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Höher Ausgebildete haben weniger Krankheitszeiten

Zwischen Ausbildungsabschlüssen und Arbeitsunfähigkeitstagen der versicherten Beschäftigten gibt es laut Barmer-Gesundheitsreport 2018 einen Zusammenhang.

Barmer-Daten 2017

„Je höher der Ausbildungsgrad, desto geringer die Zahl der Krankschreibungen“, so Frank Liedtke, Landesgeschäftsführer der Barmer in Hamburg, in einer Mitteilung. Während Versicherte ohne beruflichen Ausbildungsabschluss statistisch betrachtet auf 21,7 Fehltage im Jahr 2017 gekommen seien, fehlten Versicherte mit einem Diplom-Abschluss durchschnittlich 10,3 Tage. Promovierte Beschäftigte waren demnach lediglich 7,2 Tage krankheitsbedingt nicht an ihrem Arbeitsplatz.

Die beobachteten Unterschiede dürften maßgeblich im Zusammenhang mit spezifischen körperlichen Belastungen stehen, denen Berufstätige mittelbar in Abhängigkeit vom Schul- beziehungsweise Ausbildungsabschluss im Erwerbsleben ausgesetzt sind, heißt es weiter. „Es ist davon auszugehen, dass Tätigkeiten, die mit stärkeren körperlichen Belastungen verbunden sind, höhere Fehlzeiten hervorrufen. Oftmals werden diese Tätigkeiten eher von Berufstätigen mit geringerer Qualifikation ausgeübt“, sagt Liedtke.

Dauer der Krankheitszeit abhängig von individueller Tätigkeit

Die Interpretation der statistischen Ergebnisse zu Arbeitsunfähigkeiten sei laut Mitteilung „keinesfalls einfach“. So gebe es beispielsweise je nach Tätigkeit unterschiedliche mentale und körperliche Anforderungen. „Während eine leichtere Fußverletzung bei ausschließlicher Bürotätigkeit am Schreibtisch weitgehend ohne Fehlzeiten verheilen kann, kann eine identische Verletzung bei körperlich belastenden Tätigkeiten, beispielsweise bei Briefträgern, zu unzweifelhaft begründeten mehrwöchigen Arbeitsausfällen führen“, ergänzt Frank Liedtke abschließend.

 

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