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Projektübersicht

Zukunft mit Industrie: Projekt will Branchenkompetenz fördern

Als erstes Projekt der REGIONALE 2013 haben die „Branchenkompetenzen Südwestfalen“ jetzt den dritten Stern verliehen bekommen. Damit ist die Realisierung des Projektes gesichert und die Umsetzung kann beginnen.

IHK Hagen

Als erstes Projekt der REGIONALE 2013 haben die „Branchenkompetenzen Südwestfalen“ jetzt den dritten Stern verliehen bekommen. Damit ist die Realisierung des Projektes gesichert und die Umsetzung kann beginnen. 

Südwestfalen, 8. Dezember 2009. Im Sommer dieses Jahres war das Projekt mit dem ersten Stern ausgezeichnet worden. Mit der nun erfolgten Aufwertung durch den Regionale Ausschuss ist der Zertifizierungsprozess abgeschlossen: Finanzierung, Trägerschaft und Betriebsmodell sind gesichert.

Das Projekt „Branchenkompetenzen Südwestfalen“ ist damit das erste Projekt der Südwestfalen-Regionale, mit dessen Umsetzung begonnen werden kann und durch das neue Arbeitsplätze entstehen werden.
„Ich freue mich, dass nun bereits das erste Projekt so weit entwickelt wurde. Das zeigt, wie viel Potential und Chancen für Südwestfalen in der REGIONALE 2013 stecken“, sagt Eva Irrgang, Landrätin des Kreises Soest und aktuelle Vorsitzende des Regionale Ausschusses.     
Hinter dem Projekt-Titel „Branchenkompetenzen“ steht eine Idee, von der die Wirtschaft in ganz Südwestfalen profitieren wird. Die Unternehmen der Region verfügen über herausragende Kenntnisse in den Bereichen Automotive, Metall-und  Maschinenbau, Gebäudetechnik und Werkstofftechnologien. Darüber hinaus sind  Branchen wie die Gesundheits-oder die Holzwirtschaft erfolgreich gewachsen und bieten somit große Entwicklungs-Chancen für Südwestfalen. Fast in allen genannten Bereichen sind in den vergangenen Jahren Netzwerke und gemeinsame Initiativen entstanden. Mehr als 300 Unternehmen sind allein im Automotive Netzwerk  Südwestfalen organisiert. Mit dem Projekt „Branchenkompetenzen Südwestfalen“  werden diese Netzwerke nun durch eine südwestfälische Gesamtstrategie miteinander verknüpft. Heißt konkret: Enge Zusammenarbeit, aufeinander abgestimmte Aktivitäten und gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Themen,    die branchenübergreifend relevant sind. Ein Projekt für und mit den Unternehmen der Region.

Diese Ziele sollen unter anderem durch folgende Maßnahmen erreicht werden:     

  • Einsatz von „Technologie-Scouts“: Ihr Auftrag ist es, eine verstärkte     Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung sicherzustellen. Sie sollen Trends und neue Entwicklungen aufspüren und die Branchennetzwerke auf dem neuesten technologischen Stand halten. Wo die Scouts ihren Arbeitsplatz haben werden, ist noch nicht geklärt. Die Scouts werden aber organisatorisch eng an die regionalen Hochschulen angebunden.     
  • Gemeinsam Fachkräfte werben: Eine regionale Strategie gegen den sich abzeichnenden Fachkräftemangel soll entwickelt werden. Aktivitäten und Veranstaltungen, wie zum Beispiel Ausbildungsmessen, können künftig branchenübergreifend koordiniert werden.     
  • Marktlotsenprogramm: Ziel ist die Erschließung neuer Märkte. Experten werden die Unternehmen beim Aufspüren innovativer Tätigkeitsfelder  unterstützen. Bei der anstehenden Umsetzung ist die aktive Einbindung der Hochschulen in Südwestfalen ein zentraler Punkt. So soll ein schneller, lösungsorientierter  Brückenschlag aus der Unternehmens-Praxis zur Wissenschaft geschafft werden. Die Mehrwerte für die Unternehmen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Diese sollen auch durch die intensivere Zusammenarbeit untereinander gewonnen werden. Die Unternehmen werden sich durch das Projekt besser kennen lernen und gemeinsam  an Problemstellungen arbeiten.     

„Dieses Projekt wird Impulse für Industrie, Handwerk und den Dienstleistungssektor  in unserer Region liefern. Das ist gerade angesichts der weltweit schwierigen wirtschaftlichen Situation wichtig. Durch die Branchenkompetenzen wird die Wirtschaftsregion Südwestfalen noch leistungsfähiger“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Initiiert und entwickelt wurde das Projekt von den Wirtschaftsförderern der Kreise, den Industrie-und Handelskammern sowie den Handwerkskammern. Der nun verliehene dritte Stern sorgte bei der Trägergemeinschaft für Euphorie und Jubel.

„Wir sehen in dem Projekt „Branchenkompetenzen Südwestfalen“ beste Chancen, die Innovationskraft der mittelständischen Unternehmen zu stärken, neue Marktpotenziale zu erschließen und die Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen.     

Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt kurzfristig durchstarten können“, erklärt Dirk Hackenberg, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung Südwestfalen.

Finanziert wird das Projekt durch Fördermittel und Eigenanteile. Die Umsetzung wurde bereits mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und der Bezirksregierung  Arnsberg abgesprochen. Aus dem Landes-Fördertopf „Regionalbudget“ sind für zunächst zwei Jahre 600 000 Euro zu erwarten. Um diese Mittel zu erhalten, wird in  den kommenden Wochen ein „Regionales Entwicklungskonzept“ ausgearbeitet. Der Eigenanteil für die Projektträger beträgt 60 000 Euro.     

Hintergrund     
Die Südwestfalen Agentur GmbH steuert im Auftrag der fünf Kreise und der 59 Städte und Gemeinden die REGIONALE 2013. Die Agentur wurde im April 2008  gegründet und setzt die Prozesse und Aufgaben der Regionale operativ um.

Die REGIONALE 2013 ist ein Strukturförderwettbewerb des Landes NRW, der im Rhythmus von drei Jahren einer Region die Chance bietet, sich zu profilieren und Potentiale stärker zu kommunizieren .     

 

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