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Unternehmer trafen sich zum „Laborgespräch“ an der Fachhochschule

Institut für Fahrzeugantriebstechnik stellte sich vor

FH S�dwestfalen

Iserlohn. Zum „Laborgespräch“ trafen sich jetzt rund 20 Unternehmen in der Halle für Fahrzeugtechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Mit der vom Transferbund Südwestfalen organisierten Veranstaltungsreihe soll Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, direkt in Kontakt mit der Hochschule und den für sie passenden Fachleuten zu treten und potenzielle Projektpartner kennen zu lernen.

Die passenden Fachleute für Fahrzeugantriebstechnik fanden die Unternehmensvertreter in Prof. Dr. Bernd Bartunek und Prof. Dr. Andreas Nevoigt.

Die beiden Hochschullehrer stellten zunächst die Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte des Iserlohner Instituts für Fahrzeugantriebstechnik (IFAT) vor. Dort beschäftigen sich verschiedene Hochschullehrer schwerpunktmäßig mit den Themen Fahrzeug-Längsdynamik & -Vertikaldynamik, Betriebsverhalten konventioneller & hybrider Fahrzeugantriebe, Schadstoffemissionen (Fahrzeugapplikation & On-Board-Diagnose), alternative Kraftstoffe sowie Geräuschmessung und Identifizierung von Geräuschquellen im Fahrzeugen. Angesprochen auf die aktuelle Diskussion um mögliche Fahrverbote für Diesel-PKWs und die zukünftige Entwicklung bei Elektroantrieben, prognostizierte Prof. Bartunek: „Ich denke, dass auch im Jahr 2030 noch rund 80% der PKWs in irgendeiner Form mit Verbrennungsmotoren fahren. Bei der Betrachtung der verschiedenen Antriebe muss auch berücksichtigt werden, wie jemand sein Fahrzeug betreibt und die CO2 Bilanz fällt je nach Herstellungsort der Energie auch nicht immer positiv aus“.

Verschiedene Forschungsprojekte mit der Industrie stellte Prof. Nevoigt den Besuchern vor. Er nutzte die Gelegenheit, um für ein geplantes Gemeinschaftsprojekt zur Elektromobilität zu werben: „Wir möchten Sie motivieren, die Chancen, die sich im Zusammenhang mit der zunehmenden Elektrifizierung der Antriebsstränge in zukünftigen Fahrzeugen ergeben, gemeinsam mit uns auszuloten und Wettbewerbsvorteile für ihr eigenes Unternehmen zu erzielen“.

Bei einem abschließenden Rundgang durch die Laborbereiche der Halle für Fahrzeugtechnik mit ihren zahlreichen Prüfständen, Klimakammern und der Akustikkammer für Körperschall- und Geräuschmessungen an Bauteilen kamen Wirtschaft und Wissenschaft schnell ins Gespräch.

 

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