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Das Institut für Internationale Kommunikation (IIK) öffnet Märkte für ausländische Fachkräfte

Sprache baut Brücken zwischen Völkern und Nationen, aber auch zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Im Fachgebiet Deutsch als Fremdsprache und bei Fremdsprachentrainings hat sich das Institut für Internationale Kommunikation (IIK) mit seinem Angebot zu einem der ersten Anbieter in Düsseldorf entwickelt.

Ellen Barbara Reitz / IIK

Rund 3.000 Teilnehmer kommen jährlich direkt aus dem Ausland für eine längerfristige Sprachausbildung nach Düsseldorf. Seit der Gründung des IIK vor 25 Jahren nahmen über 50.000 Menschen an Kursen teil. Viele kamen auch in den Unterkünften unter, die das IIK vermittelt. „Das unterscheidet uns von anderen Sprachkursanbietern und reinen Integrationskursen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Matthias Jung. 

Auf Wirtschaft und Unternehmen ist die 2003 gegründete IIK Firmenservice GmbH, eine 100 %-ige Tochter des IIK e.V., focussiert. Diese bietet Sprach-, Kommunikations- und Managementtrainings für Unternehmen, Verbände und Handelskammern an. Zum Kundenkreis gehören Firmen wie die Metro AG, Henkel, Kyocera und Thyssen. 

Um dem aktuellen Fachkräftemangel entgegenzusteuern, bietet die IIK Firmenservice GmbH maßgeschneiderte Inhouse-Seminare für ausländisches Personal in Kliniken und Unternehmen an. Ein ganzes Netzwerk von Dozenten, Pflege-, Medizin- und Rechtsexperten, Ärzten und Schauspielern sorgt zum Beispiel dafür, dass russische Ärzte sich mit ihren Patienten, den Angehörigen und dem deutschen Klinikpersonal verständigen können. Das fängt bei der Anamnese an und hört im OP auf. Aktuell erstellt das IIK für Pflegekräfte im Haushalt sogenannte „Lernportfolios“ im Rahmen eines EU-geförderten internationalen Projekts. „Die Lernmaterialien sind an den jeweiligen Arbeitsplatz individuell anpassbar. Darin gehen wir davon aus, dass zunächst wenig Deutschkenntnisse vorhanden sind“, so Jung. Die Materialien werden online kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Potenzial, das in diesem neuen Typ berufsbegleitender Materialien liegt, ist riesig. Was für ausländische Pflegekräfte funktioniert, funktioniert – inhaltlich angepasst – auch bei OP-Schwestern, aber genauso gut in der Fertigungsindustrie. Entscheidend ist, dass diese Materialien das Lernen im Beruf unterstützen und den Arbeitsplatz zur Lernumgebung werden lassen.

Das IIK feiert als gemeinnütziger Verein am 28. November 2014 sein 25-jähriges Bestehen. Zum Kolloquium und einer Jubiläumsfeier ins Haus der Universität am Schadowplatz lädt das IIK auch interessierte Bürger ein (Anmeldung hier.)

 

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