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ThyssenKrupp Rothe Erde Lippstadt ist Technologie- und Produktionsstandort

Die Notwendigkeit des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten liegt auf der Hand, da Lippstadt der einzige Entwicklungsstandort der Rothen Erde weltweit ist. Auch die Produktion bleibe in gleichem Umfang erhalten, bestätigte Werksleiter Bernd Stakemeier.

Stadt Lippstadt

Während eines Pressegesprächs wurden die neuesten Entwicklungen des Unternehmens ThyssenKrupp Rothe Erde am Standort Lippstadt vorgestellt. Eingeladen hatten Dr. Wilfried Spintig, Leiter des Deutschland-Geschäfts der Thyssen-Krupp-Tochter, Bürgermeister Christof Sommer und Dr. Ingo Lübben, Wirtschaftsförderung Lippstadt. Ebenfalls Ansprechpartner der Rothe Erde waren Dr. Bernd Lüneburg (Leiter Forschung und Entwicklung), Christian Julius (Betriebsratsvorsitzender), Bernd Stakemeier (Werksleiter) und Dr. Jörg Rollmann, Leiter Abteilung Forschung & Erprobung.

Bürgermeister Sommer beschrieb die konstruktive Zusammenarbeit der letzten Jahre, die die Weiterentwicklung des Unternehmens – zuletzt mit der Übernahme der Stadtwaldschule und der Umlegung von Fuß- und Radwegen – einschloss.
Dr. Wilfried Spintig, Leiter des Deutschland-Geschäfts der Thyssen-Krupp-Tochter und bis Ende 2013 Werksleiter Werk Lippstadt, stellte das Unternehmen zunächst kurz vor.

Derzeit hat ThyssenKrupp Rothe Erde am Standort Lippstadt 1 350 Beschäftigte, die im Drei-Schicht-Betrieb tätig sind – ein Zeichen guter Auslastung, so Spintig.

Das Produktionsvolumen liege derzeit bei 30 000 Tonnen und habe sich in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Die Dimensionen der Anlagen, die in Lippstadt produziert werden, liege zwischen 3 und 6 Megawatt.

Die Notwendigkeit des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten liegt auf der Hand, da Lippstadt der einzige Entwicklungsstandort der Rothen Erde weltweit ist. Auch die Produktion bleibe in gleichem Umfang erhalten, bestätigte Werksleiter Bernd Stakemeier.

Die Fläche für den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) wird derzeit durch den Neubau zweier Hallen mit einer Fläche von 3 000 m2 nahezu verdoppelt. Das gesamte Investitionsvolumen in dem Bereich F&E bezifferte Dr. Spintig mit mehreren Mio.€ in den vergangenen Jahren.

Während eines Rundgangs durch Teile des Betriebsgeländes und die Prüflabore wurde auf die Notwendigkeit neuer größerer Prüfstände und die Tatsache, dass ein Unternehmen wie Rothe Erde weltweit seines Gleichen sucht, hingewiesen. Die Dimensionen der Anlagen, die in Lippstadt gebaut und geprüft werden, sind weltweit einmalig, weswegen das Unternehmen auch teilweise selbst die Normen der Produktion festlegt. Dr. Jörg Rollmann stellte einzelne Prüfstände und –prozesse vor.

 

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