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Branchentreff zeigte, was Industrie 4.0 leisten kann

Rund 100 Unternehmer aus dem Bereich der regionalen Produktionswirtschaft nutzten den Branchentreff von In|Die RegionRuhr, um sich über die Chancen der Digitalisierung auszutauschen.

Dagmar Milbradt / In|Die RegionRuhr

(pen) Rund 100 Unternehmer aus dem Bereich der regionalen Produktionswirtschaft nutzten den Branchentreff von In|Die RegionRuhr, um sich über die Chancen der Digitalisierung auszutauschen. Im Fokus stand dabei das Thema „Arbeit 4.0“. Gastgeber war der Demag Standort in Wetter (Ruhr).

Industrie 4.0 – diese Wort- und Zahlenkombination hat sich in den letzten Jahren rasant ausgebreitet. Sie steht für einen dramatischen Umbruch der Arbeitswelt, für Menschen, Maschinen und Software, die per Internet verbunden sind und miteinander kommunizieren und sich zur klugen Fabrik vernetzen. Folge: Es kann flexibler und effizienter produziert werden.

„Mit diesem Branchentreff bieten wir Ihnen die Möglichkeit zu erfahren, wie andere Unternehmen sich den Herausforderungen der vierten industriellen Revolution gestellt und für ihren Betrieb passende Lösungen gefunden haben“, machten Jürgen Köder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, und Carolin Paulus, Senior Vice President Global Parts & Service Support, Konecranes – seit Januar 2017 Muttergesellschaft der Demag -, bei der Begrüßung deutlich.

Für Köder war die gute Resonanz wenig verwunderlich. „In unserer Region sind schließlich zahlreiche innovative Produktionsunternehmen zu Hause. Sie alle stehen vor der Frage, wie sie die Möglichkeiten der Digitalisierung intelligent und durchdacht nutzen. Nur wenn dies gelingt, sichern sie ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit.“

Wie Industrie 4.0 in der Praxis bei Demag aussieht und abläuft, das erläuterte Jürgen Nowoczin, Learning & Development, SR Central Europe, Konecranes, den Gästen in seinem Vortrag. Seine Botschaft: „Es geht nicht alleine um die Verfügbarkeit von Wissen, sondern um das Schaffen und das Bereitstellen von Beschleunigerbahnen für Neugier, Phantasie und Kreativität.“

Auch in den weiteren Beiträgen stand im Fokus, wie sich die Digitalisierung auf Personal und Unternehmen auswirkt und welche Impulse für die Praxis insbesondere auch für kleine und mittelständische Unternehmen mit Industrie 4.0 verbunden sein können. Prof. Dr. Walter Jochmann, Geschäftsführer der Kienbaum Consultants International GmbH, wies in diesem Zusammenhang auf die Rolle einer veränderten Unternehmenskultur hin. „Jedes Unternehmen sollte eine individuelle Zielkultur definieren, die auf Werten wie Nachhaltigkeit, Vertrauen und Zusammenarbeit basiert, und sich dann gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auf die Reise begeben“, so Jochmann.

Bei der Podiumsdiskussion beantwortete neben Nowoczin und Jochmann auch Karlheinz Thom, Innovationscoach von In|Die RegionRuhr, Fragen aus dem Publikum. Zudem gab er Hinweise auf mögliche Förderungen sowie speziell auf individuelle Unternehmensbedürfnisse zugeschnittene Angebote. Den gemeinsamen Imbiss nutzten die Teilnehmer abschließend, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Unternehmensvertreter aus dem produzierenden Gewerbe und aus produktionsbezogenen Dienstleistungsunternehmen, die zukünftig am Informations- und Erfahrungsaustausch teilnehmen möchten, wenden sich an die EN-Agentur. Ansprechpartnerin ist Brigitte Drees, Tel.: 02324/5648 14, Email: drees@en-agentur.de.

Stichwort Innovationscoach

 Seit Herbst letzten Jahres setzt In|Die RegionRuhr mit Karlheinz Thom und Dr. Peter-Christian Zinn so genannte Innovationscoaches ein. Ihr Auftrag ist klar formuliert: Sie sollen Unternehmen beraten, wenn es darum geht, Produktionsprozesse zu digitalisieren. Sie helfen, Antworten auf Fragen zu liefern, welche Technologien für sie effizient sind, welche technischen Weiterentwicklungen für sie relevant sein könnten und wie die dafür nötigen Investitionen zu finanzieren sind. Ihre Beratung ist kostenlos, individuell und vertraulich.

 Weitere Informationen zum Projekt „In|Die RegionRuhr 4.0: Kompetenznetz Digitale Produktion“, finden interessierte Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis unter www.regionruhr.de. Dort finden sich auch die Kontaktdaten der Innovationscoaches.

 

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