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Brennerei-Talk widmete sich gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen

Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, Gastgeber war das Ennepetaler Unternehmen BIW Isolierstoffe GmbH, gekommen waren rund 30 Vertreter aus der Wirtschaft.

Bernd Henkel / EN-Agentur

(pen) Ein kritischer Blick auf Lieferketten, ein schonender Umgang mit Umwelt, Klima und Ressourcen sowie Projekte für Mitarbeiter, Jugendliche oder Benachteiligte – Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten, sich freiwillig ökonomisch, ökologisch und sozial zu engagieren und so gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Welche Chancen damit verbunden sein können, das war jetzt Thema des Brennerei-Talks. Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, Gastgeber war das Ennepetaler Unternehmen BIW Isolierstoffe GmbH, gekommen waren rund 30 Vertreter aus der Wirtschaft.

„Wir möchten Corporate Social Responsibility, wie es neudeutsch heißt, im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis fördern, bündeln und systematisieren. Wir wollen zeigen, wie strategisch sinnvoll es, ist, welche Gewinne auf verschiedensten Ebenen erwartet werden dürfen“, machte Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur deutlich. Für ihn ist klar: Mit ihren vorwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen bietet die Region auf diesem Feld ein großes Potenzial.

Positiv für Interessierte: Seit wenigen Monaten haben sie mit dem CSR-Kompetenzzentrum Ruhr einen neuen, kompetenten Ansprechpartner. In Ennepetal wurde deutlich: Wer sich dort meldet, erhält sehr praktische Hilfe, wenn es darum geht, CSR strategisch, organisatorisch und für sein Unternehmen passend auf- und auszubauen. „Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert“, erläuterte Michel Neuhaus, CSR Ansprechpartner in der EN-Agentur.

Für BIW und Geschäftsführer Ralf Stoffels ist CSR längst geübte Praxis. Besonders aktiv sind die Ennepetaler in den Bereichen Mitarbeiterförderung und Personalentwicklung. Dazu zählen beispielsweise sehr individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, Gesundheits- und Sprachkurse sowie die Integration von sozial benachteiligten Menschen und Geflüchteten in den Betrieb.

„Neben unserer hohen Innovationsintensität und anderen betriebswirtschaftlichen Faktoren sehen wir in CSR ein entscheidendes Schlüsselelement, um uns im immer stärker werdenden Wettbewerb zu behaupten und uns von der breiten Masse abzusetzen“, machte Stoffels seine Haltung deutlich. Ebenso klar sei aber auch: CSR müsse von „oben“ gewollt sein und jeden Tag gelebt werden.

Zusammen mit Neuhaus konnte der Geschäftsführer im Laufe der Veranstaltung zahlreiche Fragen zu den Angeboten des Kompetenzzentrums sowie zu CSR im betrieblichen Alltag beantworten.

CSR Ansprechpartner für interessierte Unternehmen aus Ennepe-Ruhr-Kreis ist Michel Neuhaus, Tel.: 02324/564825, Email: neuhaus@en-agentur.de. Informationen finden sich auch unter www.csr-ruhr.de/angebot.

Stichwort „Brennerei-Talk

Das Veranstaltungsformat der EN-Agentur feierte Anfang des Jahres Premiere. Unternehmen konnten seitdem an jedem dritten Dienstag im Monat in kleiner Runde über aktuelle Themen rund um das betriebliche Wirtschaften diskutieren und mit den regionalen Wirtschaftsförderern ins Gespräch kommen. Treffpunkt ist in der Regel die Kornbrennerei in Gevelsberg.

Themen waren bisher die Gewerbeabfallordnung und die Datenschutzverordnung, das schnelle Internet, Innovationstätigkeit als Erfolgsfaktor und zuletzt CSR. Für die Zeit nach den Sommerferien arbeitet die EN-Agentur gerade am neuen Programm für den „Brennerei-Talk“.

 

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