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»WILLIAM HUNT. Leichte Töne als Schwerstarbeit« bis 21. Juni 2015

SOUND IN MOTION. INTERNATIONALE VIDEO- UND PERFORMANCEKUNST

SOUND IN MOTION. INTERNATIONALE VIDEO- UND PERFORMANCEKUNST

2015 feiert das Kunstmuseum Stuttgart sein 10-jähriges Bestehen. Die Sonderausstellungen sowie das Rahmenprogramm zu diesem Jubiläum stehen unter dem Thema »Kunst & Musik«. Auch die Ausstellungsreihe »Sound in Motion« widmet sich den Wechselwirkungen zwischen den beiden Kunstformen aus der Perspektive zeitgenössischer Video- und Performancekunst, zwei Gattungen, in denen sich visuelles und akustisches Erleben besonders anschaulich miteinander verbindet.

In wechselnden Einzelpräsentationen zeigt das Kunstmuseum Stuttgart in der Ausstellungs-reihe »Sound in Motion« bis zum 15. Januar 2017 Arbeiten von Tatiana Blass, Candice Breitz, Filderbahnfreundemöhringen FFM, Kristof Georgen, Rodney Graham, William Hunt, Annika Kahrs, Ragnar Kjartansson, Christian Marclay, Hajnal Németh, Carsten Nicolai, Fernando Sánchez Castillo und Ann-Sofi Síden mit Jonathan Bepler. Hierzu finden ergänzend Konzerte und Performances auf dem Kleinen Schlossplatz statt.

Im Anschluss an »Compilation. Klassik upside down« werden nun vier Videoarbeiten des britischen Künstlers William Hunt (geb. 1977 in London, lebt in London und Düsseldorf) gezeigt, der bekannt ist für seine Musikperformances, die er unter erschwerten körperlichen Bedingungen aufführt. Sie erinnern an die Happenings der Fluxus-Bewegung, die in den 1960er-Jahren einen selbstgenügsamen und eingefahrenen Kunstbetrieb herausforderte. Es waren insbesondere gattungsübergreifende intermediale künstlerische Verfahren, die auf unterschiedliche Weise musikalische Strukturen mit bildender Kunst verflochten, die Fluxus auszeichneten.

William Hunts Ansatz ist der, gängige Muster der Popmusik zu karikieren und so zu unterlaufen; etwa indem er Gesten männlicher Superstars so überspitzt darstellt, bis daraus ein eigen-ständiger Aufführungscharakter entsteht. Hunts Selbstinszenierungen spielen mit den Gegensätzen von Heldentum und Albernheit und der damit verbundenen Sympathie oder Antipathie des Publikums für die Figur auf der Bühne. Das Kunstmuseum Stuttgart gibt mit den Video-arbeiten »Rodeo/Radio« (2005), »The Impotence of Radicalism in the Face of all these Extreme Positions« (2007), »Even As You See Me Now« (2008) und »Sub-optimal Expression Output Interface« (2013) verschiedene Einblicke in das Werk des Künstlers.

Live-Performance:
Ergänzend zur Videopräsentation im Kunstmuseum Stuttgart findet am Freitag, den 29. Mai 2015, um 20 Uhr, eine Live-Performance von William Hunt statt. Auf dem Kleinen Schlossplatz wird der Künstler eine neue, für diesen Anlass entwickelte Aktion umsetzen. Dem für ihn typischen künstlerischen Ansatz folgend, wird sich Hunt auch in dieser Performance einer körperlich extremen Situation aussetzen und in diesem Zustand musizieren. Das Konzept sieht eine mobileartige Konstruktion vor, die an einem Kran befestigt ist, an dem verschiedene Musikinstrumente hängen. Die monumentale, aber zugleich instabile Formation erinnert dabei an die Mobiles Alexander Calders, wie jenes, das vor dem Kunstmuseum Stuttgart zu sehen ist.

Der Eintritt zur Performance ist kostenfrei.

 

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