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Digitale Verwaltung: Kreis und Städte starten Serviceportal

Mit dem Serviceportal haben der Ennepe-Ruhr-Kreis und acht kreisangehörige Städte ein Angebot im Internet freigeschaltet, das Dienstleistungen und Informationen unabhängig von Zuständigkeiten anbietet.

UvK / Ennepe-Ruhr-Kreis

(pen) Den Hund anmelden, eine Verbraucherbeschwerde auf den Weg bringen oder eine Anzeige bei der Polizei erstatten – für diese drei Dienstleistungen sind mit Stadt- und Kreisverwaltung sowie der Polizei drei verschiedene Behörden zuständig. Eine Tatsache, die die Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis ab sofort weniger interessieren muss. Mit dem Serviceportal haben der Ennepe-Ruhr-Kreis und acht kreisangehörige Städte ein Angebot im Internet freigeschaltet, das Dienstleistungen und Informationen unabhängig von Zuständigkeiten anbietet.

„Das Serviceportal ist rund um die Uhr erreichbar. Anträge und Anfragen können jederzeit gestellt, Auskünfte bequem an verschiedensten Geräten abgerufen werden“, wirbt Landrat Olaf Schade für das Ergebnis des Gemeinschaftsprojektes. Diese bisher an Ennepe und Ruhr eher seltene Form der flächendeckenden interkommunalen Zusammenarbeit mache es allen Beteiligten leichter, den Bürgern Behördengänge zu erleichtern.

Am einfachsten erreichbar ist das Portal über die Internetseiten des Kreises und der Städte. Dort findet sich jeweils auf der Startseite ein Link zu den digitalen Dienstleistungen. „Jede Verwaltung hat ihr Angebot selbst zusammengestellt und ist dafür verantwortlich“, heißt es aus Kreis- und Rathäusern. Der Tipp der Verwaltungen lautet: Bürger rufen sinnvollerweise das Serviceportal der Stadt auf, in der sie leben. Auf diese Weise gewinnen sie am schnellsten einen Überblick, was vor Ort zukünftig online erledigt werden kann.

So unterschiedlich der Inhalt, so einheitlich die Verpackung. Wer ein Serviceportal aufruft, der findet auf der Startseite einige grundsätzliche Hinweise sowie den Button „Serviceübersicht“. Unüberlesbar ist dabei der Tipp auf das Servicekonto.NRW. Nur wer sich dort registriert und ein Konto einrichtet, kann die Vorteile des neuen Online-Angebotes optimal nutzen.

„Dazu zählt beispielsweise die automatische Übernahme von personenbezogenen Daten wie Name und Anschrift in Anträge. Auch zeitnahe Rückfragen sind nur möglich, wenn Bürger das Servicekonto nutzen“, erläutert Daniela Heiermann, die das Projekt im Schwelmer Kreishaus umgesetzt hat. Bereits in Kürze sollen registrierte Bürger zudem automatisch über den Bearbeitungsstand ihres Antrages informiert werden.

Wer die „Serviceübersicht“ aufruft, kann in Kategorien wie „Arbeit und Beruf‘, „Gewerbe und Wirtschaft“ oder „Familie, Soziales und Gesundheit“ sowie alternativ von A bis Z recherchieren. Wer auf die Links klickt, die den Dienstleistungen zugeordnet sind, findet beispielsweise weitere Informationen zum jeweiligen Thema oder kann einen Antrag per Mausklick auf die digitale Reise in eine Behörde schicken.

„Das Ausdrucken und der Versand per Post können allerdings nur in den Fällen entfallen, in denen der Gesetzgeber keine Unterschrift fordert“, nennt Heiermann den Grund dafür, warum nicht alle Anträge auf Dienstleistungen im Serviceportal zu finden sind. Ebenfalls zu beachten sei: Wer Angebote des Bundes nutze, muss sich auf einem anderen Weg als dem Servicekonto.NRW legitimieren.

Kreis- und Stadtverwaltungen bewerten den Startschuss für das Serviceportal als ersten Schritt in die richtige, in die digitale Richtung. Das, was geboten wird, soll zukünftig laufend aktualisiert und erweitert werden.

 

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