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Shitstorm gegen McDonalds nach Skandal um Gen-Hühnerfutter

Nachdem McDonalds bestätigte, dass seit April wieder Hühner, die mit genmanipulierter Nahrung gefüttert werden, verarbeitet werden, formierte sich im Netz gegen die Fastfood-Kette ein Shitstorm. Viele Kunden und Burgerfans reagierten wütend auf die Nachricht und kündigten an, bei McDonalds nicht mehr essen zu gehen. McDonalds hatte sich seit 2001 selbst auferlegt, keine Tiere, die mit genmanipulierter Nahrung gefüttert werden, zu verwenden.

tina7si / Fotolia.com

„Schade, dass McDonalds jetzt Gen-Hühnerfutter erlaubt 🙁 Nun werde ich leider auf McDonalds-Produkte verzichten.“, schrieb ein Twitter-User. Viele schlossen sich dieser Haltung an. Außerdem wurden viele Fotos von Protestaktionen von Greenpeace oder Eigenkreationen wie McDonalds-Verbotsschilder gegen die Fastfood-Kette gepostet. Die Facebook-, wie auch die Twitter-Seite von McDonalds Deutschland verliert zunehmend Fans und Follower. Der Ausblick ist ebenfalls negativ.

„Ab jetzt Gen- Burger bei McDonalds, nein danke!“

Greenpeace reagierte ebenfalls verärgert auf die Neuerung beim Burgerbrater. „Für McDonalds zählt nur der Preis“, sagte Stephanie Töwe-Rimkeit von Greenpeace dem „Spiegel. McDonalds begründete sein Handeln mit Lieferengpässen. Des Weiteren gebe es nach keine Gesundheitsbedenken oder Qualitätsabstriche, wie die Weltgesundheitsorganisation festgestellt habe. Daher hätte man in 27 europäischen Ländern im zweiten Quartal die Beschränkung aufgehoben, wonach Lieferanten auf gentechnisch veränderte Nahrung verzichten müssen.

Genmanipulation spart einen Cent je Burger

Die Umweltorganisation Greenpeace hat im Rahmen des Genfutter-Skandals bei McDonalds genau nachgerechnet und nach eigenen Angaben herausgefunden, dass bei Fortführung des Verzichts auf Genmanipulation beim Hühnerfutter, ein Chickenburger in der Herstellung lediglich einen Cent teurer wäre. Die Einbußen von wütenden Kunden, die nun nicht mehr bei McDonalds ihre Chickenprodukte verzehren dürfte aber größer sein. Denn viele Facebook- und Twitteruser rufen zum Komplettboykott der Fastfood-Kette auf. Aber der Groll der Netzgemeinde erstreckt sich teilweise auch direkt auf die EU und das Freihandelsabkommen mit den USA. „Lecker, Lecker. Als nächsten kommen dann die Chlorhühner. Ein Hoch auf das Freihandelsabkommen mit den USA. Unsere Matschbirnen im EU-Parlament kennen sich ja nur mit Glühbirnen und Staubsaugern aus. Danke EU, Danke McDonalds, Danke BASF, Danke Monsanto. Wir lieben es…“, schrieb ein User auf Facebook.

Starkoch Jamie Oliver gewinnt langen Kampf gegen McDonalds

 

Christian Esser

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