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Mobiler Einkauf legt 2013 noch einmal zu

Die Smartphone Nutzung beim mobilen Einkauf legt auch im Jahr 2013 deutlich zu. Schon Ende des vergangenen Jahres gab es in Deutschland eine Smartphone-Durchdringung von 50 Prozent.

Die Smartphone Nutzung beim mobilen Einkauf legt auch im Jahr 2013 deutlich zu. Schon Ende des vergangenen Jahres gab es in Deutschland eine Smartphone-Durchdringung von 50 Prozent.

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) stellen aktuell die Ergebnisse einer in diesem Frühjahr zum dritten Mal gemeinsam durchgeführten Sonderbefragung zum Themenfeld „Mobiler Einkauf und Bezahlung mit dem Smartphone“ im Interaktiven Handel, d.h. im Online- und Versandhandel, vor. Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Die Smartphone-Nutzung nimmt weiter zu – mittlerweile 40 Prozent aller Besitzer nutzen das Gerät auch zum Einkaufen

Die Smartphone Nutzung beim mobilen Einkauf legt auch im Jahr 2013 deutlich zu. Schon Ende des vergangenen Jahres gab es in Deutschland eine Smartphone-Durchdringung von 50 Prozent. Dieser Trend ist anhaltend, immer mehr mobile Geräte werden verkauft. Damit können kontinuierlich auch neue Kunden für den mobilen Kauf im E-Commerce gewonnen werden.

Mittlerweile nutzen 40 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland ihr Gerät auch zum mobilen Einkauf. Das entspricht einer Steigerung von 8 Prozent zum Vorjahr (Nutzung bei 32 Prozent in 2012).

Besonders jüngere Personen (18-29 Jahre, Nutzungsanteil: 56,6 Prozent) verwenden das Smartphone verstärkt zum Einkaufen. Bei der Betrachtung nach Geschlecht zeigt sich, dass Männer mit 43 Prozent vorne liegen. Sie nutzen ihr Smartphone rund 7 Prozentpunkte intensiver als Frauen. Dennoch legen auch Frauen bei der Smartphone-Nutzung für mobile Einkäufe deutlich zu (35,9 Prozent; plus 9,2 Prozentpunkte gegenüber 2012).

Besonders aufgeschlossen stehen dem Mobile Commerce Personen gegenüber, die Vollzeit arbeiten und über wenig Zeit zum Einkaufen verfügen (47,3 Prozent Nutzungsanteil; 2012: 33,1 Prozent Nutzungsanteil).

bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer betont: „Die ausgezeichneten Zahlen verdeutlichen einmal mehr, wie viel Kraft hinter Mobile steckt und welche Bedeutung dieser mittlerweile ausgereifte Verkaufskanal für den Interaktiven Handel hat. Hinter diesen Zahlen steckt auch das deutliche Zeichen für die Händler, dass dieser neue und einfache Weg des Kaufens bei den Kunden angekommen ist und dass es zukünftig umso wichtiger sein wird, Mobile optimal in das Verkaufs-Geschäft einzubinden, um dem Kunden auch mit dem Smartphone das perfekte Kauferlebnis zu schaffen.“

Mobile Payment Dienstleister legen weiter zu und übertreffen erstmalig die traditionellen Bezahlwege

Die häufigste Bezahlform für Einkäufe mit dem Smartphone ist seit diesem Jahr nicht mehr der Kauf per Rechnung oder Kreditkarte (Frühjahr 2013: 42 Prozent; Frühjahr 2012: 43 Prozent).

In diesem Jahr überholen erstmals die mobilen Bezahldienste: Aktuell bezahlen schon 44 Prozent der Nutzer ihre Einkäufe über Mobile-Payment-Dienstleister. Das entspricht einem Wachstum von rund drei Prozentpunkten (Frühjahr 2012: 41 Prozent).

Nur noch 12 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen für die Bezahlung den eigenen Netzanbieter, das entspricht einem Rückgang von 3 Prozentpunkten zum Vorjahr.

Die positive Entwicklung der Mobile-Payment-Dienstleister spiegelt sich in diesem Jahr erstmalig auch anhand der Zunahme der Nutzeranteile bei der Altersgruppe über 40 Jahre wider. Gerade die reifere Nutzergruppe verzeichnet in der Nutzung der Bezahldienstleister ein merkliches Wachstum von 7,9 Prozentpunkten (Frühjahr 2013: 43,4 Prozent; Frühjahr 2012: 35,5 Prozent).

„Die Bezahlung über Mobile-Payment-Dienstleister hat mit einem Nutzungsanteil von 44 Prozent im Frühjahr 2013 nochmal zugenommen. Doch auch die traditionellen Bezahlwege können mit 42 Prozent Nutzungsanteil ihre Position weiterhin behaupten. Auch beim Mobile-Shopping wollen sich die Verbraucher offensichtlich die bestellte Ware vorher anschauen, bevor sie sie bezahlen. Daher wird der Kauf auf Rechnung auch weiterhin eine wichtige Bedeutung für Händler behalten.“, sagt Siebo Woydt, Geschäftsführer von Boniversum.

Über den bvh:

Dank E-Commerce und Internet ist der Versandhandel so vital wie nie. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) ist die Branchenvereinigung der Interaktiven Händler (d.h. der Online- und Versandhändler). Dem bvh gehören derzeit mehr als 340 Unternehmen an. Darunter sind Versender mit gemeinsamem Katalog- und Internet-Angebot, reine Internet-Händler, Teleshopping-Unternehmen, Apothekenversender und eBay-Powerseller. Die Branche setzt aktuell jährlich im Privatkundengeschäft allein mit Waren rund 39,3 Mrd. Euro um. Der Online-Handel mit Waren hat daran einen Anteil von rund 70 Prozent. Der jährliche Gesamtumsatz im Geschäft mit gewerblichen Kunden wird auf mindestens 8,4 Mrd. Euro geschätzt.

Neben den Versendern sind dem bvh auch über 100 namhafte Dienstleister angeschlossen.

Der bvh vertritt die Brancheninteressen aller Mitglieder gegenüber dem Gesetzgeber sowie Institutionen aus Politik und Wirtschaft. Darüber hinaus gehören die Information der Mitglieder über aktuelle Entwicklungen und Trends, die Organisation des gegenseitigen Erfahrungsaustausches sowie fachliche Beratung zu den Aufgaben des Verbands.

Über Boniversum:

„Wissen schafft Fairplay. Das ist unsere Maxime für eine faire Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten.“

Als Bonitätswerk gibt die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) Unternehmen Antworten zur Bonität von Konsumenten. Boniversum schützt die Unternehmen damit zum Beispiel vor Zahlungsausfällen bei der Vergabe von Geld-, Waren- oder Leistungskrediten an Konsumenten. Gleichzeitig ermöglicht Boniversum, Umsätze positiv auszuweiten, denn die Antworten geben den Unternehmen Sicherheit über die Zahlungsfähigkeit ihrer Endkunden. Boniversum liefert somit zusätzliches Wissen für die angemessene Gestaltung von Bestell- oder Kreditkonditionen. Neben Bonitätsinformationen bietet Boniversum weitere Dienste wie Adressvalidierungen, Identifizierungen, Bestandskunden-Monitoring und Betrugsprävention an.

Gegründet wurde das Unternehmen mit Sitz in Neuss 1997 und ist 100%ige Tochter der Creditreform Gruppe. Geschäftsführer ist seit 2003 Siebo Woydt.

 

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