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Lust machen, Hamburg zu entdecken

Für viele Tourismus- und Freizeitunternehmen in Hamburg ist der Neustart nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen schwierig. Der Tourismusverband Hamburg plädiert dafür, Anreize für Hamburgerinnen und Hamburger zu schaffen, die Stadt (neu) zu entdecken.

Favorit-Media-Relations GmbH

Ob Hafen- und Stadtrundfahrten, Museen und Theater, Clubs und Bars – nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen hat die erlebnisorientierte Hansestadt wieder viel zu bieten. Die Hamburger Hotels, Gastronomie-, Kultur- und Freizeitbetriebe begrüßen aufs Neue Gäste und starten mit Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen in eine etwas andere Sommersaison. Doch der Neustart gestaltet sich vielerorts schwierig.

Die mehr als 10.000 Unternehmen im Hamburger Tourismus- und Freizeitbereich könnten nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen längst nicht an die Umsätze vor der Krise anschließen. Sowohl der stationäre Einzelhandel in der Innenstadt als auch die Hotels, Restaurants und die vielen Freizeitattraktionen verzeichneten meist hohe zweistellige Umsatzrückgänge, so der Tourismusverband Hamburg. Demnach machen nicht nur die Hygieneauflagen den Unternehmen zu schaffen, es fehlen zumeist die Kunden. Der Tourismus in der Stadt ist noch nicht richtig angelaufen – nationale Besucher bleiben somit aus. Auch die Hamburger sind noch sehr zurückhaltend, die Angebote der Stadt zu nutzen.

„Damit die Unternehmen überleben können, brauchen wir eine kräftige Nachfrage, aber die fehlt in vielen Bereichen zurzeit noch“, so der Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes Hamburg, Wolfgang Raike. „Was wir jetzt brauchen, sind kräftige Impulse, die wieder Lust machen in Hamburg etwas zu unternehmen.“

Der Verband sieht vor allem Handlungsbedarf in drei Bereichen:

Entdecken der eigenen Stadt: Die Hamburgerinnen und Hamburger sollten mit entsprechenden Kampagnen dazu ermuntert werden, ihre Stadt neu zu entdecken, ihre Lieblingsrestaurants zu besuchen, Freizeitaktivitäten zu nutzen oder in der City einzukaufen. Dafür bedarf es gezielter Ansprache, Informationen aber auch konkreter Kaufanreize. Wie beispielsweise von der Stadt finanzierte Gutscheine für Restaurantbesuche, Freizeiteinrichtungen oder zum Einkaufen.

Einbezug der Metropolregion: Vor der Krise kamen jährlich mehr als 80 Millionen Tagesgäste nach Hamburg. Dieses große Potenzial gilt es nun wieder für einen Hamburg-Besuch zu mobilisieren.

Fokus auf Deutschland: Die Menschen wollen reisen und Hamburg ist ein tolles Reiseziel. Wichtig sei es, im Rahmen des landesweiten Tourismus zu vermitteln, dass ein Wochenendtrip an die Elbe oder ein Abstecher auf dem Weg an die Ostsee vollkommen sicher ist und Hamburg mit vielen Attraktionen aufwartet.

Die Unternehmen können diese Aufgaben aber nicht alleine bewältigen. „Mit Unterstützung und Führung der Stadt können wir eine Menge bewegen“, so Raike, „es geht darum, das Potenzial aus Tourismus- und Freizeit zu mobilisieren. Mit Kreativität und finanzieller Unterstützung ließe sich viel bewegen. Ich bin mir sicher, dass Hamburgs Tourismus damit gestärkt aus der Krise hervorgehen könnte.“ Von Bedeutung sei es, die Marketingorganisationen der Stadt in die Lage zu versetzen, diese Aufgaben zu bewältigen und diese Ziele an den richtigen Stellen zu platzieren.

TOURISMUSWIRTSCHAFT IN HAMBURG
In der Tourismuswirtschaft in Hamburg arbeiten rund 90.000 Erwerbstätige in 10.000 Unternehmen. Sie erwirtschafteten im vergangenen Jahr in Hamburg rund 8,0 Milliarden Euro. Damit wurden rund 2,6 Milliarden Euro an Steuern eingenommen. Im Hamburger Landeshaushalt verblieben davon etwa 600 Millionen Euro.

Der Tourismusverband Hamburg e. V. (TVH) mit seinen rund 1.100 Mitgliedern ist ein Interessenverband der Hamburger Tourismuswirtschaft und größter privater Gesellschafter der Hamburg Tourismus GmbH.

 

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