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Aktien & Fonds

Deutsche haben vermehrt Angst vor Inflation – Tagesgeld trotzdem weiter beliebt

Laut einer neuesten Umfragen sind die deutschen Anleger vorsichtiger geworden. Knapp ein Viertel aller Befragten fürchtet dass in den nächsten Monaten die Aktienkurse fallen werden.

Laut einer neuesten Umfragen sind die deutschen Anleger vorsichtiger geworden. Knapp ein Viertel aller Befragten fürchtet dass in den nächsten Monaten die Aktienkurse fallen werden.

Bei der gleichen Umfrage im letzten Quartal waren nur 20 Prozent der Teilnehmer der Ansicht dass die Kurse fallen werden.

Fast 60 Prozent der Umfrageteilnehmer haben dagegen die Befürchtung die Inflation könne zunehmen, auf die Frage ob die Preise in den nächsten Monaten steigen werden antworteten ebenfalls 60 Prozent mit Ja.

Gute Stimmung auf den Aktienmärkten

Besser hingegen ist die Stimmung in Bezug auf die Aktienmärkte, hier sind über 40 Prozent der Ansicht, dass die Kurse im nächsten halben Jahr wieder steigen werden. Das sind aber trotzdem vier Prozent weniger Befürworter einer Aufwärtsbewegung des Aktienmarktes als noch vor drei Monaten. Dass die Kurse gleich bleiben werden, halten 29 Prozent der Befragten für möglich. Die schon angesprochene Angst vor einer Inflation ist gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent gestiegen, befragte Personen die Preissteigerungen fürchten, machen sich auch Angst um ihr Erspartes. Frauen sind hierbei besorgter als Männer, während bei den Männern 62 Prozent Angst vor einer Inflation und Verlust des Ersparten haben, sind es bei den Frauen ganze 73 Prozent.

Das ändert allerdings laut Umfrage nichts am finanziellen Verhalten der Befragten, beinahe 80 Prozent wollen trotz ihrer Befürchtungen ihr Spar- und Geldausgabeverhalten nicht ändern. Die Frage nach einer erwarteten Zinssteigerung verneinten mit 54 Prozent mehr als die Hälfte, trotz des erwarteten Ansteigens der Preise wird nicht mit einem Anstieg der Zinsen gerechnet.

Tagesgeld und Festgeld immer noch interessant

Trotz dieser Befürchtungen erfreuen sich Tagesgeld oder Festgeld als Anlegeform nach wie vor ungebrochen großer Beliebtheit, fast 60 Prozent bewerten diese Anlageformen als attraktiv. Natürlich sollte man beim Festgeld oder Tagesgeld Vergleich trotzdem nicht vorschnell entscheiden, sondern sich umfassend informieren bevor man sein hart erspartes Geld anlegt. Das Versprechen vieler Finanzberater oder Banken über unnatürlich hohe Renditen weckt das Misstrauen vieler potentieller Kunden, Versprechen von Renditen über fünf bis sieben Prozent wecken bei 30 Prozent der Befragten ein ungutes Gefühl. Acht Prozent haben schon bei Versprechen von Renditen bis fünf Prozent Zweifel an der Seriosität des Angebots.

Die finanzielle Situation der Bundesrepbublik wurde von den Umfrageteilnehmern eher schlecht bewertet. Ein Viertel schätzt dass die Situation sich bald bessern werde, eine Verschlechterung halten hingegen fast 40 Prozent für möglich, dass die Situation vorerst gleich bleiben wird, glauben 37 Prozent. Die eigene finanzielle Situation der Teilnehmer hat sich hingegen laut Umfrage gebessert, 22 Prozent sind der Ansicht ihre finanziellen Möglichkeiten werden sich in der nächsten Zeit bessern. Mit einer Verschlechterung rechnen nur mehr 14 Prozent der Befragten. Man darf gespannt sein, ob eher die Optimisten oder die Pessimisten Recht behalten werden.

 

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