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IT & Telekommunikation

Smart aufrüsten – Siri oder Alexa?

Digitale Sprachassistenten erobern derzeit immer mehr Haushalte. Der Weg zum Smart Home scheint mit diesen praktischen Helferlein nur noch halb so lang. Doch was können Alexa, Siri und Co. wirklich? Welches System eignet sich für welchen Nutzer? Wir haben ein paar interessante Fakten zu den virtuellen Alltagsbegleitern zusammengefasst und Vor- und Nachteile herausgefunden.

pixabay.com � Kaufdex (CC0 Public Domain)

Die gängigen Sprachassistenten und ihre Eigenheiten

Ein Sprachassistent ist nichts anderes als eine Software, die auf bestimmten Geräten installiert ist. Alexa, Siri, Cortana und der Google Assistant sind auf irgendeine Weise jedermann ein Begriff. Eine Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft hat ergeben, dass etwa die Hälfte aller Bundesbürger mit dem Begriff Sprachassistent etwas anfangen kann und einen solchen auch schon einmal benutzt hat.

Die Beliebtheitsskala führt dabei der Google Assistant an, der auf den gängigen Android-Geräten bereits vorinstalliert ist. Damit erklärt sich der Bekanntheitsgrad von selbst, denn die meisten Smartphone-Besitzer haben Geräte mit Android. Auch Apple punktet mit Siri und folgt gleich dahinter. Cortana profitiert von den Computernutzern, da diese virtuelle Sprachassistentin auf allen Windows-10-Systemen installiert ist. Obwohl die starke Medienpräsenz immer wieder suggeriert, dass Alexa mit ihren zahlreichen Möglichkeiten die unbestrittene Nummer Eins ist, belegt die Amazon-Sprachassistentin nur den vierten Rang.
Daraus wird deutlich, wie schwierig ein direkter Vergleich aller Systeme ist.

Voraussetzungen für den Vergleich

Der wichtigste Punkt für den Vergleich sind die unterschiedlichen Geräte, auf denen die Sprachassistenten zum Einsatz kommen. Das können Smartphones und Tablets sein, ebenso wie digitale Lautsprecher, die an Apps gekoppelt sind. Die verschiedenen Gerätetypen stellen dabei auch sehr unterschiedliche Anforderungen an die Software.

Gemeinsamkeiten der Sprachassistenten

Alle Systeme erkennen Sprachbefehle und handeln entsprechend. Dabei ist jeweils ein Schlüsselwort für den Beginn der Sprachaufzeichnung hinterlegt. Die Schlüsselworte „Hey Siri“ und „Alexa“ sind wohl jedermann bekannt. Erst wenn diese vom Sprachassistenten erkannt werden, startet die „Arbeit“ desselben. Die erfragten Informationen werden dabei von allen Anbietern größtenteils aus einer Cloud gezogen. Nur Apple reduziert den Cloud-Zugriff, indem Siri die gewünschten Informationen auch auf dem iPhone sucht und nicht direkt online geht.

Große Unterschiede der Assistenten

Alexa hat sich in den Wohnräumen ihrer Benutzer gemütlich gemacht. Die virtuelle Assistentin ist wenig mobil, nur durch die Nutzung der zugehörigen App ist ein gewisses Maß an Mobilität gegeben. Groß angelegte Audio-Kommunikation bildet die Basis für Alexa.
Siri und der Google Assistant sollten ursprünglich die Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets bereichern. Dafür konzipiert, waren sie stets direkt beim Nutzer. Aus dem Grunde sind sie deutlich flexibler als Alexa. Sie sind in der Lage, mit verschiedenen Apps zu interagieren. Bei Alexa ist die Interaktion nur mit anderen Alexa-Geräten möglich.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Nutzung der Navigationsdienste. Diese laufen unter Siri und Google Assistant noch deutlich besser als mit Alexa. Während Alexa eine Information zum schnellsten Weg bereithält, leiten die anderen beiden Systeme ihre Nutzer auch bis zum Ziel. Auch hier ist die Ursache in der Ausrichtung auf Mobilität begründet.

Alexa als Baustein zum Smart Home

Aus dem Vergleich einiger Funktionen der Sprachassistenten wird deutlich, dass Alexa sich vor allem auf Smart-Home-Funktionen konzentriert. Mit Alexa können Licht, Fernseher und Heizung gesteuert werden. Außerdem sind verschiedenste Informationen per Sprachbefehl abrufbar.

Siri und Google Assistant kümmern sich vor allem um die mobilen Anfragen ihrer Nutzer.
Cortana punktet bei der Arbeit am Computer oder Laptop.
Daraus wird klar, dass die verschiedenen virtuellen Assistenten ihr eigenes Spezialgebiet haben. Dementsprechend sollte auch das passende System für den individuellen Bedarf gewählt werden.

 

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