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WVG kauft Warsteiner Strom aus Windkraft

Strommenge fließt in das WVG-Portfolio, Vertragsunterzeichnung mit Betreiber der WEA

WVG-Geschäftsführer Andreas Schunk (Mitte) mit Gyso von Bonin (rechts), Erbauer und langjähriger Betreiber des Windrades. Links steht Michael von Bonin, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Windenergieanlage.

Warstein. Die Warsteiner Verbundgesellschaft (WVG) und die Betreibergesellschaft der Windenergieanlage in Suttrop (WEA Suttrop) haben am Montag einen Vertrag zur Stromlieferung unterzeichnet. Ab dem 1. Januar 2021 wird der Ökostrom aus der Anlage in das Stromangebot (Portfolio) der WVG integriert. Die Strommenge wird pro Jahr zwischen 550.000 und 650.000 kWh liegen, rechnerisch genug Strom für rund 170 Haushalte.

„Damit erhalten alle unsere Kunden künftig auch ein bisschen Warsteiner Strom“, freut sich Andreas Schunk, Geschäftsführer der WVG. Gyso von Bonin, einer der Betreiber der WEA, zeigt sich zufrieden, dass die Anlage durch die Kooperation mit der WVG weiter betrieben werden kann: „Die Vereinbarung verschafft uns den notwendigen wirtschaftlichen Spielraum, um hier in Warstein weiter Strom zu erzeugen“.

Durch das Auslaufen der EEG-Förderung am Ende dieses Jahres nach 20 Jahren musste für die WEA Suttrop eine neue Lösung gefunden werden. Bisher wurde der Strom einfach in das öffentliche Stromnetz eingespeist und nach EEG vergütet. Nun kauft die WVG den Strom und verbucht ihn in ihrem Bilanzkreis. Damit fließt die erzeugte Strommenge künftig in den Strommix des Warsteiner Lokalversorgers ein.

„Mit dieser Zusammenarbeit leisten wir einen Beitrag für den Klimaschutz in Warstein und kommen auf dem Weg zu mehr Regionalität wieder einen Schritt voran“, so Schunk. Vor der Vertragsunterschrift war eine ganze Reihe von Detailfragen zu klären, damit die Umsetzung der Vereinbarung reibungslos funktioniert und alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Die dadurch gewonnene Erfahrung werde der WVG bei der Umsetzung weiterer Projekte nutzen, so Schunk

„Eine Herausforderung bestand darin, den Windstrom in unsere Planung zu integrieren, weil die Erzeugungsmenge sich nicht planen lässt.“, erläutert Schunk. Darüber hinaus seien die erforderliche Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien, der Datenaustausch und Haftungsfragen zu klären gewesen.

Bereits im Jahr 2018 hatte von Bonin die unternehmerische Entscheidung getroffen, die Windkraftanlage nach einem großen Schaden reparieren zu lassen und weiter zu betreiben. „Mir war es sehr wichtig, dass wir diesen einzigartigen Standort zur Stromerzeugung in Warstein weiter erhalten. Uns war zu dem Zeitpunkt klar, dass eine Reparatur nur infrage kommt, wenn auch nach Ablauf der EEG-Vergütung noch eine Perspektive besteht. So sind wir auf die WVG zugegangen“, erzählt von Bonin. Im Zuge der notwendigen Neuaufstellung des Betreibers hatte sich die WVG bereits damals an der Betreibergesellschaft beteiligt.

Bildquellen

  • xx201125jh_windrad: WVG
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