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Neuer Produktionsstandort der Clauberg-Gruppe pünktlich fertigstellt

Schleifmittelwerk als Hingucker – Generalunternehmer Lehde baut modern und mit Blick in die Zukunft

Aufnahme vom Bau des neuen Schleifwerks in Wuppertal.

Wuppertal/Soest . An der Industriestraße Straße in Wuppertal-Sonneborn entsteht ein neues Schleifwerk. Bauherr ist die Clauberg-Gruppe, die das bislang in Leonberg beheimatete Dorfner-Schleifmittelwerk nach Wuppertal umziehen lässt. Der Generalunternehmer J. Lehde aus dem westfälischen Soest hat den neuen Firmenstandort schlüsselfertig gebaut und das Gebäude im Oktober an den Bauherren übergeben. Jetzt können die Büromöbel, Maschinen und Mitarbeiter nach und nach einziehen.

Gebaut wurde ein rund 8.000 m2 großes Schleifmittelwerk mit zweistöckigem Bürogebäude und angrenzender Produktionshalle. Bei der Planung haben die Architekten aus dem Hause Lehde nicht nur ein starkes Augenmerk auf die Funktionalität und die optimale Platzausnutzung gelegt, sondern auch auf das äußerliche Erscheinungsbild. So wurden 95 Prozent der Bürofassade verglast und mit einer roten Lisene eingefasst. Der Rest des Gebäudes ist mit einer schwarzen Aluminium-Fassade verkleidet. Das Dach soll nach Abschluss aller Bauarbeiten noch komplett begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. „Um im Inneren die edle Optik aufzunehmen, haben wir im Bürogebäude zum Beispiel zahlreiche Rundstützen eingesetzt“, sagt Thomas Schulz, Architekt bei Lehde.

Aufnahme vom Bau des neuen Schleifwerks in Wuppertal.

Begonnen hat die Baustelle im Oktober 2019. Bereits bei den Gründungsarbeiten hat der „Wuppertaler Granit“ im Erdreich für einige Herausforderungen gesorgt. Um dem Bauwerk eine solide Grundplatte bieten zu können, wurden alle tragenden Bauteile von der Firma Lehde auf Rüttelstopfsäulen gegründet. Bei diesem Verfahren wird mit einem Rüttelgerät säulenförmig das Erdreich bis auf tragendem Grund seitlich verdrängt und den so entstandenen Hohlraum beim Herausziehen mit geeignetem Zugabematerial, meist Kies oder Schotter, verdichtend auffüllt. Die so entstandene, in der Erde stehende Säule nennt man Rüttelstopfsäule. „Dies ist eine Methode, um sich an schwierige Bodenbedingungen anzupassen und höchste Baugrundtragfähigkeit gewährleisten zu können“, erklärt Thomas Schulz.

Oberhalb der Grundplatte wurden in den vergangenen 12 Monaten insgesamt 445 Stahlbetonfertigteile aus dem Hause Lehde montiert. Dafür waren 137 Touren von Soest nach Wuppertal notwendig. Die größten Bauteile, die fast 25 m langen und 20,5 Tonnen schweren Binder, mussten dabei den Weg durch die enge Stadt nehmen, da die Schwertransporte auf Grund eines Erdrutsches auf dem Deutschen Ring einen Umweg fahren mussten. Die großen Binder kommen in der Pressenhalle zum Einsatz und sorgen für möglichst große, stützenfreie Flächen und viel Variabilität für das Dorfner-Team. Ein wichtiger Punkt, um auch in Jahrzehnten noch auf geänderte Platzanforderungen in der Schleifmittelproduktion reagieren zu können.

Bildquellen

  • imolawuppertal_3: J. Lehde GmbH
  • lehde_imola: J. Lehde GmbH
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