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Zum Welttag der Patientensicherheit: 60 Prozent haben Angst vor Krankenhauskeimen

60 Prozent befürchten Ansteckung mit Krankenhauskeimen

 Auf kontaminierten Oberflächen lauern Viren, Bakterien, Keime und Sporen. Für Patienten können sie zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Die Patienten wissen das. 60 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass sie sich bei einer Behandlung im Krankenhaus mit einem gefährlichen Keim infizieren – so das Ergebnis des „TK Monitors Patientensicherheit 2022“ der Techniker Krankenkasse (TK). „Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass 52 Prozent davon ausgehen, dass dieses Risiko bestimmt oder wahrscheinlich durch geeignete Maßnahmen weitgehend vermieden werden kann“, so Thomas Meyer, Geschäftsführer des Krankenhausberatungsunternehmens HYSYST.

Das Konzept, mit dem das Unternehmen 2013 angetreten ist, lautet schlicht und einfach, vorhandene Hygienelücken bei der Oberflächendesinfektion in Krankenhäusern zu schließen, sowohl im Patientenzimmer als auch in den OPs. Das geschützte Qualitätsmanagementsystem ruht auf den beiden Säulen standardisierte Arbeitsprozesse und intensive Schulungen der Reinigungsfachkräfte. Mit turnusmäßigen Validierungen können die Kliniken die Prozesse verfolgen und für die Patienten transparent machen.

Mehr Sicherheit – weniger Kosten

Die Investition in das Hygienemanagementsystem des Lippstädter Unternehmens, mit dem automatisch auch die aktuelle Krankenhaus DIN 13063 „Krankenhausreinigung – Anforderungen an die Reinigung und desinfizierende Reinigung in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen“ umgesetzt wird, zahlt sich für die Patienten und für die Kliniken aus: Stationsschließungen aufgrund von Noroviren kommen nicht mehr vor und Infektionen mit Krankenhauskeimen sind rückläufig. Ebenso rückläufig aufgrund der verbesserten Arbeitsprozesse sind die Kosten für Wasser, Chemie, Plastik und Personalkosten. „Das können wir den Kliniken auf den Cent genau vorrechnen“, so Meyer, der die Schwierigkeiten der Krankenhäuser und den Sparzwang kennt, dem sich alles unterzuordnen hat – oft auch die Gesundheit und Sicherheit der Patienten. Um die Sicherheit der Patienten in Krankenhäusern zu gewährleisten, plädieren die Hygieneexperten von HYSYST für gesetzlich vorgeschriebene Stichproben und ein bundesweites Zertifizierungssystem.

Bildquellen

  • Der sichere Patient: Copyright: HYSYST Deutschland
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