Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktuell

Christian Klöppner: Die Methode macht den Unterschied

Das Angebot an Beratern und Coaches für Führungskräfte ist groß. Doch wie den geeigneten Berater für das eigene Unternehmen finden? Wer Projekte erfolgreich umsetzen möchte, sollte auf Methodenkompetenz und Praxiserfahrung setzen, wenn er sich Unterstützung von außen holt. Susan Tuchel traf Christian Klöppner in seinem Büro in der Nähe von Schloss Borbeck in Essen.

Subvenit

business-on: Sie sind Mathematiker und haben einen MBA in Finanzmanagement. Wann haben Sie sich auf Projekte spezialisiert?

Christian Klöppner: Projekte haben sehr viel mit Prozessen und Methoden zu tun, die im Hintergrund ablaufen, damit ein Projekt erfolgreich ist. Das habe ich bereits in meiner Diplomarbeit als Grundlage für Prozessoptimierungen analysiert. Und wie erfolgreich das in der Praxis funktioniert, habe ich dann in meinen verschiedenen beruflichen Tätigkeiten erlebt.

business-on: Sie sind also in die Wirtschaft gegangen und waren fast 30 Jahre als Berater, Prokurist und Projektmanager tätig. Seit 2015 sind Sie außerdem Dozent an der con|energy akademie in Essen. Und dann machen Sie mit über 50 Jahren auf einmal Ihr eigenes Ding und gründen das Beratungsunternehmen Subvenit?

Christian Klöppner: So ganz aus dem Nichts heraus kam die Existenzgründung nicht. Ich bin eine ganze Weile zweigleisig gefahren, war immer wieder als freier Berater im Einsatz, z. B. wenn es um Projektplanung, Schulungen & Workshops oder Risikomanagement ging. Ich habe Kunden aus der Energiewirtschaft und energiewirtschaftsnahen Industrien in meinen unterschiedlichen Tätigkeiten betreut, da baut sich über die Jahre ein enges und sehr persönliches Vertrauensverhältnis auf.

business-on: Und jetzt kommen Sie und helfen, wenn ich Ihren Firmennamen einmal wörtlich nehmen darf?

Christian Klöppner: Ja, und zwar so schnell ich kann, denn es gibt Situationen, in denen man schnell handeln muss. In diesen Situationen, aber auch bei den von langer Hand geplanten Projekten, unterstütze ich das Management, Führungskräfte und Projektleiter mit ihren Teams in kleinen und mittleren Unternehmen. Ich berate und entlaste, sehe mich als Kraftverstärker bei der Umsetzung von Strategien, Konzepten und Maßnahmen.

business-on: Was wäre denn so eine Situation, bei der Eile geboten ist?

Christian Klöppner: Zum Beispiel, wenn ein Unfall passiert ist. Das belastet Unternehmen besonders bei Personenschäden massiv und es ist ethisch und moralisch sehr wichtig, sich um die Aufarbeitung und Prävention zu kümmern. Ich habe für Unternehmen aus der Energiewirtschaft u. a. Führungskräftetrainings zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Europa durchgeführt. Aber auch bei organisatorischen Veränderungen ist in der Regel Eile geboten, weil es sonst zu nur schwer korrigierbaren Fehlentwicklungen kommen kann. Akzeptanz und Motivation spielen eine große Rolle.

business-on: Wie laufen denn Projekte normalerweise ab, an denen Sie beteiligt sind?

Christian Klöppner: Ich lege das Projektmanagement so an, dass alle Zielgruppen informiert werden über die anstehenden Entwicklungen und Inhalte. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. So werden Mitarbeiter oder Abteilungen, die nur indirekt in das Projekt eingebunden sind, oft gar nicht informiert, so dass im schlimmsten Fall aus Unwissen die Projektfortschritte behindert werden.

business-on: Der neue Managementtrend heißt Agilität, was heißt das bezogen auf das Projektmanagement?

Christian Klöppner: Wir unterscheiden zwischen Projekten, für die das klassische Projektmanagement am besten geeignet ist, die linear und sequenziell ablaufen. Das agile Verfahren hingegen ist zyklisch mit einer getakteten Zeiteinheit, dem so genannten Sprint. Dabei arbeitet man intensiv und interaktiv mit den Kunden. Sehr effizient sind z. B. tägliche Stand-up-Meetings von 15 Minuten, bei denen jeder kurz sagt, was er gemacht hat, was er vorhat und wo es hakt. Auch Task Boards, eine für alle sichtbare Darstellung der geplanten, der aktuell in Bearbeitung befindlichen und der abgeschlossenen Aufgaben sind Beispiele dieser modernen Arbeitsformen. All das sorgt für Transparenz und Klarheit und zwar bis in die Führungsetage hinein. Wichtig ist bei beiden Verfahren, dass die Umsetzung stimmt.

 

Das Interview führte Dr. Susan Tuchel

Anzeige

Aktuell

Wie kommen Männer mit Glatze beim Online-Dating an? Das wollte die Gesundheitsplattform für Männer mySpring wissen und hat einen Theorie- und Praxistest zum Thema “Attraktivität von...

Aktuell

 #WomenEntrepreneurs4Good – so heißt die ehrgeizige Initiative, die weibliche Kreativität und Unternehmertum in ganz Europa fördern will. Dahinter steht das Women’s Forum for the Economy...

Aktuell

Nicht alle Wirtschaftszweige leiden unter Corona, manche profitieren sogar erheblich. So wurden im Jahr 2020 in Nordrhein-Westfalen 26.820 Tonnen Desinfektionsmittel industriell hergestellt. Wie das...

Aktuell

Trotz fortdauernder Corona-Krise ist die Konjunkturlage im Handwerk an Rhein und Ruhr auch im Frühjahr 2021 insgesamt als stabil. Das zeigt die repräsentative Frühjahrs-Konjunkturumfrage...

Aktuell

Die aktuelle Lage im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk entwickelt sich trotz der anhaltenden Pandemie leicht positiv. Allerdings verhindern massive Kostensteigerungen bei den Zulieferungen eine noch deutlichere...

Aktuell

Die carValoo GmbH und der TÜV Rheinland haben heute eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei digitalen Schadenservices für Flottenbetreiber unterzeichnet. Zentraler Bestandteil der Kooperation ist...

Weitere Beiträge

Nahezu 80.000 ausländische Studenten waren im letzten Wintersemester an einer Fachhochschule oder Universität in NRW eingeschrieben. Die FernUniversität Hagen hat die höchste Anzahl an...

Aktuell

„Wir müssen umdenken und den Markt für den gehobenen Individualtourismus antriggern“, davon war Bernd Maesse bereits im März überzeugt. Die Nachfrage nach Hotels und...

Aktuell

Vom Rheinland über Westfalen bis an die Lippe - die nordrhein-westfälische Vergangenheit ist künftig einfach erklickbar. Auf dem von der Bezirksregierung Köln betreuten Kartenportal...

Aktuell

Der ADAC hat deutsche Autowasch- und Portalanlagen getestet. Das Ergebnis: Zwei Anbieter aus Dortmund sind unter den Top 5.

Aktuell

Modische Statements machen auch vor dem Skiurlaub keinen Halt. Im Schnitt geben deutsche Wintersportler rund 360 Euro für Skibekleidung aus und setzen dabei vor...

Marketing Automation

Verkäufer stoßen oft an mentale Barrieren, die sie bei ihrer Arbeit lähmen. Werden diese erkannt und beseitigt, steigen der Erfolg und die Arbeitszufriedenheit.

Aktuell

Tomas Sena, ist Gründer des Prager Start-Ups Swardman. Seinen Traum verwirklicht er auf ganz besondere Art und Weise.

Geheimtipps

Aem 10. November 2020 zeigt das Museum Folkwang Gerhard Richters bislang noch nie in der Öffentlichkeit präsentiertes Gemälde „Himmel“ aus dem Jahr 1978.

Send this to a friend