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Der Schlag ins Kontor

Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine treffen das nordrhein-westfälische Metallhandwerk in einer Phase der Normalisierung der wirtschaftlichen Entwicklungen. Waren zum Jahreswechsel noch die Optimisten in der Mehrheit, so sind jetzt die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung eingebrochen. Mehr als die Hälfte aller Metaller rechnet mit einer Eintrübung ihrer individuellen wirtschaftlichen Lage.

Die aktuellen Auswirkungen zum Ende des ersten Quartals sind dabei noch überschaubar. Noch immer bezeichnen mehr als die Hälfte der Metallbauer und Feinwerkmechaniker ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als befriedigend oder besser. Auch der Auftragsbestand ist unwesentlich von der aktuellen Krise betroffen. In der Tendenz leicht steigende oder zumindest stabile Auftragsbestände werden von den Metallern zum Ende des ersten Quartals gemeldet.

 

Sinkende Investitionsbereitschaft

Neben der klaren Verschlechterung der Prognose – mehr als 53 Prozent der Metaller rechnen mit einer Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage – sinkt auch die Investitionsbereitschaft. Nicht einmal mehr jedes zweite Unternehmen plant für das laufende Jahr Investitionen, die geplanten Investitionen sind größtenteils Ersatz- oder Rationalisierungsinvestitionen. Ebenso verändert hat sich die Einschätzung der erzielbaren Preise: Mehr als die Hälfte aller Metaller erzielt lediglich ausreichende Preis am Markt. Annährend 23 Prozent der Metallbauer und 12,5 Prozent der Feinwerkmechaniker bezeichnen die erzielbaren Preise als ungenügend.

Die Einschätzung der aktuellen Herausforderungen korrespondiert mit diesen Meldungen: Nach dem Fachkräftemangel (84,44 % der Meldungen) steht der Preiswettbewerb beim Kunden jetzt klar auf Platz 2 (43,33 %) vor den Befürchtungen zu einem anstehenden Auftragsmangel (30 %). Nach wie vor stehen Herausforderungen bei der Kreditversorgung nicht im Fokus der Metaller.

„Die Herausforderungen in den Lieferketten, die sich vornehmlich durch starke Preissteigerungen manifestieren, hinterlassen beim nordrhein-westfälischen Metallhandwerk deutliche Spuren. Der gerade wieder aufblühende Optimismus zu Jahresbeginn hat ein jähes Ende gefunden. Es mehren sich die Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft der Unternehmen. Dort wo wir als Verband unterstützen können, stehen wir an der Seite unserer Mitglieder, aber an vielen Stellen arbeiten wir zusammen mit dem Handwerk und anderen Mittelstandorganisationen an einer Schadensbegrenzung durch staatliche Unterstützungsmaßnahmen“, kommentiert Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW die aktuelle Lage.

 

Bildquellen

  • Herausforderungen_1Q_5: Fachverband Metall NW
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