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Datenklau auf den Websites von Energieversorgern

Das Abgreifen von Nutzerdaten stellt für Energieversorger ein zunehmendes Risiko im Online-Marketing dar. Die Duisburger Performance-Marketing-Agentur metapeople hat das Problem jetzt in einer Branchenstudie unter die Lupe genommen und kommt zu erschreckenden Ergebnissen.

tigerlily713 / Pixabay.com

Die Bereitschaft der Deutschen, ihren Stromlieferanten zu wechseln, steigt weiter: 71 Prozent können sich grundsätzlich eine Umstellung vorstellen. Im Vorjahr waren es erst 64 Prozent. 30 Prozent aller Stromkunden – so eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung Ramboll Putz & Partner – planen derzeit sogar konkret einen Anbieter-Wechsel.

Da der Kampf um die wechselwilligen Kunden vor allem im Internet stattfindet, nimmt auch die Gefahr von unseriösen Praktiken zu. Denn im Online-Marketing werden wichtige Kundendaten häufig über die von Drittanbietern eingebauten 1×1 Pixel kleinen Grafiken, sogenannten „Pixel- Tags“, auf den Websites der Stromversorger gewonnen. Mit deren Hilfe lassen sich die Aktivitäten der Seitenbesucher nachvollziehen, etwa ob sie sich vorher ein Werbebanner angeschaut haben oder von der Seite eines Vertriebspartners kommen.

Doch so groß der Nutzen einer Verwendung von Pixel-Tags für Werbetreibende auch ist, für Energieversorger steckt darin ein erhebliches Risiko. Das Stichwort hierzu ist „Data Leakage“. Dieser unerwünschte Daten-Abfluss ist dann gegeben, wenn einer der beteiligten Drittanbieter die über die Pixel-Tags gewonnen Daten unautorisiert für den eigenen Profit nutzt.

„Dies kann beispielsweise in der Form ablaufen, dass die gesammelten Nutzerprofile von den Drittanbietern ausgewertet und dann am Markt verkauft werden, beispielsweise an Konkurrenten“, erläutert Julius Ewig, Geschäftsführer von metapeople. Eine von den Marketingexperten durchgeführte Analyse zeigte auf den Seiten von Energieversorgern bis zu 42 unterschiedliche Tags, die sich verschiedenen Kategorien zuordnen lassen und unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Spitzenreiter sind dabei die Webauftritte von Thüringer Energie, RWE und EWE.

Die Bedeutung und das Ausmaß von Data Leakage wird vielfach noch nicht erkannt, kann aber zu einem bedeutenden Problem für die Unternehmen werden. Oft ist eine Vielzahl von Pixeln auf den Seiten der Energieversorger eingebunden, von denen diese nichts wissen. Diese Schwachstellen müssen erkannt und behoben werden.

 „Angesichts der Risiken, die sich aus dem unautorisierten Abfluss von Daten ergeben, und der großen Anzahl von Tags sollten Energieversorger unbedingt prüfen, welche Pixel-Tags weshalb auf ihren Seiten integriert sind“, warnt Ewig. „Schließlich will kein Unternehmen seinen Wettbewerbern zuarbeiten und seine Kunden deren Werbemaßnahmen zuführen.“

Über die metapeople GmbH:

Als Agentur für effektives Performance-Marketing bietet die metapeople GmbH mit seinen 22 weltweiten Standorten seit mehr als 17 Jahren erstklassige Lösungen in den Bereichen Affiliate, Display Media, SEA, SEO, Social Media, Data & Analytics sowie Consulting und Tracking aus einer Hand an. Seit Mai 2011 agiert metapeople, mit der seit 2004 bestehenden Affiliate-Marke metaapes, Hand in Hand mit NetBooster und kann somit die beste Qualität für Kunden auf allen wichtigen europäischen Märkten realisieren.

 

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