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Absolventen werden vom Arbeitsmarkt aufgesogen

Premiere im bbz Arnsberg: Erster Studienjahrgang „Wirtschaftsingenieurwesen Gebäudesystemtechnologie“ verabschiedet

Handwerkskammer S�dwestfalen

Arnsberg (hwk). Premierenfeier im bbz Arnsberg. Der Anlass: die Verabschiedung des ersten Jahrganges im dualen Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen-Gebäudesystemtechnologie“. Auf dem roten Teppich: sieben erfolgreiche Absolventen mit dem Bachelorabschluss in der Tasche. Die Leistung: studieren neben Ausbildung und Beruf. Ihr Einsatz: Motivation, Biss, Zielstrebigkeit.

Umso größer sind jetzt Erleichterung und Freude, es geschafft zu haben, aber auch die Gewissheit, dass sich der jahrelange doppelte Einsatz gelohnt hat, stehen doch vielfältige Karrierewege offen. Rückblick und Ausblick, Lob und Anerkennung, Dank an die Wegbegleiter – diese Momente bestimmten die erste Absolventenfeier im bbz Arnsberg. Dazu waren mit den ehemaligen Studierenden ihre Angehörigen, Dozenten, Vertreter der Handwerkskammer und der Fachhochschule Südwestfalen, seit 2011 der Kooperationspartner der Kammer, und Bürgermeister Hans-Josef Vogel gekommen.

Als Jahrgangsbester freute sich Benjamin Gutwald über den Erfolg. Der Arnsberger studierte seit 2011 parallel zur Ausbildung als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und geht jetzt seinen Weg konsequent weiter mit einem zweiten Bachelorstudiengang Elektrotechnik. „Wenn einen das interessiert, geht das“, beschreibt er 26-jährige seine Motivation. „Man muss genau wissen, warum man das Studium absolviert, dass es einem beruflich weiter bringt.“ Das Plus für ihn am Studium im bbz Arnsberg: Die Studierenden kommen aus ganz verschiedenen Gewerken, dadurch entsteht ein reger Austausch. In der Zusammenarbeit „kommen sehr moderne und ausgewogene Lösungen heraus.“

Ausbildung zum SHK-Anlagenmechaniker im Betrieb, Berufsschule und Studium: Dieser Herausforderung stellte sich auch Oliver Sczeponik nach dem Abitur. Und er sagt heute: „Ich habe es mir schwerer vorgestellt.“ Biss, Disziplin, gleichzeitig Verständnis von Familie und Freunden – damit ist es zu schaffen. Hinzu kommt ein Ausbildungsbetrieb, der auf gut qualifizierte Eigengewächse setzt und für den der Briloner weiterhin tätig ist. Das Plus für Sczeponik am Studium im bbz Arnsberg: „Ich finde die Kombination, dass man im Handwerk auch studieren kann, einmalig.“

Darauf verwies auch der Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Willy Hesse, in seiner Glückwunschrede. Der duale Studiengang vermittle einerseits die bewährten traditionellen Berufsqualifikationen, „wie wir sie im Handwerk kennen und schätzen, andererseits erweitern sie den Blick um neue Bereiche, auf die sich der Erfolg ebenso gründet.“ Gleichzeitig appellierte er an die Absolventen, Führung und Verantwortung zu übernehmen, denn davon lebe unsere Gesellschaft.

Verantwortung für den Beruf, für die Bildung und für andere forderte auch Bürgermeister Vogel ein. Gebäudesystemtechnologie sei ein absolutes Zukunftsfeld, es biete völlig neue Berufsbilder und völlig neue Herausforderungen – und das alles in Arnsberg. „Als Bürgermeister bin ich interessiert, dass ich das sagen kann.“

Auch die Vertreter der Fachhochschule Südwestfalen, Prof. Dr. Jürgen Bechtloff und Prof. Gerald Lange, hoben die Leistung der ehemaligen Studenten hervor. „Sie sind es“, wandte sich Bechtloff direkt an die erfolgreichen Absolventen, „die ein wirtschaftliches Unternehmen zum Erfolg führen können.“ 

Nach der Arbeit zu studieren, sei eine große Herausforderung, lobte Prof. Lange und hob hervor, dass die Teilnehmer nur drei Semester länger als im Präsenzstudium gebraucht hätten. Und die Zukunftsperspektive ist mehr als rosig: „Unsere Absolventen werden vom Arbeitsmarkt aufgesogen.“

Sie haben den Bachelor-Abschluss in der Tasche:

  • Jakob Appelhans, Sundern
  • Alexander Dudschenko, Altena
  • Benjamin Gutwald, Arnsberg
  • Eduard Ott, Hemer
  • Oliver Sczeponik, Brilon
  • Frank Simon, Gütersloh
  • Sven Thiel, Homberg (Efze)

 

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