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Finanzierung

Leasing: Was Sie darüber wissen sollten

Durch die veränderten Rahmenbedingungen reichen die traditionellen Finanzierungsformen nicht mehr aus. Existenzgründer und Unternehmen müssen sich daher mehr und mehr nach anderen Möglichkeiten umschauen. Ein alternatives Finanzierungsinstrument, das schon seit einigen Jahren an Bedeutung gewinnt, ist das Leasing.

Durch die veränderten Rahmenbedingungen reichen die traditionellen Finanzierungsformen nicht mehr aus. Existenzgründer und Unternehmen müssen sich daher mehr und mehr nach anderen Möglichkeiten umschauen. Ein alternatives Finanzierungsinstrument, das schon seit einigen Jahren an Bedeutung gewinnt, ist das Leasing.

Ich möchte Ihnen in dieser und in den kommenden Wochen das Einmaleins des Leasings vorstellen und die wichtigsten Fragen beantworten.

Der Begriff Leasing kommt aus dem Englischen und bedeutet „Mieten“ oder „Pachten“ von Investitionsgütern oder langlebigen Wirtschaftsgütern. Die meisten von Ihnen denken wahrscheinlich zuerst an einen PKW, für Unternehmer ist Kfz-Leasing aber nur eine von vielen Möglichkeiten. So wird das Leasing heute schon im Bereich Immobilien, Produktionsanlagen, Büromaschinen oder EDV-Ausstattung erfolgreich eingesetzt.

Leasing versus Miete

Beim Leasing überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer einen Leasinggegenstand zur Nutzung und erhält hierfür ein vereinbartes Entgelt in Form einer monatlichen Leasingrate. Nach Ablauf des Vertrag es geht der Gegenstand wieder an den Leasinggeber zurück oder kann vom Leasingnehmer käuflich erworben werden. Der Unterschied zum Mieten besteht darin, dass zum Beispiel Aufgaben, die üblicherweise in den Verantwortungsbereich des Vermieters fallen, auf den Mieter bzw. den Leasingnehmer übertragen werden. Zusätzlich muss der Leasingnehmer in der Regel eine Reihe von zusätzlichen Pflichten übernehmen wie zum Beispiel Wartungs- oder Instandsetzungsleistungen, Reparaturen oder den Abschluss einer bestimmten Versicherung.

Formen des Leasings

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Leasing-Vertragsformen: dem Operate-Leasing und dem Finance-Leasing.  

Beim Operate-Leasing erwirbt der Leasingnehmer ein kurzfristiges, meist jederzeit kündbares Nutzungsrecht an einem Objekt. So können Engpässe in der Produktion oder im Vertrieb schnell und unkompliziert überbrückt werden. Zusätzlich liegt hier die Instandhaltung und das Risiko der Abschreibung in der Verantwortung des Leasinggebers. Da die Anschaffungskosten meist höher sind als die kurzfristige Rate des Leasingnehmers, muss der Leasinggegenstand in der Regel mehrfach vermietet werden, bevor er sich für den Leasinggeber rechnet.

In der Praxis wird allerdings meist vom Finance-Leasing gesprochen. Die Verträge haben vorwiegend lange Laufzeiten mit unkündbaren Grundmietzeiten. Diese entsprechen annähernd der betrieblichen Nutzungsdauer des Leasinggegenstandes. Darüber hinaus liegt das Risiko der Benutzung beim Leasingnehmer. Dieser muss also auch die anfallenden Reparaturen übernehmen.

Dabei existieren Leasingverträge in unterschiedlichster Ausgestaltung. Soll der Vertrag jedoch steuerlich wirksam anerkannt werden, sind dafür die vom Bundesministerium für Finanzen festgelegten „Leasing-Erlasse“ maßgeblich.

Für welche Vorhaben sich Leasing eignet, lesen Sie in einem meiner nächsten Fachbeiträge.  

 

Mario Bruns

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