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Pünktlich zur gamescom startet ruhrgebietsweites Projekt GDI.Ruhr

Die „Game Development Initiative Ruhr (GDI.Ruhr)“ hat pünktlich zur gamescom die Arbeit aufgenommen. Sie bündelt ab sofort die vorhandenen Aktivitäten der Spiele-Branche in der Metropole Ruhr zu einem Games-Cluster.

GDI.Ruhr

Ziel ist es, die Spiele-Branche des gesamten Ruhrgebiets durch Vernetzung und Kooperation zu unterstützen. Das Projekt GDI.Ruhr der Universität Duisburg-Essen und der Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung gehörte im September 2009 zu den Siegerprojekten des EU-NRW Ziel-2 Wettbewerbes Create.NRW 2009. Es wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und das Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert und ist auf drei Jahre angelegt. Die GDI.Ruhr hat ihren Sitz im Mülheimer Kompetenzzentrum Games Factory Ruhr an der Kreuzstraße.

Der Fokus der GDI.Ruhr liegt auf folgenden Bereichen:

  • Unterstützung von jungen Teams: Für diese Existenzgründer werden in der Games Factory Ruhr drei Gründerlabore eingerichtet, in denen sich die Teams unter hervorragenden Rahmenbedingungen auf ihren Markteintritt vorbereiten. Jedes Gründerlabor ist mit zwei voll ausgestatteten Arbeitsplätzen versehen. Darüber hinaus können die Teams für 6 Monate die Labore mietkostenfrei nutzen, erhalten bis zur kommerziellen Nutzung Softwarelizenzen. Die Software-Firmen Trinigy, xaitment und Autodesk sind enge Kooperationspartner der GDI.Ruhr und stellen den Gründern professionelle Software zur Verfügung. Die Gründerlabore werden im Rahmen eines offenen Wettbewerbs um die besten Konzepte ab Mitte August 2010 vergeben.
  • Ausbildung und Forschung: Die Universität Duisburg-Essen hat in den Studiengängen Angewandte Informatik und Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaft seit Jahren Erkenntnisse im Bezug auf die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte in der Branche gesammelt. Die Universität wird sich deshalb mit einer Vielzahl praxisorientierter Veranstaltungen in GDI.Ruhr einbringen.
  • Wachstum & Weiterbildung: Die GDI.Ruhr wird bestehende Firmen u.a. durch die Entwicklung neuer Finanzierungskonzepte und die Weiterbildung von Fachkräften unterstützen.
  • Netzwerke & Veranstaltungen: Die GDI.Ruhr versteht sich als Plattform für die Vernetzung von Akteuren der Spiele-Branche und wird somit Gemeinschaftsstände für Entwickler der Region auf den wichtigsten Leitmessen und Veranstaltungen der Branche organisieren sowie Praktikums- und Jobmessen für Studierende und Absolventen veranstalten.

Um das Verbundprojekt zu verstärken, werden zwei Mitarbeiter für die GDI.Ruhr eingestellt, die in den kommenden drei Jahren die Initiative maßgeblich aufbauen, Veranstaltungen organisieren und durchführen und die Games-Unternehmen betreuen sowie unterstützen. „Wir werden die GDI.Ruhr dazu nutzen, unsere Forschungsarbeiten gemeinsam mit Spielefirmen anwendungsnah zu verstärken und das interdisziplinäre Lehrangebot für zukünftige Game-Entwickler auszubauen, bei dem wir informatische, psychologische und gestalterische Kompetenzen verbinden“, sagt Prof. Jürgen Ziegler, Leiter der Forschungsgruppe Interaktive Systeme und Interaktionsdesign an der Universität Duisburg-Essen.

Dass die GDI.Ruhr in der Mülheimer Games Factory Ruhr angesiedelt ist, freut Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mülheim & Business GmbH: „Durch die GDI.Ruhr kann die Games Factory Ruhr noch professioneller arbeiten und weitere Fachkräfte in die Region ziehen.“ Die Wirtschaftsförderung ist federführend verantwortlich für die Branchenentwicklung der Gamesindustrie im Ruhrgebiet und managt die Games Factory Ruhr.

„Für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist die Förderung der Einzelbranchen der Kreativwirtschaft zentral: Das ist ein nachhaltiger Bottom Up Ansatz – vor allem wenn es durch eine so hervorragende Eigeninitiative und effektive Selbstorganisation gelingt“, sagt Bernd Fesel, Stellvertretender Direktor des European Centre for Creative Economy. „Die Games Branche ist mit der GDI.Ruhr ein Vorbild für unsere Branchenförderung in Musik, Design und Film.“

Stephan Reichart, Geschäftsführer von Aruba Events und Mitinitiator der Themenimmobilie: „Die Spielebranche ist in den letzten Jahren zu einem extrem wichtigen Wirtschaftszweig herangewachsen. Kaum eine andere Industrie ist so ein Jobmotor wie die Gamesbranche. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, die weitere Entwicklung der Branche zu fördern und gleichzeitig jungen Existenzgründern zur Seite zu stehen.“

 

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