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Klimaziele für Lippstadt

Lippstädterinnen und Lippstädter sollen bei Onlineumfrage Blick in klimaneutrale Zukunft werfen

Werben für die Onlineumfrage zu den Lippstädter Klimavisionen und sind gespannt auf das Ergebnis: (v.l.) Bürgermeister Arne Moritz, Fachdienstleiter Björn Bühlmeier und Birgit Specovius (beide Fachdienst Stadtplanung und Umweltschutz). Foto: Stadt Lippstadt

Lippstadt. Wie weit ist Lippstadt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt schon gekommen? Was muss verändert werden, gerade in Bereichen, die für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt im Lebensalltag von großer Bedeutung sind? Was tun die Lippstädterinnen und Lippstädter bereits und an welcher Stelle sind sie bereit, weitere Dinge zu verändern? Diese und weitere Fragen sind Teil einer Öffentlichkeitskampagne, die die Stadt Lippstadt zum Thema „Klimaziele für Lippstadt“ jetzt gestartet hat.

Im Rahmen einer vierwöchigen Umfrage, die auf der Internetseite des Klimabündnisses Lippstadt zu finden ist (www.klimabuendnis-lippstadt.de/klimavisionen), sollen die Lippstädterinnen und Lippstädter einen visionären Blick in eine klimaneutrale Zukunft werfen und ihre Ideen und Vorstellungen dazu darstellen. „Dass Klimaschutz eine wichtige und zentrale Aufgabe ist, ist nicht neu“, sagt Bürgermeister Arne Moritz und verweist auf die bereits langjährige Klimaschutzarbeit in Lippstadt. Ob beim Energiemanagement kommunaler Gebäude, der energieeffizienten Umrüstung der Straßenbeleuchtung, der klimaorientierten Verkehrs- und Bauleitplanung oder der Ausweisung von Flächen für den Einsatz erneuerbarer Energien – städtische Zuständigkeiten und Einflussmöglichkeiten werden schon lange genutzt, um Treibhausgasemissionen zu senken.

Um klimaneutral zu werden, bedarf es aber noch weiterer Anstrengungen und darum will sich die Stadt Lippstadt nun ambitioniertere Klimaziele geben. „Momentan stehen wir bei einem jährlichen CO2-Ausstoß pro Einwohner von etwa sieben Tonnen. Das Ziel ist die Senkung der Emissionen auf unter eine Tonne CO2 pro Einwohner und Jahr“, erklärt Birgit Specovius vom Fachdienst Stadtplanung und Umweltschutz der Stadt Lippstadt.

Bereits im vergangenen Jahr hat sich ein Arbeitsgremium aus Vertretern der Ratsfraktionen, der Verwaltung, dem Klimabündnis, der Stadtwerke, der Wirtschaftsförderung und der Industrie zusammengefunden, um Klimaziele für Lippstadt zu definieren. „Nachhaltige Veränderungen schaffen wir aber nur gemeinsam mit der Lippstädter Bevölkerung und es ist jetzt unsere Aufgabe, die Menschen in dieser Stadt mitzunehmen und mit ihnen zusammen Ideen und Visionen zu entwickeln“, bekräftigt Bürgermeister Moritz.

Dies soll in der Onlineumfrage am Beispiel von vier Lebensbereichen erfolgen: Mobilität, Klimafreundliche Gebäude und Erneuerbare Energien, Grün in Lippstadt sowie Konsum und Lebensweise. Auf der Internetseite wird veranschaulicht, wo ein gemeinsamer Weg hinführen kann. Die Visionen zeigen ein verändertes Bild von Lippstadt: grüner, nachhaltiger, energieeffizienter. „Es sind keine konkreten Pläne, sondern diese Bilder sollen Ideengeber sein, Raum zum Nachdenken geben und Anstoß für kreative Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, fasst Björn Bühlmeier, Fachdienstleiter Stadtplanung und Umweltschutz zusammen.

Für jeden Themenblock wird kurz skizziert, wo Lippstadt steht und was sich verändern müsste. Beispielhaft mit kurzen Texten wird der persönliche Beitrag für ein gutes Leben in der Zukunft beschrieben. In der Umfrage kann dann jeder Teilnehmende das eigene Verhalten reflektieren („Wie legen Sie Ihre Wege überwiegend zurück? Würden Sie bei einem verbesserten Mobilitätsangebot auf Alternativen zum Auto umsteigen?“), aber auch eigene Ideen und Veränderungswünsche äußern.

„Wir möchten ein Gespür dafür bekommen, wo wir in Lippstadt stehen und was wir uns auf dem Weg zur Klimaneutralität zutrauen können“, ist Birgit Specovius gespannt auf das Ergebnis der Umfrage, die noch bis zum Beginn der Sommerferien läuft. Dabei setzen die Beteiligten nicht nur auf die aktive Teilnahme an der Onlineumfrage, sondern werden auch rund 300 zufällig ausgewählte Lippstädterinnen und Lippstädter anschreiben und für die Teilnahme an der Umfrage werben. Für Bürgermeister Arne Moritz ist die möglichst breite Bürgerbeteiligung der richtige Weg: „Das gemeinsam Erarbeiten ist eine gute Grundlage für nachhaltige Ergebnisse.“

Die Ergebnisse der Umfrage sollen nach der Sommerpause vorgestellt und mit dem Arbeitsgremium Klimaziele ausgewertet werden, um gemeinsam Maßnahmen und Anreize für den Weg in die Klimaneutralität zu definieren.

Bildquellen

  • 229865P: Stadt Lippstadt
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