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Kreative Metropole

Hauskauf richtig angepackt

Die Würfel sind gefallen – Sie wollen ein neues Zuhause kaufen. Damit geht es nun richtig los, die Suche nach der Immobilie beginnt. Da es sich um eine große Investition handelt, ist eine gründliche Vorarbeit das A und O.

Ernst Rose/pixelio.de

Sie müssen nicht gleich zum Immobilienfachmann werden, aber in der Lage sein, mit Ihren späteren Verhandlungspartnern auf Augenhöhe zu sprechen. Viele Immobilienangebote befinden sich inzwischen im Netz, beispielsweise auf Seiten wie www.immonet.de oder www.immowelt.de, aber auch Anzeigen in Tageszeitungen sollten Sie bei der Suche nach dem passenden Haus heranziehen. Wichtig: Erwerben Sie ein Gebäude nur, wenn Sie sich auch vorstellen können, längere Zeit darin zu leben, und nicht nur, weil es günstig ist und zu Ihrem Geldbeutel passt. Ist keine entsprechenden Immobilie in Sicht, sollten Sie lieber noch ein oder zwei Jahre sparen, um sich dann ein geeigneteres Objekt zuzulegen. Aus den Annoncen gehen der Preis, die Ausstattung und manchmal auch die Lage und der Zustand des Hauses hervor, das reicht meist für eine erste Auswahl.

Im weiteren Verlauf ist es wichtig, zu überlegen, welche weiteren Informationen Sie bei der Besichtigung wünschen. Stellen Sie eine Checkliste zusammen, folgende Infos und Fragen sollten dabei aber nicht fehlen:

· Die Lage des Objektes: Stadt, Stadtnähe oder Land
· Wie ist die Art der Bebauung des Gebietes, ein reines Wohngebiet oder ein Mischgebiet?
· Neubaugebiet ja oder nein?
· Wie weit ist es zur Arbeit, Schule, Einkaufsmöglichkeiten etc.?
· Wie ist die Verkehrsverbindung und wie wirkt sich diese auf die Fahrtdauer und Fahrtkosten zur Arbeit, Schule, Einkaufsmöglichkeiten usw. aus?
· Gibt es Geräuschquellen im Umfeld des Objektes wie zentrale Straßen, Eisenbahnstrecken usw.?
· Wie sieht es aus mit Hochwasser, Geruchsbelästigungen aus der Landwirtschaft oder Gewerbebetrieben?
· Leben in dem Gebiet mehr jüngere Familien oder eher Rentner? 

Zum Objekt selbst:

· Wann wurde die Immobilie erbaut? (Bei denkmalgeschützten Gebäuden können Nutzungseinschränkungen bestehen)
· Bei älteren Häusern: Wie alt ist die Heizung/ das Dach, Fenster oder das Badezimmer?
· Wie lässt sich der Bauzustand des Gebäudes charakterisieren (renovierungsbedürftig/ gut/ sehr gut)?
· Ist ein Balkon, eine Terrasse oder ein Garten vorhanden, und wenn ja, gibt es u.U. Nutzungseinschränkungen?
· Ist das Gebäude unterkellert oder hat es zumindest genügend Abstellmöglichkeiten?
· Wie ist die Raumaufteilung der Wohnung oder des Hauses?
· Wie groß sind beispielsweise das Kinderzimmer oder die Küche?
· Sind die Räume eher hell oder dunkel?
· Gibt es auf dem Grundstück oder in der Nahe eine Garage, Carport etc.?
· Können bauliche Veränderungen am Gebäude realisiert werden, beispielsweise der Ausbau des Dachbodens oder Anbauten? 

Haben Sie ein Haus in die engere Wahl gezogen, so nehmen sich am besten etwas Zeit. Besuchen Sie das Gebiet auch ohne Besuchstermin an Arbeitstagen sowie auch am Wochenende, um ein Gefühl für die Gegend zu bekommen. Beschaffen Sie sich außerdem den örtlichen Bebauungs- und Flächennutzungsplan, damit Sie frühzeitig Kenntnis davon gewinnen, wenn in der Nähe des Objektes beispielsweise bald eine Schnellstraße gebaut wird. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Qualität das Haus hat, so sollten Sie einen Baugutachter oder Energieberater einschalten. Das dafür aufgewendete Geld ist meist gut angelegt, weil sie so vermeiden, dass Sie Mängel erst nach dem Einzug bemerken.

Mit freundlicher Unterstützung durch www.baufi24.de

 

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