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Die Deutschen glauben an die Qualität aus Deutschland

Was denken Verbraucher über das 125 Jahre alte Gütesiegel „Made in Germany“? Rund 70 Prozent der Deutschen sind sich einig: Sie vertrauen auf das Label, da es für hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards steht.

Was denken Verbraucher über das 125 Jahre alte Gütesiegel "Made in Germany"? Rund 70 Prozent der Deutschen sind sich einig: Sie vertrauen auf das Label, da es für hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards steht.

Zu diesem wenig über- raschenden Ergebnis kommt eine repräsen- tative Umfrage der Deutschen Gesell- schaft für Qualität e.V. (DGQ) mit dem Markt- forschungsinstitut Innofact. Der hohe Stellenwert von „Made in Germany“ beein- flusst dabei auch die Kaufentscheidungen: So bevorzugt die Mehrheit der Befragten (58 Prozent) bewusst Waren und Dienstleistungen „Made in Germany“. Interessant dabei: Der Preis ist nicht das wichtigste Kaufkriterium. Lediglich 26 Prozent geben an, dass der Preis eine größere Rolle spielt als das Herstellungsland. Entsprechend zahlt die Mehrheit (54 Prozent) gerne auch mal mehr für ein Produkt „Made in Germany“. „Die ‚Geiz ist geil‘-Mentalität hat sich erfreulicherweise beim Großteil der deutschen Verbraucher nicht durchgesetzt“, sagt DGQ-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kaerkes. „Kunden verlangen nach Qualität. Das müssen Unternehmen ernst nehmen“.

Weltmarke „Made in Germany“

Das Gütesiegel genießt weltweit ein hohes Ansehen. Diese Aussage bestätigen rund 80 Prozent der Befragten. Auffällig dabei: Rund 70 Prozent sind sogar der Ansicht, dass „Made in Germany“ im Ausland noch positiver wahrgenommen wird als in Deutschland selbst. Gerade mal 8 Prozent glauben nicht an die hohe Bedeutung des Labels im Ausland. Mehr als die Hälfte der Deutschen (66 Prozent) glaubt, dass das Ansehen des Gütesiegels auch in Zukunft hoch sein wird – allerdings ist ein Negativ-Trend abzulesen: Während noch im Jahr 2009 knapp 40 Prozent angaben, dass der Stellenwert von „Made in Germany“ steigt, teilen aktuell nur noch etwa 30 Prozent diese Einschätzung. Ein Drittel ist sogar der Meinung, dass der Stellenwert des Labels gesunken ist.

Hohe Strahlkraft

Kaerkes: „Die Strahlkraft von ‚Made in Germany‘ als Garant für höchste Qualitätsstandards wird auch über Deutschlands Grenzen hinweg deutlich wahrgenommen. Wichtig ist jedoch, dass wir uns nicht darauf ausruhen, sondern das Label und das dahinterstehende Konzept weiterdenken! Genau deshalb haben wir die die Initiative ‚Qualitätsleitbild für Deutschland‘ gestartet, für die wir noch weitere Unterstützer suchen.“ Ziel der Initiative ist es, den wirtschaftlichen und politischen Diskurs zu Qualität als zentralem Erfolgsprinzip und wichtiger Grundlage unseres Lebensstandards neu anzustoßen. Bislang unterstützen knapp 70 deutsche Unternehmen die Initiative, darunter erfolgreiche Mittelständler, DAX-30-Unternehmen sowie Politiker und Verbände. Sieben Leitthesen für Qualität hat die Initiative bereits hervorgebracht. 2014 mündet der wissenschaftlich begleitete Prozess in einem Leitbild für Qualität in Deutschland.

„Made in Germany“ wurde im Zuge der Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien eingeführt, um auf billige und schlechte Importware aus Deutschland hinzuweisen, die den britischen Markt überflutete. Aus der Warnung wurde wegen der zunehmenden Qualität bei günstigen Preisen bald ein internationales Gütesiegel für deutsche Waren.

 

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