwerk miteinander verbinden und dann bequem gemeinsam spielen. Vor allem stationäre Spielkonsolen mit externen Controllern oder Gestensteuerung, bei der die Spieler direkt gegeneinander antreten können, eignen sich zum gemeinsamen Spiel. Und auch das Internet bietet dabei seinen besonderen Reiz, indem dort eine große Zahl an potentiellen Spielpartnern bereitgestellt wird, die man auf unterschiedlichen Plattformen treffen kann. 

Im Rahmen der Studie Kinder und Jugend 3.0 sind im Auftrag des BITKOM 962 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren befragt worden. Für die Durchführung waren Bitkom Research und das Marktforschungsinstitut Forsa verantwortlich. Weitere Infos sind unter: www.bitkom.org verfügbar

 

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