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CO2-Einsparungen beim ersten klimaneutralen Firmenlauf

Alle CO2-Emissionen, die durch An- und Abreise, Organisation, Logistik und Bewirtschaftung am Tag der Veranstaltung entstehen, wurden im Vorfeld evaluiert und in Bezug auf mögliche Einsparpotenziale bewertet. Um dies zu bewerkstelligen, haben sich die Veranstalter um Chef-Organisator Martin Hoffmann professionelle Hilfe ins Haus geholt.

Krombacher Brauerei

Der neunte Siegerländer AOK-Firmenlauf war ein voller Erfolg. Mehr als 8.000 Läuferinnen und Läufer aus rund 650 Unternehmungen gingen am 4. Juli 2012 beim größten Firmenlauf Nordrhein-Westfalens an den Start. Auch tausende Zuschauer fanden sich entlang der Laufstrecke und im Zieleinlauf ein, um gemeinsam ein großes Fest zu feiern. Und sie alle nahmen an einer Premiere Teil: Die Veranstaltung sollte das erste klimaneutrale Laufevent Deutschlands werden. 

14 Tonnen CO2 eingespart

Alle CO2-Emissionen, die durch An- und Abreise, Organisation, Logistik und Bewirtschaftung am Tag der Veranstaltung entstehen, wurden im Vorfeld evaluiert und in Bezug auf mögliche Einsparpotenziale bewertet. Um dies zu bewerkstelligen, haben sich die Veranstalter um Chef-Organisator Martin Hoffmann professionelle Hilfe ins Haus geholt. 

Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Siegen, der Energie-Agentur NRW, der Effizienz -Agentur NRW und dem Energie-Verein Siegen-Wittgenstein hat man diese Aufgaben gelöst – mit Erfolg. Beim Verkehr konnte durch den vermehrten Einsatz von Shuttlebussen und der damit gegebenen umweltfreundlicheren Anreise der Teilnehmer und Zuschauer eine Reduzierung des CO2 Verbrauchs um fast 19 Prozent verzeichnet werden. 

Der Druck von Flyern, Plakaten und Programmheften auf zertifiziertem Papier und Recyclingpapier brachte eine Reduzierung um 59 Prozent mit sich. Bei der Herstellung der Teilnehmershirts konnten mit der Verlagerung der Produktionsstätten weitere 17 und durch die Verwendung von Ökostrom auf dem Veranstaltungsgelände ganze 95 Prozent eingespart werden. 62,781 Tonnen – das ist die Bilanz von 2012. Fasst man alle Maßnahmen zusammen, konnten gegenüber dem Vorjahr insgesamt 14,087 Tonnen CO2 eingespart werden. 

Das bedeutet eine Verringerung der Emissionen von gut 18 Prozent (2011:76,868). Um nun die verbleibende Menge CO2 zu kompensieren und den Lauf wirklich klimaneutral zu gestalten, hat man sich entschlossen, in ein Klimaschutz-Projekt zu investieren und so das schädliche Treibhausgas an anderer Stelle wieder einzusparen. Den Organisatoren war aber ebenso die Öffentlichkeitsarbeit ein Anliegen. Die Krombacher Brauerei unterstützte diese Aktivitäten und so fand der erste klimaneutrale Firmenlauf auch bundesweit Beachtung.

2000 Euro für den Klimaschutz

Hierfür zahlten die Veranstalter einen Kompensationsbeitrag von 25 Euro pro verursachter Tonne CO2. Der so errechnete Betrag von knapp 1570 Euro wurde noch einmal großzügig aufgerundet, so dass am Ende eine Summe von 2000 Euro zusammenkam. Das Geld soll dem Krombacher Klimaschutz-Projekt zugute kommen, das die Krombacher Brauerei gemeinsam mit dem WWF im Juni 2011 startete. Ziel des Projektes ist die Wiedervernässung von Torfmooren im indonesischen Teil von Borneo. Dadurch wird großflächig, dauerhaft Kohlenstoff gebunden und somit der schädliche Ausstoß von Treibhausgasen verhindert. 

 

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