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Wenn Tomtom nicht nach Napoli führt

Immer neue Vornamen tauchen in den Adressdatenbanken von Unternehmen auf. Softwarelösungen zur Entfernung von Dubletten und zur Verbesserung der Datenqualität müssen sich darauf einstellen.

Human Inference

Marie und Maximilian, die langjährigen Spitzenreiter unter den am häufigsten vergebenen Vornamen, sind langsam out. Denn nur noch 3,5 Prozent der neugeborenen Jungen und etwa 6,6 Prozent der neugeborenen Mädchen in Deutschland trugen im Jahre 2009 einen dieser Namen. Stattdessen kommen immer wieder neue Vornamen hinzu, die bislang unbekannt waren. Das können „erfundene“ Namen sein oder auch welche aus der Popkultur und Gegenwartsliteratur. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie zunächst erst einmal als Namen offiziell anerkannt werden müssen, etwa von der Gesellschaft für deutsche Sprache oder der Vornamenberatungsstelle der Universität Leipzig.

Der Datenqualitätsspezialist Human Inference, mit dessen Software beispielsweise Adressdatenbanken von Unternehmen bereinigt werden, nutzt in Zweifelsfällen ebenfalls diese Quellen. Denn damit die Datenbereinigungsprogramme richtig arbeiten können, müssen sie wissen, ob etwas ein (Vor-)Name ist und für welches Geschlecht ein Name verwendet werden kann – zum Beispiel ob also Sharpay und Vanni Mann oder Frau bezeichnen.

Etwa 5000 weibliche und 4500 männliche Vornamen sind nach Erhebungen der Gesellschaft für deutsche Sprache im Jahr 2009 neu vergeben worden. Darunter zum Beispiel Legolas, Aragon, Komi, Mawi , Sypelda, Joni, Snoop oder Sharpay. Beliebt sind auch Kombinationen oder Varianten bekannter Namen wie zum Beispiel Annalinda, Benimilian oder Tamilina. Abgelehnt, so das Magazin „Stern“ in einem Bericht, wurden dagegen von Eltern gewünschte Vornamen wie Junge, Berlin, Zecke, Zöller, Tomtom, Zwilitta, Akropoli, Napoli oder Kässig. Auch „Porsche“ wird nicht für einen Jungen akzeptiert, während „Mercedes“ für ein Mädchen durchaus erlaubt ist – denn dieser Frauennamen ist im spanischen Sprachraum recht verbreitet.

 

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