Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktuell

Nebenberuflich offline: Fast jeder dritte Deutsche ist nebenberuflich selbstständig und nutzt dabei kaum Internet

Knapp ein Drittel der Deutschen betreibt neben dem Hauptberuf ein sogenanntes „Side Hustle“. Dies zeigt eine Umfrage des Marktforschungsdienstleisters YouGov.

Pressefoto / "obs/GoDaddy"

Dabei wurden neben Aufwand und Einkommen auch Motive und Vorteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit sowie der Einsatz digitaler Kanäle für das Nebenprojekt erfragt.

In der repräsentativen Online-Umfrage gaben 23 Prozent der Befragten an, berufstätig zu sein und zusätzlich ein kommerzielles Nebenprojekt zu betreiben. Weitere 5 Prozent sahen sich nur in einem Nebengewerbe tätig. Die Branchen, in denen eine solche nebenberufliche Selbstständigkeit ausgeführt wird, sind breit gefächert. Neben der Beratung (16 Prozent) sind die Side Hustlers unter anderem in den Bereichen Pflege beziehungsweise Gesundheit (14 Prozent), Sport (13 Prozent), Putzen (11 Prozent), Nachhilfe, Journalismus & Marketing, Musik (jeweils 10 Prozent) und Handwerk & DIY (9 Prozent) aktiv (Mehrfachauswahl war möglich).

Side Hustle auch in Zeiten guter Wirtschaftslage attraktiv

Der relativ hohe Anteil der nebenberuflich Selbstständigen überrascht. Denn aufgrund der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland besteht zumindest strukturell keine Notwendigkeit, mittels Nebengewerbe das Einkommen aufzustocken. „Eine abhängige Beschäftigung auch für den Hinzuverdienst zu finden, ist derzeit so einfach wie nie“, heißt es etwa im KFW Gründungsmonitor 2018*. Vor diesem Hintergrund beeindruckt die wirtschaftliche Bedeutung, die Side Hustles in Deutschland dennoch zukommt: 21 Prozent der Befragten Sidepreneure verdienen mit ihrem Nebengewerbe durchschnittlich zwischen 500 und 2.500 Euro brutto monatlich hinzu, weitere 9 Prozent sogar bis zu 5.000 Euro. Ausgehend von einem durchschnittlichen Bruttogehalt der ArbeitnehmerInnen in Deutschland von 2.860 Euro**, kann das Einkommen aus einem Nebengewerbe also einen beachtlichen Anteil ausmachen.

Nebenverdienst mit persönlichem Mehrwert

Zugleich profitieren Side Hustlers auch ideell von ihren Nebenprojekten. Der Nutzen eines Side Hustle liegt für die nebenberuflich Selbstständigen insbesondere in der persönlichen Entwicklung: Jeder dritte Side Hustler nennt ein gestärktes Selbstbewusstsein (32 Prozent), die Möglichkeit, Gelerntes in andere Lebensbereiche einbringen zu können (31 Prozent) sowie eine gesteigerte Motivation – auch im Hauptberuf – (28 Prozent) als positive Auswirkungen der nebenberuflichen Selbstständigkeit.

Fast 70 Prozent der Side Hustlers haben keine Website

Allerdings nutzen nebenberuflich Selbstständige in Deutschland die Möglichkeiten der Digitalisierung bislang kaum für ihre Zwecke. Fast 70 Prozent von ihnen betreiben keine eigene Website für ihr Nebenprojekt – mit dem Ergebnis, online entsprechend schlecht auffindbar zu sein. Soziale Medien oder eine eigene Website wurden nur von jedem Vierten beziehungsweise jedem Fünften der befragten Side Hustlers als effektives Akquise-Instrument genannt. Hierin liegt eine Chance für Side Hustler, denn die Online-Präsenz kann für den langfristigen Erfolg von Unternehmen eine zentrale Rolle spielen. Neun von zehn Konsumenten in Deutschland beeinflusst laut Bitkom Research die Online-Recherche bei ihrer Kaufentscheidung, und fast die Hälfte geht bei der Suche nach passenden Angeboten zunächst auf die Website des Anbieters.***

„Nebenberuflich Selbstständige in Deutschland verpassen eine Chance, ihre Side Hustles wirtschaftlich erfolgreicher zu machen, ganz unabhängig von der Branche, in der sie tätig sind“, erklärt Paul Ashcroft, Regional Director Germany bei GoDaddy. „Zu oft liegt das an einer falschen Einschätzung der Kosten und des Aufwandes. Heute muss man aber kein Experte mehr sein, um die eigene Online-Präsenz zu realisieren.“

Zur Methodik

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2112 Personen zwischen dem 18.03.2019 und 20.03.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

*Laut KFW Gründungsmonitor 2018 war die Zahl der Neugründungen zuletzt rückläufig, insbesondere die Zahl der Nebenerwerbsgründer sackte im Jahr 2017 um fast ein Viertel ab. Als mögliche Ursache wurde der leergefegte Arbeitsmarkt genannt: „Eine abhängige Beschäftigung auch für den Hinzuverdienst zu finden, ist derzeit so einfach wie nie“, heißt es in der Auswertung.

**Laut Statistischem Bundesamt lag 2017 das durchschnittliche Bruttogehalt aller Arbeitnehmer (Vollzeit, Teilzeit und geringfügige Beschäftigung) bei 2.860 Euro monatlich.

***Laut Bitkom Research: Trends im E-Commerce – So shoppen die Deutschen 2019 lassen sich 93 Prozent der Befragten in ihrer Online-Kaufentscheidung durch die Recherche im Internet beeinflussen. 47 Prozent ziehen vor dem Kauf die Websites der Anbieter als Entscheidungshilfe zu Rate.

Über GoDaddy: GoDaddy befähigt mit den passenden Tools und individueller Beratung kleine Unternehmen und Entrepreneure weltweit dabei, online erfolgreich zu sein. Mit mehr als 18 Millionen Kunden weltweit ist GoDaddy der erste Ansprechpartner für Menschen, die ihrer Idee einen Namen geben, eine professionelle Website erstellen, Kunden gewinnen und ihre Arbeit produktiver gestalten wollen. GoDaddys Mission ist es, seinen Kunden die richtigen Tools, das Know-how und die Unterstützung an die Hand zu geben, um ihre persönlichen Ideen und Projekte erfolgreich zu machen. Weitere Informationen unter https://de.GoDaddy.com.

 

Anzeige

Aktuell

Am 7. und 8. Januar 2023 wird wieder eine Hochzeitsmesse in Essen stattfinden. „Wir lieben und leben Hochzeiten“ lautet das Motto in diesem Jahr....

Aktuell

Je kürzer die Tage werden, desto mehr rücken die Planungen für das Weihnachtsfest in den Mittelpunkt. Ein wichtiges Thema: die Geschenke. Jedes Jahr erforscht...

Aktuell

Welches Liefererlebnis Onlineshopper erwarten Seven Senders Studie in sieben Ländern Europas liefert neue Erkenntnisse für Shopbetreiber Die Ansprüche an die Nachhaltigkeit im Onlinehandel wachsen:...

Aktuell

Oberhausen. 70.000 Quadratmeter des Gasometers haben im letzten Jahr einen neuen Korrosionsschutz erhalten. Dazu mussten die Mitarbeiter der mittelständischen Rodopi Gruppe  in Höhen von...

Aktuell

60 Prozent befürchten Ansteckung mit Krankenhauskeimen  Auf kontaminierten Oberflächen lauern Viren, Bakterien, Keime und Sporen. Für Patienten können sie zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Die...

Aktuell

Durch alternative Energiequellen können bis zu 40 Prozent des deutschen Erdgasbezugs ohne eine nennenswerte Einschränkung der Chemieproduktion ersetzt werden. Damit leistet Evonik neben der Sicherung...

Weitere Beiträge

Nahezu 80.000 ausländische Studenten waren im letzten Wintersemester an einer Fachhochschule oder Universität in NRW eingeschrieben. Die FernUniversität Hagen hat die höchste Anzahl an...

Aktuell

„Wir müssen umdenken und den Markt für den gehobenen Individualtourismus antriggern“, davon war Bernd Maesse bereits im März überzeugt. Die Nachfrage nach Hotels und...

Aktuell

Das Jahr 2020 hat durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns und Einschränkungen für viele Turbulenzen in der Wirtschaft gesorgt. Insbesondere der Handel...

Aktuell

Die carValoo GmbH und der TÜV Rheinland haben heute eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei digitalen Schadenservices für Flottenbetreiber unterzeichnet. Zentraler Bestandteil der Kooperation ist...

Aktuell

Vom Rheinland über Westfalen bis an die Lippe - die nordrhein-westfälische Vergangenheit ist künftig einfach erklickbar. Auf dem von der Bezirksregierung Köln betreuten Kartenportal...

Aktuell

Der ADAC hat deutsche Autowasch- und Portalanlagen getestet. Das Ergebnis: Zwei Anbieter aus Dortmund sind unter den Top 5.

Aktuell

Tomas Sena, ist Gründer des Prager Start-Ups Swardman. Seinen Traum verwirklicht er auf ganz besondere Art und Weise.

Aktuell

Modische Statements machen auch vor dem Skiurlaub keinen Halt. Im Schnitt geben deutsche Wintersportler rund 360 Euro für Skibekleidung aus und setzen dabei vor...