Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktuell

Kernkompetenz oder unnötige Kosmetik?

In Zeiten der Digitalisierung und sich immer weiter wandelnder Märkte sehen sich Geschäftsführer mittelständiger Unternehmen mit vielen Herausforderungen und neuen Aufgaben konfrontiert – meist auf Themenfeldern, die nicht zum Tagesgeschäft gehören und sich so schnell wandeln, dass man um ein fast tägliches Auffrischen und Erweitern des Kenntnisstandes nicht herumkommt.

Alexander Braden / Alexander Braden

Nun kann man sich die Frage stellen, welche Bedeutung Design in Zeiten von Industrie 4.0 zugerechnet werden kann? Spricht man häufig mit Geschäftsführern und Marketingverantwortlichen etablierter Unternehmen, so werden Designleistungen als unnötige Kosmetik betrachtet. Jedoch zeigen gerade die dynamischen Entwicklungen der letzten Jahre, dass eine kohärente Designsprache mehr ist als das. Gutes Design verspricht Wandel und bringt dabei gleichzeitig Stabilität. Eine klar definierte und einheitlich deklinierte Marke vergrößert die eigene Präsenz im Markt. Um zu verstehen, wie bedeutsam gutes Design in dieser Zeit ist, lohnt ein Blick über den großen Teich. Blicken wir in die Wiege der Unternehmen, die durch disruptive und schnell wachsende Geschäftsmodelle auch hier in Deutschland gewachsene Märkte ins Wanken bringen, so lässt sich neben einem hohen Technologiefokus vor allem eine Gemeinsamkeit feststellen: ein nutzer- und kundenfreundliches Design. Bekannte Beispiele wie der Fahrzeughersteller Tesla und die Beförderungsplattform Uber glänzen durch eine hervorragende und moderne Designsprache.

Was abstrakt und in weiter Ferne zu liegen scheint, lässt sich ganz leicht auch auf hiesige Unternehmen übertragen. Dabei ist der Effekt einer modernen Designsprache im eigenen Marktumfeld durch ein zeitgemäßes Logo und weiterer Kommunikationsmittel noch größer, da Wettbewerber und andere Stakeholder in der Regel Design für sich nicht als Kompetenz erkannt haben.

Welchen Effekt erzielt gutes Design und wie kommt man dorthin? Eine moderne und klar definierte Marke erzielt externe, wie interne Wirkungen. Externe, da sich die Wahrnehmung gegenüber Kunden, Lieferanten und Partnern wandelt. Eine klar definierte Marke ist Ausdruck Ihres Erfolges und gleichzeitig ein starkes Signal in Richtung Zukunft und Wachstum. Interne, da das Identifikationspotential der Mitarbeiter mit dem eigenen Unternehmen steigt. Eine erhöhte Motivation und verbesserter Teamgeist sind die Folge.

Um Entwicklungen anzustoßen ist ein Verständnis aller Stakeholder notwendig. Wie sehen Ihre Kunden, Partner und Mitarbeiter Ihr Unternehmen? Wie werden Sie im Markt wahrgenommen? Gleichzeitig gilt es zu beantworten warum Sie tun, was Sie tun und für was Sie im Markt stehen möchten. Welche Kontaktpunkte haben Ihre Kunden mit Ihrem Unternehmen? Wie können diese optimiert werden? Dies gilt für klassische Medien wie Visitenkarten und Broschüren ebenso wie digitale Medien.
Der Weg hin zu einem professionellen Markenerlebnis ist eine wichtige Investition, die Ihnen zu echten Wettbewerbsvorteilen verhelfen kann.

 

Alexander Braden

Anzeige

Aktuell

Nur jedes siebte deutsche Unternehmen erfüllt alle Anforderungen der EU-Whistleblower-Richtlinie, die am 17. Dezember 2021 in Kraft tritt.  Für die internationale Studie, die die...

Aktuell

Verkaufen statt Wegwerfen – eine aktuelle repräsentative Umfrage von Deutschlands Recommerce-Marktführer rebuy bestätigt den gesellschaftlichen Trend zur Kreislaufwirtschaft. Immer mehr Konsumenten ermöglichen gebrauchten Produkten...

Aktuell

In den nordrhein-westfälischen Großstädten, also allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, überstieg die Zahl der Fortgezogenen im Jahr 2020 erstmals seit zehn Jahren...

Aktuell

Wunder geschehen immer wieder, aber man kann auch daran drehen. Im neuen Programm des Essener Varieté-Theaters GOP drehen sich Reifen, Ringe, Kegel, bei den...

Aktuell

Evonik Industries AG hat eine erste grüne Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen von 500 Millionen Euro platziert. Diese Anleihe ist das erste grüne Finanzierungsinstrument des...

Aktuell

Im Jahr 2020 wurden in 126 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 281.400 Tonnen (−2,9 Prozent gegenüber 2019) Wurst und ähnliche Erzeugnisse im Wert von 1,5 Milliarden Euro...

Weitere Beiträge

Nahezu 80.000 ausländische Studenten waren im letzten Wintersemester an einer Fachhochschule oder Universität in NRW eingeschrieben. Die FernUniversität Hagen hat die höchste Anzahl an...

Aktuell

„Wir müssen umdenken und den Markt für den gehobenen Individualtourismus antriggern“, davon war Bernd Maesse bereits im März überzeugt. Die Nachfrage nach Hotels und...

Aktuell

Das Jahr 2020 hat durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns und Einschränkungen für viele Turbulenzen in der Wirtschaft gesorgt. Insbesondere der Handel...

Aktuell

Die carValoo GmbH und der TÜV Rheinland haben heute eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei digitalen Schadenservices für Flottenbetreiber unterzeichnet. Zentraler Bestandteil der Kooperation ist...

Aktuell

Vom Rheinland über Westfalen bis an die Lippe - die nordrhein-westfälische Vergangenheit ist künftig einfach erklickbar. Auf dem von der Bezirksregierung Köln betreuten Kartenportal...

Aktuell

Der ADAC hat deutsche Autowasch- und Portalanlagen getestet. Das Ergebnis: Zwei Anbieter aus Dortmund sind unter den Top 5.

Aktuell

Tomas Sena, ist Gründer des Prager Start-Ups Swardman. Seinen Traum verwirklicht er auf ganz besondere Art und Weise.

Industrie 4.0 & Logistik

Start-Ups in der Logistik sind ein Trendthema - auch im Ruhrgebiet. Die Digitalisierung muss in der Logistikbranche greifen, um Industrie 4.0 überhaupt zu ermöglichen....

Send this to a friend