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Ein Markenbild für alle Sinne: Markenführung durch Sound Branding

Akustische Markenführung gewinnt an Bedeutung. Werbung und Marketing haben längst erkannt, dass Werbebotschaften verstärkt auch über den Klang einer Erkennungsmelodie oder über die Stimme der Werbebotschaft vermittelt werden. Die akustische Markenführung (Sound Branding) ist mittlerweile ein wichtiges Marketinginstrument, das zur Unverwechselbarkeit einer Marke beiträgt. Man denke nur an das fünftönige Audiologo der Deutschen Telekom, die Erkennungsmelodie der Tagesschau oder die frühere Coca-Cola-Hymne „First time“ von Robin Beck.

Akustische Markenführung gewinnt an Bedeutung. Werbung und Marketing haben längst erkannt, dass Werbebotschaften verstärkt auch über den Klang einer Erkennungsmelodie oder über die Stimme der Werbebotschaft vermittelt werden. Die akustische Markenführung (Sound Branding) ist mittlerweile ein wichtiges Marketinginstrument, das zur Unverwechselbarkeit einer Marke beiträgt. Man denke nur an das fünftönige Audiologo der Deutschen Telekom, die Erkennungsmelodie der Tagesschau oder die frühere Coca-Cola-Hymne „First time“ von Robin Beck.

„Es gibt in der Markenführung den Trend zum Multi-Sensorischen. Das heißt, die Marke wird mit allen Sinnen wahrgenommen. Mit Klang verstärken wir die visuellen Eindrücke massiv und reichern sie überdies mit Gefühlen an“, sagte der Soundspezialist Carl-Frank Westermann, Creative Director Sound Branding bei MetaDesign in Berlin, bei den diesjährigen Bonner Voice Days. Bisher hätten sich Marken vorwiegend visuell dargestellt. Sound Branding wird hier zum Differenzierungsmerkmal. Aber: „Die Vorstandsebene nimmt leider oft noch gar nicht wahr, was mit Sprachtechnik und Klangdesign möglich ist, die als Visitenkarte des Unternehmens fungieren können“, so Westermann. Qualitativ hochwertige Systeme vermitteln dabei den Eindruck, dass sich das Unternehmen Mühe gibt, seine Kunden erreichen zu wollen. „Wenn sich Marken des Mediums Stimme bedienen, sollten sie diese auch entsprechend attraktiv gestalten“, so Westermann.

Die Entwicklung von Sprachanwendungen sollte man dabei nicht Technikern alleine überlassen, sondern stärker bei den Markenstrategen ansiedeln, was auch von Branchenexperten so gesehen wird: „In Sprachdialogsystemen tragen Stimme und eingesetzte Sounds ganz entscheidend zum Gesamteindruck und Wohlbefinden des Anrufers im Dialog bei. Sie geben dem Dialogsystem eine Persönlichkeit und bestimmen damit, wie sich das System dem Anrufer präsentiert oder wie es vom Nutzer wahrgenommen wird – zunächst unabhängig vom Dialog“, so die Erfahrung von Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge in Berlin. Die akustische Persönlichkeit eines Sprachportals werde geprägt von einem Zusammenspiel der Stimme, dem Sprachstil oder atmosphärischer Sounds. „Die Persönlichkeit eines Sprachdialogsystems sollte sich nicht nur passiv dem Firmenimage anpassen“, so Pape.

 

pte

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