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Erfolgsfaktoren für Bürgerbeteiligung

Projekt „Erneuerung der A45“ liefert Impulse beim Infrastrukturforum NRW

IHK Siegen

Siegen/Olpe. Früher beteiligen, schneller planen, intelligenter bauen – landesweit zeigen regionale Bündnisse für Mobilität, wie dies gelingen kann. Beim Infrastrukturforum des NRW-Verkehrsministeriums in Essen standen auch die Erfolgsfaktoren für das Mammut-Projekt der Erneuerung der A45 im Mittelpunkt. Im ersten regionalen Bündnis dieser Art, das von den IHKs Dortmund, Hagen und Siegen initiiert wurde, konnten bereits vielfältige Erfahrungen gesammelt werden. „Dazu gehören neben einer umfangreichen Beteiligung gesellschaftlicher Interessenträger und Multiplikatoren vor allem eine umfassende Information, etwa über das Internetportal ‚www.a45wirdneu.de‘, und eine enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten“, unterstrich der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen, Hermann-Josef Droege.

In der Podiumsdiskussion ging es vor allem um die Frage, wie eine zielgerichtete und verständliche Kommunikation eingesetzt werden kann, um Verständnis für Beeinträchtigungen im Zuge von Baumaßnahmen zu erreichen. „Wir können aus unserer Erfahrung sagen, dass es extrem wichtig ist, die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mitzunehmen. Je früher, desto besser. Die Faszination Technik packt die Menschen und sie sind dankbar, eingebunden zu werden“, so Hermann-Josef Droege. Dabei spiele eine konstruktive und ehrliche Öffentlichkeitsarbeit eine große Rolle. Mit ihr gelinge es, etwaigen Widerständen, Sorgen und Ängsten wirkungsvoll zu begegnen. Bislang sei die Resonanz auf das Projekt in der Bevölkerung durchweg positiv. Zunehmend werde erkannt, dass beispielsweise ein effizienter Lärmschutz nur zu erreichen sei, wenn die A45 in Gänze modernisiert werde. Baustellenbesichtigungen erfreuten sich zunehmender Beliebtheit und würden helfen, die Akzeptanz und das Verständnis für die Jahrhundertmaßnahme zu steigern. Hierzu kündigte Droege weitere Aktionen mit diesem Ziel an.

Verkehrsminister Hendrik Wüst nahm sich Zeit, um sich persönlich ein Bild von den Fortschritten der unterschiedlichen Infrastrukturprojekte zu machen, die von regionalen Bündnissen begleitet werden. Wüst ging unter anderem auf die veränderten Rahmenbedingungen für den Erhalt und den Neubau der Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen ein.

 

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