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Männer schützen sich besser

Die jüngste internationale Studie „Digital Assets 2013“ des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee kommt zu dem Ergebnis, dass Männer ihre internetfähigen Geräte besser gegen Schadsoftware schützen.

Rainer Sturm / pixelio.de

Die Online-Studie wurde im Zuge der Produktankündigung von McAfee LiveSafe zwischen Januar und April 2013 unter erwachsenen Usern im Alter von 18 und 65 Jahren in Nord- und Lateinamerika, Asien sowie Europa durchgeführt. Laut der Studie verfügen 42 Prozent aller befragten Deutschen über drei bis vier internetfähige Geräte, 12 Prozent sogar über fünf bis sechs.

Unterschiedliche Ergebnisse bei Männern und Frauen

In Deutschland nutzen 93 Prozent der deutschen Männer auch Frauen zumindest auf einem ihrer internetfähigen Geräte eine Sicherheitssoftware. Das ist liegt über dem europäischen Durchschnitt, der bei 89 Prozent liegt. Dennoch zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So fühlen sich Männer und Frauen laut Umfrage unterschiedlich gut über drohende Gefahren für ihre internetfähigen Geräte informiert. Während sich 62 Prozent der Männer über Gefahren im Internet gut informiert fühlt, ist dies nur bei 56 Prozent der Frauen der Fall. Im Bezug auf Verletzungen der Privatsphäre durch Internetkriminalität liegt die Furcht der weiblichen Befragten mit 59 Prozent durchaus höher, als bei den männlichen Befragten mit nur 51 Prozent.

Mobile Geräte meist ungeschützt

Ein großer Unterschied ist jedoch in der Häufigkeit des Einsatzes von Sicherheitssoftware festzustellen. Eigenen Angaben zufolge, ist der PC bei 69 Prozent aller befragten Männer gut geschützt, bei den Frauen sind es 56 Prozent. Bei Laptops ist der Sachverhalt ähnlich, dort sind 74 Prozent der von Männern verwendeten Geräte mit Sicherheitssoftware ausgestattet, bei den Geräten der Frauen nur 64 Prozent. Die Apple-User unter den Befragten jedoch, schützen Ihren Laptop nur zwei Prozent der männlichen und vier Prozent der weiblichen Befragten. Mobile Geräte werden jedoch noch oftmals vernachlässigt. Der Umfrage zufolge, haben nur 27 Prozent der männlichen Befragten und 19 Prozent der weiblichen Befragten eine Sicherheitssoftware installiert.

Gründe für Schutzlosigkeit

Als wesentliche Gründe für eine Nicht-Benutzung von Sicherheitssoftware gaben 41 Prozent der Männer an, derartige Sicherheitsvorkehrungen für nicht notwendig anzusehen. Während der Hauptgrund für die Nicht-Nutzung von Sicherheitsvorkehrungen bei den weiblichen Befragten in den zu hohen Kosten der Software liegt.

 

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