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Neue Urlaubs-Community: Mallorca17 geht an den Start

Mario Danielsky, Mallorca17

Ein neues Touristik-Geschäftsmodell mitten in der Corona-Pandemie? Für den Düsseldorfer Unternehmer Mario Danielsky und seine drei Mitgründer ist 2021 der ideale Zeitpunkt, mit Mallorca17 an den Start zu gehen: „Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und eines der ältesten Gästehäuser auf Mallorca gekauft. Es liegt am Rande eines Naturschutzgebietes, nur wenige hundert Meter vom Sandstrand Font de Sa Cala entfernt.“

Buchen kann man eines der 36 Apartments in dem Natursteinhaus mit Salzwasserpool über eine Mitgliedschaft. Eine Aufnahmegebühr gibt es nicht. Das Urlaubskonzept ist bewusst niedrigschwellig und preisgünstig gestaltet. Zahlt ein Mitglied z. B. 25 Euro pro Monat ein, sammelt es in einem Jahr 21 Punkte, dafür gibt es dann in der Nebensaison ein 1-2 Personen-Apartment für sieben Nächte. Das funktioniert dank der Fußbodenheizung auch in den kühleren Monaten. Wer in der Hauptsaison ein 4-Personen-Apartment für eine Woche buchen möchte, müsste 15,50 Euro pro Person Clubbeitrag monatlich zahlen, um auf die erforderliche Punktzahl zu kommen.

„Wir möchten keine Knebelverträge und unseren Mitgliedern gerade in diesen Zeiten eine maximale Flexibilität bei den Buchungen bieten“, so Danielsky. Stornieren kann man kostenlos bis sieben Tage vor Reiseantritt. Verloren geht nichts, die Punkte sind sechs Jahre gültig und übertragbar. Wer kündigt, bekommt seine Punkte ausgezahlt. In Deutschland ist Mallorca17 das einzige Unternehmen, das diese Urlaubsform über eine Mitgliedschaft und das Sammeln von Punkten anbietet. Was ist besser an Punkten als an Direktbuchungen? „Weil wir gerne eine Community dort aufbauen möchten, die sich vom üblichen Tourismus abhebt und den Mehrwert, den wir dort bieten, zu schätzen weiß“, erklärt Danielsky.

Kulinarik und Singlewochen

Den vier Gründern von Mallorca17 geht es nicht um Gewinnmaximierung und Profit. Alle haben noch ein Business in Deutschland. Gewinne werden zu 100 Prozent ins Objekt reinvestiert, so sieht es das Geschäftsmodell vor. Aktuell werden Pantry-Küchen in die individuell eingerichteten Apartments eingebaut sowie Kleinwagen und Fahrräder angeschafft. Letztere stehen den Mitgliedern gratis für Erkundungstouren zur Verfügung. Ebenfalls auf dem Club-Programm stehen Sport, Genuss, Yoga, Reiten, Inselerkundungen und Singlewochen. „Ab Mai startet der Hotellerie-Betrieb. Die ersten Aktionswochen sind für den September geplant“, so Danielsky. Ein Tennis- und ein Golfclub sowie eine Tauchschule sind nur wenige hundert Meter vom Resort entfernt.

Und noch ein Mehrwert wird geboten: In einem Nebengebäude können auch eigene Fahrräder oder Rennräder, Wanderschuhe und Wanderstöcke bis zum nächsten Urlaub deponiert werden. Auch sonst wollen die Betreiber auf Laissez-faire setzen. Ob sich jemand in seiner eigenen Pantry-Küche rundum selbst versorgt oder sich das Frühstück aufs Zimmer kommen lässt und abends im Restaurant speist, macht für die Betreiber keinen Unterschied. Wichtig ist ihnen, die Anregungen der Clubmitglieder aufzunehmen und eine Urlaub-plus-Atmosphäre zu schaffen.

Bildquellen

  • AV_07370-q: Alexander Vejnovic
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