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Auftaktveranstaltung „Welt im Wandel“ (WIW) im Sheraton Essen Hotel

Was kann einer Stadt Besseres passieren, als Menschen zusammenzuführen? Franz-Josef Britz, Bürgermeister der Stadt Essen, begrüßte die Face to Face-Initiative in der Ruhrmetropole.

Sheraton Essen

Auch wenn sich die Erde immer gleich schnell um ihre Achse dreht – im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung verändert sich das Leben der Menschen so schnell und einschneidend wie zuletzt während der industriellen Revolution. Aber was ist mit den Werten? Wandeln die sich auch? Für welche Werte tragen wir die Verantwortung? Für welche stehen wir ein? Antworten auf diese Fragen wollte die engagierte Netzwerkerin Karin Brinkhöfer vom Vorstand des bSb (Bundesverband Sekretariat und Büromanagement) im Rahmen eines Netzwerktreffs mit dem Titel „Welt im Wandel“ ausloten. Rasch war in Roland Ohlberger, dem General Manager des Sheraton in Essen, ein perfekter Gastgeber und Mit-Initiator gefunden. Und fast ebenso rasch und mit großem ehrenamtlichen Engagement waren 156 Ohren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefunden, die sowohl dem Konzert des Klavier-Duos Alexander und Ekaterina Kolodochka als auch dem Vortrag des Business-Diplomaten Wulf-Hinnerk Vauk lauschten.

Das Klavierduo Kolodochka, das national und international gefeiert wird, begeisterte mit seinen hingebungsvollen Interpretationen der „Ungarischen Rhapsody No. 2“ von Franz Liszt und den Gershwin-Klassikern „Cuban Ouvertüre“ und der „Rhapsody in blue“.

Nicht minder publikumswirksam war der Leitvortrag „Werte – Wandel – Vorbilder“ von Wulf-Hinnerk Vauk, der vor vier Jahren das Unternehmen vauk business diplomatie gründete. Der ehemalige Verwaltungschef eines deutschen Energiekonzerns gab Einblicke in die Welt der Wirtschaft, die von Zahlen und Bilanzen bestimmt wird. Was jedoch in keiner Bilanz auftaucht, sind Zahlen wie diese: Nach der aktuellen Arbeitnehmerbefragung durch das Berliner Gallup-Institut verrichten  67 Prozent der Mitarbeiter Dienst nach Vorschrift, was zu Fehltagen, einer hohen Fluktuation und niedriger Produktivität führt. Die Kosten hierfür werden zwischen 98,5 und 118,4 Milliarden Euro im Jahr beziffert. „Und die Ursachen dafür sind in der Regel in Defiziten bei der Personalführung zu finden“, erklärte Vauk. Der Business-Diplomat warnte davor, Werte inflationär zu gebrauchen und machte deutlich, dass vor der Nachhaltigkeit erst einmal die Werthaltigkeit stehen müsse. Werte und vor allem Vorbilder geben uns Orientierung, machte Vauk anschaulich deutlich.

Der Zuspruch und das Interesse waren so groß, dass die beiden Organisatoren Brinkhöfer und Ohlberger im nächsten Jahr drei weitere WIW-Veranstaltungen planen. Ohne Sponsoren ging das Treffen, bei dem das Sheraton Essen seine Gäste mit einem Flying Buffet und guten Weinen verwöhnte, trotz Kostenbeteiligung nicht ab. Willkommene Unterstützung erhielten die Organisatoren dieses Mal von der  Sparkasse Essen.

 

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