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Ergebnis-Präsentation der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa

94 Prozent der volljährigen Hemeranerinnen und Hemeraner finden es gut, dass es den Sauerlandpark Hemer gibt. Diesen stolzen Wert liefert eine Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Forsa.

Hemer

Unter dem Strich stehen 1.002 Befragte ab 18 Jahren, die sich eine knappe halbe Stunde Zeit genommen und rund 30 Fragen beantwortet haben. Für die aktuelle und zukünftige strategische Ausrichtung des Sauerlandparks ist die Umfrage äußerst wertvoll. Liefert sie doch interessante Ergebnisse zum Meinungs- und Stimmungsbild der Hemeraner Bevölkerung zu „ihrem“ Park vor der Haustür. 

Sind die Eintrittspreise angemessen kalkuliert? Soll der Park in den Wintermonaten öffnen? Wie ist es um die Lebensqualität bestellt?

Fragen, die jetzt beantwortet werden können. „Unsere Telefoninterviewer mussten kräftig orgeln, bis die Umfrage als repräsentativ gelten konnte“, erklärte Forsa-Geschäftsführer Joachim Koschnicke bei der Ergebnis-Präsentation vor den Aufsichtsratsmitgliedern des Sauerlandparks und Ratsmitgliedern der Stadt Hemer. „Es mussten deutlich mehr Telefonate geführt werden, damit beispielsweise auch alle Alterskohorten abgebildet werden konnten.“

Eine wichtige Fragestellung für SPH-Geschäftsführer Guido Forsting war natürlich die nach der Öffnung des Parks in den Wintermonaten. „Mit dieser Frage beschäftigen sich auch die Aufsichtsratsmitglieder intensiv, und wie erwartet ist das Stimmungsbild gespalten.“ 48 Prozent sprachen sich für eine Winteröffnung aus, 46 dagegen; wobei vor allem die jüngeren Besucher zwischen 18 und 29 Jahren dafür plädieren. Konzerte und Veranstaltungen verbinden die Befragten mit 61 Prozent als erstes mit dem Sauerlandpark, gefolgt von den Spielplätzen (29%) und den durch den Förderverein liebevoll gepflegten Themengärten (28%). Allgemein empfinden 69 Prozent die Veranstaltungsqualität und –quantität als gerade richtig, für lediglich drei Prozent sind es zu viele Konzerte.

Die allgemeine Besuchsquote liegt bei erstaunlichen 70 Prozent, wobei die der 18- bis 29- Jährigen mit 59 Prozent gegenüber des Anteils der 45- bis 59-Jährigen (76%) deutlich abfällt. 

Dass die Besuchszahlen der Landesgartenschau im Jahr 2010 nicht gehalten werden konnten, war allen Verantwortlichen klar. 91 Prozent haben zum Beispiel die Landesgartenschau mehr als ein Mal besucht, 82 Prozent waren sogar regelmäßig zwischen Jübergturm und Himmelsspiegel anzutreffen. Ein Wert, der die hohe Identifikation mit der LGS widerspiegelt: 97 Prozent hat die LGS gefallen! Vor allem die Befragten mit 60 Lenzen und mehr schwärmen zu 72 Prozent noch heute vom Zauber der Verwandlung, bei der jüngsten Altersgruppe sind es mehr als die Hälfte.

Und was gefällt im Sauerlandpark am Besten? 

Wieder stehen Konzerte und Veranstaltungen sowie der Lichtgarten (beide 18%) ganz vorn und lassen die Themengärten (16%), die Angebote für Kinder (14%) sowie den Jübergturm (10%) knapp hinter sich. 13 Prozent sprechen sich für keine konkrete Attraktion aus, sondern sagen schlicht: „Uns gefällt alles im Sauerlandpark.“ Allerdings gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf im gastronomischen Bereich. Zwölf Prozent der Befragten, die den Park besucht haben, gefällt dieser Bereich überhaupt nicht.

Anders verhält es sich wiederum bei der Eintrittspreiskalkulation. 3,50 Euro für den Tageseintritt bewerten 81 Prozent unabhängig vom Haushaltsnettoeinkommen als angemessen, während die neu eingeführte Dauerkarte XXL inzwischen einen Bekanntheitsgrad von 73 Prozent gewonnen hat. Gleiches gilt für die Stalag-Gedenkstätte, die immerhin mehr als die Hälfte aller Befragten bereits besucht haben. Positiv bewertet wird dabei sicherlich auch die Unterbringung der Gedenkstätte in einem der ehemaligen Kasernengebäude. Generell scheinen den Befragten die „Blöcke“ ein wichtiger Bestandteil des optischen Gesamteindrucks des Parks zu sein. 

Knapp die Hälfte sprach sich für den Erhalt aus, wobei hier vor allem die älteren Besucher gegen einen Abriss sind. Die Älteren sind es auch, die mit 77 Prozent betonen, dass sich die Lebensqualität durch die LGS verbessert habe. So ist es auch wenig verwunderlich, dass 81 Prozent generell gerne in Hemer leben. Dabei fühlen sich Bürger mit einem Hauptschulabschluss rein statistisch noch wohler als Abtiturienten. Laut Umfrage liegt das vor allem an der Landschaft, dem Kleinstadt-Flair und der Heimatverbundenheit. Bemerkenswert ist dabei, dass 27 Prozent der 18- bis 29-Jährigen das „ruhige“ Leben in Hemer genießen. Fast alle (91%) sehen, dass sich Hemer in den vergangenen Jahren zum Vorteil entwickelt hat. 

Für 74 Prozent hat sich der positive Schub auch auf die Innenstadtentwicklung ausgewirkt. „Die Bürgerinnen und Bürger haben die rasante und nachhaltige Entwicklung Hemers nicht nur sehr bewusst verfolgt, sondern diese auch aktiv unterstützt, in dem sie mit Füßen für die Landesgartenschau und den Sauerlandpark abgestimmt haben“, ist Bürgermeister Michael Esken über diese Ergebnisse hocherfreut, „die Hemeranerinnen und Hemeraner haben ihr Durchhaltevermögen unter Beweis gestellt, als sie über Jahre hinweg die vielen Baustellen akzeptiert und viele Umwege in Kauf genommen haben. Nur gemeinsam konnten wir diesen wichtigen Fortschritt meistern. 

Daran hat die Bevölkerung sehr großen Anteil.“ Hat Hemer denn gar keine Probleme? Nein sagen 19 Prozent, knapp die Hälfte ist aber mit der Verkehrssituation (Straßenzustand, Weiterbau der A46, Ampelsysteme) unzufrieden, gefolgt von der städtischen Finanzlage (34%). Aber eine deutliche Mehrheit (73%) kann auch keine Einsparpotenziale mehr entdecken.

 

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