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HR-Themen

Nichts geht mehr ohne SAP

Wer sich heute auf dem Arbeitsmarkt nach einem Job aus dem kaufmännischen Bereich umsieht, stellt schnell fest, ohne SAP geht (fast) nichts mehr. Für eine erfolgreiche Bewerbung sind meist Kenntnisse von Produkten der Walldorfer Softwareschmiede gewünscht, nicht selten sind sie sogar Voraussetzung. Was steckt hinter dem Erfolg des Unternehmens und welche Vorzüge bietet die Nutzung der Software?

Wer sich heute auf dem Arbeitsmarkt nach einem Job aus dem kaufmännischen Bereich umsieht, stellt schnell fest, ohne SAP geht (fast) nichts mehr. Für eine erfolgreiche Bewerbung sind meist Kenntnisse von Produkten der Walldorfer Softwareschmiede gewünscht, nicht selten sind sie sogar Voraussetzung. Was steckt hinter dem Erfolg des Unternehmens und welche Vorzüge bietet die Nutzung der Software?

ERP – mit Enterprise Resource Planning Kunden gewinnen

Damit die SAP- Aktiengesellschaft , mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf, sich zum viertgrößten Softwarehersteller der Welt entwickeln konnte, setzte sich das Unternehmen recht schnell mit der konsequenten Umsetzung einer Enterprise Resource Planning-Software auseinander. Waren es anfangs vorrangig Programme, die eine Buchhaltung über Großrechner in Realtime ermöglichten, kamen schnell bedarfsgerechte Anwendungen hinzu, die Aufgaben wie Auftragseingang, Materialbedarfsplanung und Rechnungsstellung ermöglichten. Das gemeinsame System ließ aus technischer Sicht eine Datenbank notwendig werden. Während sich die Softwareschmiede mit der Version R/2 zunächst an Großunternehmen wandte, erkannten die Tüftler recht schnell, dass der Markt mittelständischer Unternehmen nicht unbedient bleiben durfte. So begann ab dem Jahr 1992 mit der Version R/3 die Ära der Client-Server-Systeme. Da fünf ehemalige Mitarbeiter der IBM im Jahre 1972 den Grundstein für den Erfolg des Unternehmens legten, damals noch in Weinheim, verfügt die Softwareschmiede somit über eine mehr als 40-jährige Erfahrung mit ERP.

SAP und sein Produktportfolio

Die Basis für das Unternehmens-Informationssystem stellen die verschiedenen Module dar, mit denen sich die einzelnen Geschäftsprozesse analysieren und steuern lassen. Das sind im Wesentlichen die Module CO ( Controlling ), FI (Finance), MM (Material Management), SD (Sales and Distribution ), PP (Product Planning) sowie HR (Human Resources). Auch SAP ERP Central Component (ECC), das aktuelle Hauptprodukt des deutschen Software-Unternehmens, baut auf diesen Modulen auf. ECC unterscheidet sich von R/3 vor allem durch die NetWeaver-Plattform für Geschäftsanwendungen. Grundlage für alle Anwendungen ist hier der NetWeaver Application Server. Die NetWeaver-Plattform ist offen, um über die Enterprise Service Oriented Architecture (ESOA) auch Fremdsysteme anzuschließen. Die einzelnen Module des ECC sind eng miteinander verknüpft (Funktionsintegration), das bedeutet, die Inbetriebnahme eines Moduls hat stets auch Auswirkungen auf andere. Der Softwareprimus bietet mit dem Präfix IS (Industrie Solution) auch spezielle Branchenlösungen an, z. B. IS-A (Automotive), IS-H (Healthcare) oder IS-R (Retail). Mit ECC können mehrere Unternehmen auf einem physischen und/oder logischen System verwaltet werden. Da die Anschaffung der Software relativ teuer und die individuelle Konfiguration und Anpassung (Customizing) recht aufwendig sind, entscheiden sich hauptsächlich größere Unternehmen für ECC. Doch auch andere Unternehmen müssen darauf nicht verzichten. Viele auf SAP Beratung spezialisierte Unternehmen richten die Software nach individuellen Bedürfnissen ein und stehen auch anschließend bei Fragen und Problemen zur Verfügung.
Aktuell setzt das Software-Unternehmen auf die in Zusammenarbeit mit einigen Kunden entwickelte HANA-Datenbanktechnologie. Mithilfe des In-Memory-Verfahrens (Arbeitsspeicher wird als Datenspeicher genutzt) lässt sich eine enorm schnelle Performance erreichen. Auch dadurch wollen die Walldorfer erreichen, dass sich bereits der Firmengründer für SAP-Software entschließt.

 

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