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Die Grubensiedlung Maybach (Teil 9)

Dass man im Saarland gut Essen und Trinken gehen kann, hat sich bereits herumgesprochen. Das kleinste Bundesland in Deutschland bietet aber auch tolle Möglichkeiten für den Wochenendausflug. business-on.de stellt 10 Geheimtipps vor. Im 9. Teil gehen wir nach Maybach zur Grubensiedlung.

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Exemplarisches Ensemble an der »Kaffeekisch«

Dr. Albert von Maybach war preußischer Minister für öffentliche Arbeiten und Namensgeber der Grube Maybach. Vor ihren Toren entstand ab den 1880er Jahren die gleichnamige Grubensiedlung. Sie ist aufgrund ihrer nahezu unveränderten Bausubstanz ein Musterbeispiel für eine saarländische Bergmannssiedlung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Als Startpunkt für einen Rundgang empfiehlt sich das ehemalige Werkstor an der Ecke Bergmannstraße/St.-Barbara-Straße. Hier befindet sich auch das »Zechenhaus«, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Grube.

Ihm gegenüber liegt die alte »Kaffeekisch«, die nicht nur von der Lage, sondern auch von ihrer Funktion her das Bindeglied zwischen Grube und Grubensiedlung darstellte. Folgt man von hier aus der Bergwerkstraße und biegt rechts in die Quierschieder Straße, gelangt man zunächst zu den preußischen Beamtenhäusern, die beide Seiten der Straße säumen und, der hierarchischen Struktur der Siedlung entsprechend, der Grube am nächsten lagen.

Auf der linken Seite der Straße schließen sich zwei weitere Doppelhäuser an (Nummer 26 und 28), die sich architektonisch deutlich von den vorhergehenden unterscheiden. Es sind die französischen Beamtenhäuser (zwischen 1920 und 1924).

Hinter den französischen Häusern wird die Bebauung im wahrsten Sinne des Wortes einseitig. Nur die rechte Straßenseite ist bebaut, mit dicht aneinandergereihten einstöckigen Doppelhäusern, den ehemaligen Arbeiterhäusern.

Zu jedem der Häuser (zwischen 1901 und 1905) gehörte ursprünglich ein separates Wirtschaftsgebäude für die Ziegen und die Gartengeräte. Hier und da sind sie noch zu sehen (zum Beispiel Ecke Quierschieder Straße/Straße des 25. Oktober). Wer noch einen kleinen Schlenker einbauen möchte, kann sich die Siedlung »Am Klaraschacht« anschauen.

Sie entstand während des Koreakriegs Anfang der 1950er Jahre. Da es unter den Anwohnern viel Streit um die Wohnungen gab, wurde die Siedlung bald »Neu-Korea« und die Kinder in der Schule »Neu-Koreaner« genannt.

Adresse Bürgerhaus, St.-Barbara-Straße 9, Maybach | ÖPNV Bus 137, Haltestelle Grube Maybach | Pkw A8, Abfahrt Friedrichsthal/Bildstock. In Maybach links ab in die St.- Barbara-Straße, Parkplatz am Bürgerhaus | Tipp Die alte Kaffeekisch ist heute eine Ero- tic Event Disco für alle, »die in SM-Lack-Leder-Latex oder im erotisch-frivolen Outfit tanzen wollen«. Für alle, die das nicht wollen, gibt‘s im Bürgerhaus Kaffee und Bier.

 

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