Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktuell

Mit gutem Gewissen Geld anlegen – die Vorteile des nachhaltigen Investments im Überblick

Immer mehr Anleger wollen ihr Geld nicht nur gewinnbringend, sondern auch nachhaltig und ethisch korrekt anlegen. Denn angesichts drohender Umweltkatastrophen und vernachlässigter Sozialstandards möchte kaum noch jemand sein Geld Unternehmen überlassen, die dem Klima schaden oder Menschenrechte missachten. Doch wie genau funktioniert das sogenannte „Sustainable Investment“ und worauf sollten Interessierte achten? Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengetragen.

<p style="margin-bottom: .0001pt;">Photo by <a href="https://unsplash.com/photos/K0E6E0a0R3A?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Kat Yukawa</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>

Wer sein Geld nachhaltig investieren möchte, darf sein Geld nicht Unternehmen überlassen, die der Umwelt schaden oder gegen Sozialstandards verstoßen. Folglich sollte man sämtliche Unternehmen und sogar ganze Branchen, die nicht den eigenen Vorstellungen von Nachhaltigkeit entsprechen oder die offensichtlich gegen bestimmte Standards verstoßen, von seinem Investitionsplan streichen. Auf diese Weise lassen sich Unternehmen mit fragwürdigen Geschäftspraktiken wie Massentierhaltung oder Kinderarbeit gezielt ausschließen und man kann den Schwerpunkt seiner Investments auf klima- und sozialfreundliche Projekte legen.

Um ein nachhaltiges Unternehmen zu erkennen, können sich Interessierte zum Beispiel am FNG-Siegel orientieren, das als Qualitätssiegel für nachhaltige Geldanlagen in Deutschland eingeführt wurde. Dieses Siegel erhalten ausschließlich Investmentfonds, die unter anderem nicht in Kernkraft, Kohlebergbau und Waffen investieren. Zudem müssen die ausgezeichneten Fonds darauf achten, dass die Unternehmen in ihrem Portfolio die Menschen- und Arbeitsrechte achten, Umweltschutzgesetze einhalten und Korruption bekämpfen – um nur einige Kriterien des UN Global Compact zu nennen.

Auch die sogenannten ESG-Kriterien, die für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung stehen, können zur Auswahl geeigneter Unternehmen und Branchen herangezogen werden. Auf der Basis dieser Standards schließen manche Vermögensverwalter wie die UBS beispielsweise Investitionen in Kohlekraftwerke kategorisch aus. Stattdessen unterstützen sie Anleger im Rahmen des Sustainable-Investing-Konzepts dabei, ein nachhaltiges Portfolio zusammenzustellen, das bestimmten Wertevorstellungen entspricht und zum anderen attraktive Renditen abwirft. Mittels dieser Anlagemethode verfolgt die UBS das Ziel, in der Welt etwas zum Besseren zu bewirken. Schon 2017 verpflichtete sich UBS dazu, ihre Kunden dabei zu unterstützen, ihr Geld im sogenannten Impact Investing anzulegen. So sollen binnen fünf Jahren die Finanzierungslücken bei den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen geschlossen werden, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Guter Wille, schlechte Performance?

Wer sich für ein nachhaltiges Investment entscheidet, muss entgegen verbreiteter Vorurteile keineswegs auf hohe Renditen verzichten. Im Gegenteil: Analysen der UBS zufolge können nachhaltige Fonds die Renditen sogar steigern, wie eine englischsprachige Metastudie aus dem Jahr 2015 bestätigt. Hierfür untersuchten Wissenschaftler und Investoren den Zusammenhang zwischen der Performance von Unternehmen und den Auflagen des ESG in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance.

Das Ergebnis: Investoren, die nach den ESG-Standards handelten, erzielten mindestens ebenso gute, häufig sogar bessere Renditen als konventionelle Finanzunternehmen. Vor diesem Hintergrund erscheint es kaum verwunderlich, dass Sustainable Investing immer öfter als Anlageform der Zukunft benannt wird. So gehen Experten davon aus, dass sich nachhaltige Investments bis 2023 fest auf dem Finanzmarkt etabliert haben werden und das Angebot an nachhaltigen Kapitalanlagen weiter wachsen wird. So sollen in Zukunft mehr Anleger die Möglichkeit bekommen, gemäß der eigenen Überzeugung und zum Wohl der Gemeinschaft investieren zu können.

 

Anzeige

Aktuell

Nur jedes siebte deutsche Unternehmen erfüllt alle Anforderungen der EU-Whistleblower-Richtlinie, die am 17. Dezember 2021 in Kraft tritt.  Für die internationale Studie, die die...

Aktuell

Verkaufen statt Wegwerfen – eine aktuelle repräsentative Umfrage von Deutschlands Recommerce-Marktführer rebuy bestätigt den gesellschaftlichen Trend zur Kreislaufwirtschaft. Immer mehr Konsumenten ermöglichen gebrauchten Produkten...

Aktuell

In den nordrhein-westfälischen Großstädten, also allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, überstieg die Zahl der Fortgezogenen im Jahr 2020 erstmals seit zehn Jahren...

Aktuell

Wunder geschehen immer wieder, aber man kann auch daran drehen. Im neuen Programm des Essener Varieté-Theaters GOP drehen sich Reifen, Ringe, Kegel, bei den...

Aktuell

Evonik Industries AG hat eine erste grüne Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen von 500 Millionen Euro platziert. Diese Anleihe ist das erste grüne Finanzierungsinstrument des...

Aktuell

Im Jahr 2020 wurden in 126 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 281.400 Tonnen (−2,9 Prozent gegenüber 2019) Wurst und ähnliche Erzeugnisse im Wert von 1,5 Milliarden Euro...

Weitere Beiträge

Nahezu 80.000 ausländische Studenten waren im letzten Wintersemester an einer Fachhochschule oder Universität in NRW eingeschrieben. Die FernUniversität Hagen hat die höchste Anzahl an...

Aktuell

„Wir müssen umdenken und den Markt für den gehobenen Individualtourismus antriggern“, davon war Bernd Maesse bereits im März überzeugt. Die Nachfrage nach Hotels und...

Aktuell

Das Jahr 2020 hat durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns und Einschränkungen für viele Turbulenzen in der Wirtschaft gesorgt. Insbesondere der Handel...

Aktuell

Die carValoo GmbH und der TÜV Rheinland haben heute eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei digitalen Schadenservices für Flottenbetreiber unterzeichnet. Zentraler Bestandteil der Kooperation ist...

Aktuell

Vom Rheinland über Westfalen bis an die Lippe - die nordrhein-westfälische Vergangenheit ist künftig einfach erklickbar. Auf dem von der Bezirksregierung Köln betreuten Kartenportal...

Aktuell

Der ADAC hat deutsche Autowasch- und Portalanlagen getestet. Das Ergebnis: Zwei Anbieter aus Dortmund sind unter den Top 5.

Aktuell

Tomas Sena, ist Gründer des Prager Start-Ups Swardman. Seinen Traum verwirklicht er auf ganz besondere Art und Weise.

Industrie 4.0 & Logistik

Start-Ups in der Logistik sind ein Trendthema - auch im Ruhrgebiet. Die Digitalisierung muss in der Logistikbranche greifen, um Industrie 4.0 überhaupt zu ermöglichen....

Send this to a friend