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Makeln im digitalen Zeitalter: Es gilt Neuland zu entdecken

Immobilien 4.0 – die Digitalisierung macht vor keiner Branche, keinem Wirtschaftszweig Halt. Die vielfältigen Konsequenzen aus der Entwicklung der digitalen Revolution werden in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft zu einem Um-und Neudenken führen.

Gerd Altmann/moshxl.de / pixelio.de

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Portale wie Immobilienscout nehmen sowohl dem Immobilienmakler als auch dem verkaufswilligen Eigentümer einer Immobilie eine Menge Arbeit ab. Mussten früher Interessenten postalisch angeschrieben oder per Annonce um Aufmerksamkeit geworben werden, so können heute via Internet aus dem Stand Angebote eingestellt, eingesehen und angefragt werden.

Die Möglichkeiten im visuellen Bereich, die Einstellung von Fotos und Videos (neuester Trend – Drohnenfotos von Immobilien zur Einsicht auf das Objekt und sein Umfeld) erleichtern dem Anbieter und dem Kunden die Arbeit und führen zu erhöhter Transparenz und besserer Vergleichbarkeit.

Wohin geht die Reise des Kunden?

Im Bereich des Immobilienvermarkters sehen wir rasante neue Entwicklungen. Bedeutende Frage dabei: Wohin geht die Reise des Kunden? Die sogenannte „customer journey“ erstreckt sich, auch im Umkreis des Maklers, auf alle Kanäle der sozialen Medien.

Anbieter wie Facebook, Twitter, Instagram und google plus dienen dazu, den benötigten Kontakt zum Interessenten und späteren Käufer herzustellen. Follower und Freunde erfahren als Erstes von der begehrten Eigentumswohnung im Trendviertel; die aufwendigen 3-D-Grundrisse und 360-Grad-Videos werden zu Beginn der Vermarktung bei Pinterest eingestellt und können dort exklusiv eingesehen werden. Auf diesem Wege werden künftig Kunden erreicht.

Gleichzeitig bietet sich den beteiligten Unternehmen die Möglichkeit, das eigene Profil und die eigene Marke weiter zu schärfen. Beratungserfahrung und Kompetenz können in bester digitaler Weise an den Käufer und Auftraggeber von morgen übermittelt werden, zum Beispiel über:

  • die Weitergabe gesammelter Kundenreferenzen,
  • die Erstellung eines digitalen Newsletters mit Informationen zu neuen Entwicklungen im Stadtgebiet
  • oder die Herausgabe eines eigenen Marktreports mit Kaufpreissammlung für ausgewählte Immobiliensegmente.

Spezialisierte Software verändert und erleichtert Arbeitsabläufe

Dass diese Entwicklung auch in anderen Bereichen der Immobilienbranche gilt, machen zwei weitere Beispiele deutlich:

  1. Hausverwaltungen mussten früher mühsam Abrechnungen und endlose Zahlenkolonnen in Excel-Tabellen zusammenfassen, diese dann getrennt nach Vorgang und Betriebsjahr bearbeiten, versenden und ablegen. Mittlerweile gibt es für Unternehmen die Möglichkeit, per zertifizierter Software Buchungssätze automatisch herzustellen, Überweisungen per Stichtag zu versenden und gleichzeitig ein komplettes Online-Banking-System anzubieten, das Zahlungseingänge und -ausgänge kontrolliert. Der Mieter oder Hauseigentümer hat dabei jederzeit Einsicht und Zugriff auf die einzelnen Rechnungsposten und die Entwicklung der Ausgaben.
  2. Im Bereich technischer Gebäudedaten (u.a. Wartungsverträge, Brandschutzbestimmungen, Instandsetzungsmaßnahmen) gibt es ebenfalls digitale Entwicklungen und Dokumentationssoftware, mit deren Hilfe Daten gesammelt und aufbereitet, Kosten reduziert und die in diesem Bereich so wichtigen Haftungsrisiken minimiert werden.

Die digitale Revolution ist nicht zu Ende, sie hat wohl gerade erst begonnen. Aus diesem Grund eröffnet sich auch im Immobilienbereich jedem Unternehmen und Dienstleister nur die Notwendigkeit, neue Entwicklungen entschlossen und offen anzunehmen und die vielfältigen Möglichkeiten als große Chance für die eigene Weiterentwicklung und den wirtschaftlichen Erfolg zu begreifen.

 

Harm Voigts

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