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Mobile Geräte – Sicherheitsrisiken im Urlaub

Sommer, Sonne, Urlaub. Eigentlich die Zeit, um abzuschalten und zu entspannen. Zumindest in der Theorie: Denn der treue Begleiter, das Smartphone ist natürlich auch im Urlaub mit dabei. Und ist man selbstständig oder nutzt das Diensthandy auch privat, bringt das einige Risiken mit sich. Da wiegt ein Verlust oder Diebstahl des Geräts und der darauf gespeicherten Daten gleich doppelt schwer.

Image by Free-Photos from Pixabay

Vom Verlust im Reisestress bis hin zum Einloggen in unsichere WLAN-Netzwerke
Auch im Urlaub oder auf Dienstreisen sind Erreichbarkeit sowie Zugriff auf Unternehmensdaten und -applikationen für Gründer und Selbstständige an der Tagesordnung. Dadurch sind die mobilen Geräte wie Laptop und Smartphone einigen Risiken ausgesetzt.

5 Mobile Security Tipps für Reisende mit Diensthandys

Mobile Security Experte Marco Föllmer von der EBF GmbH gibt 5 Tipps, was auf Reisen zu beachten ist, um Smartphones und Tablets abzusichern.

1. Planung: vor der Reise alles aktualisieren

Vor Reiseantritt sollte man sich versichern, dass Betriebssystem und Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand sind. Es ist ratsam, wichtige (Unternehmens-)Daten vor dem Urlaub von dem Gerät zu löschen, damit diese im äußersten Fall gar nicht erst durch fremde Zugriffe gefährdet sind. Wer auf bestimmte Daten oder Bilder nicht verzichten kann, sollte einen aktuellen Back-up erstellen. So kann man auch nach Verlust oder Diebstahl des Geräts weiterhin auf diese zugreifen. Ebenfalls wichtig: Apps deinstallieren, die man nicht benutzt. Denn jede App stellt ein eigenes Sicherheitsrisiko dar und kann gehackt werden.

2. Passwörter & 2-Faktor-Authentifizierung

Ein Tipp, der auch abseits einer Reise wichtig ist: Passwörter sollten in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Zusätzlich sollte man bei Konten und benutzten Apps, sofern möglich eine 2-Faktor-Authentifizierung einstellen. Das heißt, dass zum Einloggen nicht nur ein Passwort erforderlich ist sondern auch noch ein zweiter Faktor, wie Fingerabdruck oder ein Code, der per SMS versendet wird. Beim Entsperren das Telefon mit Fingerabdruck oder Gesichtsscan zusätzlich abzusichern erhöht die Sicherheitsstufe nochmals – denn sie macht im Falle eines Diebstahls das Gerät praktisch unbrauchbar.

3. Öffentliche WLAN-Netzwerke als Risiko

Praktisch aber tückisch. Oft wählt man sich in öffentliche WLAN Netze am Flughafen oder im Café ein. Aber Vorsicht! Generell gilt: Jeder, der im gleichen Netzwerk angemeldet ist, kann theoretisch Zugriff auf die Daten anderer erhalten. Deshalb ist man vor allem in öffentlichen Netzen Zielscheibe von Cyberkriminalität. Dank der Abschaffung von Roaminggebühren wäre es am besten, nur über das Mobilfunknetz online zu gehen. Bluetooth kann leicht korrumpiert werden. Deshalb sollte man nach Möglichkeit Verbindungen damit vermeiden.

4. Im Zweifel lieber misstrauisch sein

Wer glaubt: Mich kann man nicht hereinlegen, ich erkenne einen Phishing- oder Spam-Link, wenn ich ihn sehe – überschätzt sich vielleicht. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit dreimal so hoch, auf einem Mobilgerät auf einen schädlichen Link zu klicken, als bei einem Desktop-Gerät. Dies kann viele Gründe haben: Der Bildschirm ist kleiner, weshalb man den Link vielleicht nicht so gut lesen und erkennen kann, ob es Spam ist. Smartphones zeigen nicht wie auf dem Desktop an, wohin ein Link führt, wenn man mit dem Mauszeiger drüberfährt. Das ist eine zusätzliche potentielle Gefahrenquelle, die oft nicht e
rnst genommen wird.

5. Bei Verlust schnell handeln und Lokalisierungs-Apps nutzen

Reisen bedeutet häufig auch Stress und Hektik. In der Eile kommt es vor, dass das Smartphone im Zimmer, im Café oder Taxi liegen bleibt oder im Gedränge gestohlen wird. Die App „Find my Phone“ von Apple und andere Lokalisierungs-Apps können helfen, verlorene Geräte zu lokalisieren. Hier ist Zeit allerdings der wichtigste Faktor. Denn sobald Diebe das Handy ausgeschaltet haben, können auch diese Apps nichts mehr ausrichten. Wird ein Dienstgerät gestohlen, sollte man sich so schnell wie möglich von einem anderen Gerät aus allen Konten ausloggen und die Passwörter ändern. Android-Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Kontaktdaten auf dem Sperrbildschirm zu hinterlegen. So können ehrliche Finder den Besitzer kontaktieren. Ebenfalls sollte man die Seriennummer des Geräts aufschreiben. Diese ist in den Einstellungen einsehbar. Die Seriennummer bei Verlust Behörden zu melden, kann die Chance erhöhen, dass man sein Smartphone zurück bekommt. Ist alle Hoffnung verloren, gibt es nur eine letzte Absicherung: alle Daten von dem gestohlenen Gerät löschen. Diesen Dienst bieten nahezu alle großen Hersteller an.

Über die EBF GmbH

EBF ist Spezialist für den Arbeitsplatz der Zukunft. Gemeinsam mit ihren Kunden und Partnern erarbeit sie Lösungen für komplexe Enterprise Mobility-Herausforderungen und erstellen individuelle Konzepte für den digitalen Arbeitsplatz. So wird der Digital Workplace in Unternehmen Realität. Dabei machen jahrelange Erfahrung, ein großes Partnernetzwerk, hohe Technologie- und Entwicklungskompetenz, Agilität und Flexibilität sowie viel Leidenschaft das Unternehmen zum perfekten Partner – vom Mittelstand bis zum DAX 30-Konzern, lokal und weltweit, für sämtliche Branchen. Ihr Ziel ist es, Innovations- und Technologieführer zu bleiben – über zahlreiche Plattformen und Hersteller hinweg. Oberste Priorität hat bei all dem das Thema Informations- und IT-Sicherheit – belegt durch unsere ISO 27001-Zertifizierung. Damit ist die EBF GmbH heute und in Zukunft der perfekte Partner für Ihr Unternehmen.

 

Marco Föllmer

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