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Finanzen

Arbeitnehmer-Tipp: Sonderausgaben steuermindernd planen

Hier gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, auf Steuerminderungspotenzial zurückzugreifen. Das gelingt insbesondere bei Posten, die nach der Ermittlung der Einkünfte abgezogen werden. In Betracht kommt insbesondere die Vorauszahlung von Sonderausgaben wie Kirchensteuer, Spenden, Unterhaltszahlungen an den Ex-Gatten oder dauernde Lasten, wenn das Einkommen 2012 noch nach unten gedrückt werden soll.

Hier gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, auf Steuerminderungspotenzial zurückzugreifen. Das gelingt insbesondere bei Posten, die nach der Ermittlung der Einkünfte abgezogen werden. In Betracht kommt insbesondere die Vorauszahlung von Sonderausgaben wie Kirchensteuer, Spenden, Unterhaltszahlungen an den Ex-Gatten oder dauernde Lasten, wenn das Einkommen 2012 noch nach unten gedrückt werden soll.

Dieses Potenzial kann optimal auch für Spenden an gemeinnützige Einrichtungen in Deutschland oder dem EU-Ausland in der Weihnachtszeit verwendet werden. So lässt sich ein Sonderausgabenabzug von 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte steuerlich abziehen, unabhängig vom Zweck. Lassen sich üppige Zuwendungen nicht in voller Höhe absetzen, gibt es für den nicht ausgenutzten Betrag einen zeitlich unbegrenzten Vortrag für die Steuererklärungen der Zukunft. Dort wirkt sich dann der zuvor nicht verbrauchte Höchstbetrag zusammen mit den neuen Spenden aus. Ein Vorjahresrücktrag ist nicht möglich.

Bei Einzelspenden bis 200 € verlangt das Finanzamt keine offizielle Bescheinigung, es reicht als Nachweis der Zahlungsbeleg. Sofern in Katastrophenfällen gespendet wurde, gelten bei Überweisungen auf ein Sonderkonto vereinfachte Nachweisregeln. Ausreichend als Spendenbeleg ist z.B. der Kontoauszug. Kleinspenden bis zur Höhe von 200 € dürfen auch in eine Sammelbestätigung (Gesamtsumme enthaltener Zuwendungen durch eine spendensammelnde Organisation) aufgenommen werden. Das erlaubt die OFD Magdeburg mit Verfügung vom 18.9.2012 (Az. S 2223 – 70 – St 217) zur Aufnahme von Kleinspenden bis 200 €, für die grundsätzlich der vereinfachte Nachweis gilt.

Viele Bürger haben ihrer favorisierten Partei eine Spende zukommen lassen. Die lässt sich über die Steuererklärung geltend machen, und zwar auf zwei verschiedenen Wegen bis zu bestimmten Höchstgrenzen.

  1. Für Mitgliedsbeiträge und Spenden an eine politische Partei bis zur Höhe von 1.650 € pro Person (Ehegatten bis zu 3.300 €) im Jahr gibt es eine 50%-ige Steuerermäßigung dieser Ausgaben.
  2. Übersteigen die Beiträge und Spenden den Betrag von 1.650 €, ist der Mehrbetrag als Spende bei den Sonderausgaben abzugsfähig. Auch hier gibt es wieder die bekannten Höchstbeträge von 1.650/3.300 €.

 

P&P Gruppe Bayern GmbH

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